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Gold seitwärts

Gastautor: Martin Siegel
28.02.2019, 07:57  |  2399   |   |   

Tagesbericht vom 28.02.19

Der Goldpreis gibt im gestrigen New Yorker Handel von 1.326 auf 1.318 $/oz nach. Heute Morgen entwickelt sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong seitwärts und notiert aktuell mit 1.318 $/oz um 9 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien verlieren weltweit.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

Gesamte Staulänge wächst zwischen 2010 und 2018 von 400.000 auf 1.528.000 km.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis gibt der Goldpreis bei einem unveränderten Dollar nach (aktueller Preis 37.254 Euro/kg, Vortag 37.509 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.


Silber verliert (aktueller Preis 15,71 $/oz, Vortag 15,84 $/oz). Platin steigt etwas an (aktueller Preis 862 $/oz, Vortag 858 $/oz). Palladium gibt nach (aktueller Preis 1.532 $/oz, Vortag 1.549 $/oz). Die Basismetalle verbessern sich um etwa 0,5 %. Der Ölpreis zieht an (aktueller Preis 66,14 $/barrel, Vortag 65,59 $/barrel).


Der New Yorker Xau-Goldminenindex verliert 1,9 % oder 1,5 auf 76,3 Punkte. Bei den Standardwerten fallen Yamana 2,9 %, Newmont 2,7 % und Kinross 2,6 %. Bei den kleineren Werten geben Guyana 9,9 % sowie New Gold und Gold Resource jeweils 5,7 % nach. GoGold ziehen 5,8 % und Centerra 4,2 % an. Bei den Silberwerten fallen Silver Bull 12,9 %, Impact 8,2 % und Hecla 8,0 %. New Pacific verbessert sich 3,9 %.


Die südafrikanischen Werte entwickeln sich im New Yorker Handel nachgebend. Sibanye verliert 3,0 %.


Die australischen Goldminenaktien entwickeln sich heute Morgen nachgebend. Bei den Produzenten fallen Alacer 7,6 %, Doray 6,5 % und Red 5 um 3,9 %. Rand können 5,6 % und Troy 4,6 % zulegen. Bei den Explorationswerten gibt Echo 4,6 % nach. Bassari verbessern sich 5,9 % und Tanami 5,4 %. Bei den Metallwerten verliert Grange 5,6 %. Metals X erholt sich um 5,1 %.


Stabilitas Fonds

Der Stabilitas Pacific Gold+Metals Fonds (A0ML6U) verliert 0,02 auf 125,91 Euro. Die besten Fondswerte sind heute Rand (+5,6 %) und Impala (+2,9 %). Belastet wird der Fonds durch die Kursrückgänge der Guyana (-9,9 %), Alacer (-7,6 %) und Doray (-6,5 %). Der Fonds dürfte heute parallel zum Xau-Vergleichsindex nachgeben.

In der Monatsauswertung zum 31.01.19 verbessert sich der Fonds um 9,3 % auf 119,49 Euro und entwickelt sich damit etwas besser als der Xau-Vergleichsindex, der um 8,2 % zulegt. Seit Auflage des Fonds im April 2007 setzt sich der Fonds mit einem Gewinn von 19,5 % vom Xau-Vergleichsindex (-39,0 %) deutlich ab. Das Fondsvolumen erhöht sich durch die Kursgewinne und Zuflüsse von 70,3 auf 80,3 Mio Euro.

Gewinn im Jahr 2014: 4,6 %
Gewinn im Jahr 2015: 38,5 %

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