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Julius Bär Schweizer Traditionsbank goes Krypto

28.02.2019, 11:27  |  851   |   |   

Immer mehr etablierte Banken setzen auf Krypto-Assets und Blockchain-Technologie. Nach JP Morgan wird auch das Schweizer Bankhaus Julius Bär Krypto-Bankdienstleistungen anbieten. Dafür geht die Traditionsbank eine Partnerschaft mit einem Krypto-FinTech ein.

Die Schweizer Privatbank Julius Bär geht eine Kooperation mit dem Krypto-Unternehmen SEBA Crypto AG ein. Damit will die Bank, die bereits eine Beteiligung an SEBA hält, ihre Produktpalette im Bereich digitaler Assets erweitern.

In einer Pressemitteilung der Bank, die zu den größten europäischen Vermögensverwaltern zählt, heißt es: "Bei Julius Bär sind wir überzeugt, dass digitale Vermögenswerte zu einer etablierten nachhaltigen Anlageklasse im Portfolio eines Anlegers werden. Die Investition in SEBA und die starke Partnerschaft sind Beleg für Julius Bärs Engagement im Bereich der digitalen Assets und des Bestrebens, unseren Kunden zukunftsweisende Innovationen verfügbar zu machen".

SEBA will eine Brücke zwischen konventionellen und Krypto-Assets schlagen. 2018 hatte das Krypto-Unternehmen 100 Millionen Schweizer Franken Risikokapital bei Investoren eingesammelt. Bis zum Ende des Sommers 2019 rechnet das Krypto-Unternehmen mit der Erteilung einer Bankenlizenz durch die Schweizer Finanzmarktaufsicht finma.

Auch andere Privatbanken sind vermehrt im Bereich des Krypto-Bankings und der Blockchain-Technologie tätig. So bieten die Bank Frick, die Falcon Bank sowie Maerki Baumann schon länger Krypto-Bankdienstleistungen an. Auch die Bank Vontobel ist bereits seit 2016 im Krypto-Bereich tätig, so die "NZZ".

Zusammen mit SEBA plant Julius Bär "Lösungen zur Speicherung, Transaktion und Anlage digitaler Vermögenswerte anzubieten". Welche konkreten Krypto-Bankdienstleistungen und -Assets die Bank anbieten wird, ist bisher nicht bekannt.

Quellen:

Julius Bär

NZZ

 


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