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Mining: Die wichtigsten News der Woche auf einen Blick!

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
01.03.2019, 06:11  |  1054   |   |   

Rohstoffbrief.com fasst jeden Freitag die wichtigsten News aus der Welt des Mining und der Rohstoffe zusammen. Zu den Themen heute zählen u.a. der Silbermarkt, Maverix Metals, Nzuri Copper, Equinox Gold, Barrick & Newmont, First Majestic, die Ladeinfrastruktur für Elektroautos und vieles mehr.

Das Thema der Woche: Barrick & Newmont

Diese Woche ging es Schlag auf Schlag. Am Montag gab Barrick Gold de facto ein Übernahmeangebot für Newmont Mining ab (hier die Fakten), auch wenn es kein Cash geben wird, sondern einen reinen Aktientausch. Nur zwei Tage später kam es dann zum Showdown in Hollywood, Florida. Auf der BMO-Konferenz sprach erst Barrick-CEO Mark Bristow und versuchte den Zuhörern den Deal schmackhaft zu machen. 7 Mrd. Dollar an Synergien verspricht der Südafrikaner, der einst übrigens meinte, eine gute Goldfirma könne nicht mehr als vier oder fünf Minen gleichzeitig betreiben. Seine Meinung hat er wohl geändert. Kurz darauf konnte auch das Newmont-Management in Florida vom Leder ziehen und bezeichnete das Angebot der Kanadier als „unqualifiziert“ und verwies auf den Aktienkurs, der sich in den vergangenen Jahren deutlich besser als der von Barrick entwickelt habe. So oder so wird es spannend und es kommt auf die großen Aktionäre an. Mal wieder steht dabei auch Blackrock im Mittelpunkt. Die größte Investmentgesellschaft der Welt, die gefühlt an allen gelisteten Companys Anteile hält (wir übertreiben etwas!), besitzt 14 Prozent der Newmont-Anteile. Ohne Blackrock geht es also nicht. Aber Bristow hat ein Ass im Ärmel. Er wurde schließlich vom Barrick-Chairman John L. Thornton, seines Zeichen ein gewiefter Ex Goldman Sachs-Manager, auf den CEO-Posten berufen. Und wir alle ahnen, welche Verbindungen diese Investmentbank in die Welt der Investoren hat. Ohne die volle Rückendeckung seines Aufsichtsratschefs wird Bristow diesen Übernahmeversuch wohl kaum unternommen haben. Jetzt kommt es wohl (auch) auf die Macht des Goldman-Netzwerks an. Diese Geschichte dürfte uns jedenfalls das ganze Jahr begleiten. Sollte der Deal durchgehen, dann wird das Auswirkungen auf die ganze Branche haben. Denn eine fusionierte Barrick-Newmont wird nicht nur die mit Abstand größte Goldgesellschaft der Welt sein, sondern auch jede Menge Randaktivitäten abstoßen müssen. Zudem gilt es, auch die Goldproduktion steigern zu können. Und da kommt wiederum Nevada ins Spiel, das Stammland von Barrick und Newmont. Ganz exemplarisch hierfür steht dabei Corvus Gold, die ein großes Goldprojekt in Nevada entwickeln. Lesen SIe einfach hier weiter!

 

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Q4: Banken erhöhen Positionen in Silber-ETF

International aktive Banken haben im vierten Quartal ihre Positionen im weltgrößten Silber-ETF iShares Silver weiter ausgebaut. So haben JP Morgan (+140 %) und Goldman Sachs (+84 %) ihre Bestände in dem Exchange Traded Fund deutlich erhöht. Die britische Bank Barclays erhöhte ihre Position gleich um 194 % und hält nun 1,61 Mio. Anteile. Sie haben einen Wert von 24,19 Mio. US-Dollar. Allerdings reduzierte die Bank of America ihr Engagement um rund 20 Prozent. Sie bleibt aber mit 4,24 Mio. Anteilen der größte Anleger im iShares Silver.

China: Stahlproduktion steigt deutlich

Im Europa der EU-28 wurden im Januar laut dem Weltstahlverband nur 13,9 Mio. Tonnen Stahl produziert, ein Rückgang um 3,5 Prozent. Die chinesische Stahlproduktion stieg dagegen zu Jahresbeginn um 10,7 Prozent auf rund 2,5 Mio. Tonnen täglich, wie der chinesische Eisenerz- und Stahlverbands CISA berichtete. Auch der repräsentativere Dreimonatsdurchschnitt lag zuletzt mit 1,86 Mio. Tonnen täglich um 5,2 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. In erster Linie dient die starke Produktionsausweitung zu Jahresbeginn dem saisonal bedingten Lageraufbau im Q1. Doch der jüngste Anstieg der Bestände ist auffällig. So haben sich laut CISA die gesamten Lagerbestände an fertigem Stahl verschiedener Güte in den ersten zehn Februartagen um über 30 Prozent auf 14,2 Mio. Tonnen erhöht. Steelhome schätzt, dass sich die Baustahlbestände in China seit dem Jahresbeginn bis zum letzten Freitag von 2,95 Mio. auf 8,42 Mio. Tonnen fast verdreifacht haben. Analysten rechnen damit, dass die Bestände nur geringe Auswirkungen auf den Preis haben werden, da die chinesische Regierung Stützungsmaßnahmen beschlossen hatte, die sich im Laufe des ersten Quartals entfalten sollen. Als größter Profiteur gilt dabei der Bausektor, der mit Abstand wichtigste Verbraucher von Stahl und Industriemetallen.

Staatsfonds setzt auf Equinox Gold

Der Kreditmarkt für größere Gold-Developer ist derzeit kein Problem. Das zeigt auch der jüngste Deal von Equinox Gold. Die Kanadier erhielten 130 Mio. Dollar von Abu Dhabis Staatsfonds Mubadala Investment. Im Gegenzug wurde eine Wandelanleihe ausgegeben, der Zinssatz ist mit 5 Prozent durchaus attraktiv, der Wandlungspreis liegt bei 1,05 Dollar je Aktie. Mubadala wird zudem einen Sitz im Equinox-Board erhalten. Mit den Mitteln will das Unternehmen sein Castle Mountain Goldprojekt in Kalifornien weiterentwickeln sowie ein bestehendes Darlehen ablösen. Equinox will die Goldmine 2020 in Produktion bringen. Im ersten vollen Förderjahr sollen 200.000 Unzen Gold abgebaut werden. Die “measured & indicated” Ressource umfasst insgesamt 4,3 Mio. Unzen. Hinzu kommen 2,2 Mio. Unzen Gold im Status “inferred”.

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