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Kundenfang leicht gemacht

11.03.2019, 16:28  |  409   |   |   

Eine der größten Herausforderungen für freiberufliche Autoren und Texter besteht darin, neue Kunden zu generieren. Gerade wer erst ganz am Anfang seiner Karriere steht, verfügt in der Regel weder über große Netzwerke noch einen ebenso großen Kundenstamm, über den sich laufend neuen Aufträge generieren lassen. Aber auch alte Hasen müssen immer darauf achten, dass sie ihre alten Kundenkontakte weiter pflegen und zeitgleich neue Kontakte generieren, aus denen dann einmal neue Kunden werden.

Wir zeigen Euch im folgenden einige klassische Wege der Kundenakquise und zusätzlich einen völlig neuen Weg, den die Blockchain-Technologie möglich macht.

Onlineportale
Natürlich sind im Internetzeitalter Onlineportale für Freiberufler wie Pilze aus dem Boden geschossen. Upwork oder smartjobr sind nur zwei der größeren aus einer wahren Flut an Portalen. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Portalen. Die einen fokussieren eher darauf, Freiberufler potentiellen Kunden zu präsentieren und die anderen stellen die Angebote von Verlagen, Agenturen oder Unternehmen in den Vordergrund. Natürlich gibt es auch einige besondere Portale wie Freelancer, bei dem die einzelnen Freiberufler direkt um einzelne Aufträge bieten. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, sich auf einigen ausgesuchten Portalen zu präsentieren. Dabei muss man natürlich vorher genau prüfen, ob das jeweilige Portal auch tatsächlich auf das eigene Profil und die eigene Expertise passt. Das Auge beispielsweise richtet sich an alle Kreativen aus dem visuellen Bereich – als Autor oder Audiodesigner wird man hier keine Kunden finden noch von diesen gefunden werden.

Aber man sollte auch bedenken, dass diese Portale einige gravierenden Nachteile aufweisen. Das beginnt schon damit, dass der Aufbau eines aussagekräftigen Profils einigermaßen zeitintensiv ist. Auch sind die meisten international orientiert. Entsprechend groß ist die Zahl der dort vertretenen Freiberufler. Dadurch wird es zum einen – trotz aussagekräftigem Profil – schwierig aus der Masse herauszuragen. Zudem können dadurch bei potentiellen Kunden schnell falsche Preisvorstellungen entstehen: Der indische Freiberufler beispielsweise, der Blogeinträge für 5 USD schreibt, kann davon vermutlich tatsächlich ganz gut leben – in Indien. In Deutschland hingegen würde eine derart lausige Bezahlung für einen eher schnellen als langsamen Hungertod sorgen. Dennoch sehen natürlich viele potentielle Kunden die Preise der (internationalen) Konkurrenz und entwickeln dann manchmal, vorsichtig formuliert, bemerkenswerte Preisvorstellungen.

Auch die Abwicklung der Bezahlung selbst kann problematisch werden. Wenn die Bezahlung über die Plattform läuft, dann muss man seine Einnahmen oftmals eben mit der Plattform teilen und wenn man Pech hat bzw. der Kunde mit der Leistung nicht zufrieden war (selbst wenn alle Vorgaben tadellos erfüllt wurden), wird die Bezahlung gekürzt und als Freiberufler kann man sich nur schlecht dagegen wehren. Nichtsdestotrotz sind viele Portale eine exzellente Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen. Hier findet Ihr eine Auflistung einiger attraktiver Seiten.

Die eigene Webseite
Natürlich hat (fast) jeder Freiberufler seine eigene Website oder zumindest ein irgendwie geartete Präsentationsform seiner Arbeit und Dienstleistungen im Netz. Allerdings werdet Ihr darüber – gerade am Anfang – wenig bis gar keine Aufträge generieren. Selbst mit einer perfekt für Suchmaschinen optimierten Seite bleibt es schwierig bei Google & Co. auf den ersten Seiten zu landen. Nur in diesem Fall aber habt Ihr eine Chance, dass potentielle Kunden Eure Seite auch tatsächlich aufrufen. Die eigene Online-Präsenz ist hingegen aus anderer Perspektive wichtig. Nämlich um nach einem Erstkontakt den Kunden vollständig von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Wer auf Euch aufmerksam wurde, will vermutlich noch etwas mehr über Eure Fähigkeiten, Qualifikationen und weiteren Projekte wissen. Hierfür ist die eigene Website ideal. Wem es gelingt, hier das eigene Können gut und übersichtlich zu präsentieren, der hat schon fast gewonnen – wie Ihr das am besten anstellt, könnt Ihr beispielsweise hier erfahren.

Soziale Netze
Auch Twitter, LinkedIn, Facebook und Co. können zur Kundenakquise genutzt werden. Gerade Twitter, LinkedIn oder auch Instagramm bieten sich dafür an. Wer dort eigenen Artikel postet, kann, fachliche Qualität und gute Lesbarkeit vorausgesetzt, seine Reichweite deutlich erhöhen. Denn es lassen sich so Gruppen erreichen, die außerhalb der eigenen Community liegen. Auch posten viele Agenturen und Unternehmen Angebot über ihre jeweiligen Präsenzen in den Sozialen Netzen. Wer also seine Zielgruppe genau definiert hat, kann dieser folgen und so ebenfalls an neue Aufträge gelangen. Zudem ist natürlich gerade eine Plattform wie LinkedIn der ideale Weg, um mit ehemaligen Kunden Kontakt zu halten und sich gegebenenfalls wieder in Erinnerung zu bringen. Durch direkte Ansprache potentieller Auftraggeber auf den sozialen Medien lassen sich ebenfalls Kunden generieren. Immerhin 12% aller Befragten der Hubspot-Studie "State of Inbound" gaben LinkedIn als wichtiges Mittel der Kaltakquise an. Allerdings solltet Ihr Euch in diesem Fall vorher genau mit dem jeweiligen Unternehmen auseinandergesetzt und eine klare Kommunikationsstrategie entwickelt haben.

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