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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax erneut unter 11500 Punkte erwartet
Foto: Frank Rumpenhorst - dpa

Aktien Frankfurt Ausblick Dax erneut unter 11500 Punkte erwartet

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.03.2019, 08:25  |  653   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax dürfte am Mittwoch seine moderaten Vortagesverluste ausweiten. Die runde Marke von 11 500 Punkten ist damit wieder in Gefahr. Dominierendes Thema bleibe der Brexit, zumal die Abstimmung im britischen Parlament über den nachgebesserten Austrittsvertrag aus der EU am Vorabend mit einem klaren Nein endete.

Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisiert knapp eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenbeginn ein Minus von 0,25 Prozent auf 11 495 Punkte. Der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Eurozone, dürfte ebenfalls leicht schwächer starten.

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In London sollen die Abgeordneten nach dem tags zuvor gescheiterten Vertragsdeal an diesem Abend über einen EU-Austritt ohne Vertrag entscheiden. Sollte auch der No-Deal-Brexit abgelehnt werden, was erwartet wird, entscheiden die Parlamentarier am Donnerstag schließlich, ob eine Verschiebung des Brexit beantragt werden soll.

Ein ungeregelter Brexit sieht indes die US-Ratingagentur Moody's als Gefahr für deutsche Hypothekenbanken an, wie Analyst Christian Schmidt von der Helaba schrieb. Drei der fünf größten Gewerbeimmobilien-Finanzierer in Deutschland, nämlich die Aareal Bank , die Deutsche Pfandbriefbank und die Deutsche Hypothekenbank, seien besonders stark auf dem britischen Markt engagiert.

Wirecard büßten auf der Handelsplattform Tradegate vorbörslich rund 6 Prozent ein. Am Vorabend hatte der Zahlungsabwickler bekannt gegeben, dass der für Asien verantwortliche Accounting-Manager freigestellt wurde. Die "Financial Times", die Wirecard in den vergangenen Wochen immer wieder angegriffen hatte, berichtete indes, dass das Unternehmen den Kontakt zu dem Mitarbeiter verloren habe.

Mit Zahlen stehen die beiden Versorger Eon und Innogy im Blick. Eon erreichte die selbst gesteckten Ziele für das vergangene Geschäftsjahr und will seinen Aktionären mehr Dividende zahlen. Zudem kündigte der Konzern eine höhere feste Ausschüttung für 2019 an. Die Papiere reagierten auf der Handelsplattform Tradegate vorbörslich kaum. Auch die Anteile von Innogy zeigten sich vorbörslich wenig verändert. 2018 verhagelte dem Unternehmen das britische Vertriebsgeschäft das Ergebnis. Ein Händler äußerte sich zudem auch etwas enttäuscht zum Ausblick und dem Dividendenvorschlag.

Adidas verdiente im vergangenen Jahr dank der Fußball-WM und guter Geschäfte in Nordamerika und China glänzend. Für das neue Jahr allerdings stellt sich der Sportartikelhersteller auf ein etwas langsameres Tempo ein. Die Aktien büßten vorbörslich bei Tradegat drei Prozent ein./ck/jha/

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