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DGAP-News SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. steigert Umsatz 2018 um über 90 % auf EUR 540 Mio.

Nachrichtenquelle: EQS Group AG
15.03.2019, 06:58  |  345   |   |   




DGAP-News: SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Prognose


SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. steigert Umsatz 2018 um über 90 % auf EUR 540 Mio.


15.03.2019 / 06:58



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NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG ODER WEITERGABE IN DEN BZW. IN DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, KANADA, AUSTRALIEN ODER JAPAN.



SHOP APOTHEKE EUROPE steigert Umsatz 2018 um über 90 % auf EUR 540 Mio.



  • Konzern-bereinigte-EBITDA-Marge 2018 auf -2,2 % (Vorjahr: -3,0 %) verbessert

  • 2019: Fokus auf organisches Wachstum

  • Prognose 2019 I: Beschleunigung des organischen Wachstums auf ca. 30 % bei einem Umsatz von rund EUR 700 Mio.

  • Prognose 2019 II: Adjusted EBITDA-Marge mindestens auf Vorjahresniveau

 


Venlo, 15. März 2019. SHOP APOTHEKE EUROPE N.V., führende Online-Apotheke in Kontinentaleuropa, hat ihr ehrgeiziges Wachstumsziel im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 (Bilanzstichtag: 31.12.) erreicht: Der Konzernumsatz stieg von EUR 284 Mio. im Vorjahr auf EUR 540 Mio. Dies entspricht einer Steigerung um +90%. Vor allem höher als geplante Aufwendungen für die nu3-Integration führten zu Ergebnisbelastungen. Dennoch verbesserte sich die bereinigte EBITDA-Marge um 0,8 Prozentpunkte auf -2,2%.


 



Basis der dynamischen Umsatzentwicklung war die erfolgreiche Erhöhung der Anzahl aktiver Kunden in Europa von 2,7 Mio. Ende 2017 auf rund 3,5 Mio. Ende 2018 und die damit einhergehende Steigerung des Bestellvolumens. Die Anzahl der Bestellungen stieg im Berichtszeitraum von 5,7 Mio. auf 8,7 Mio. bei einem erneut hohen Anteil von Bestandskundenaufträgen in Höhe von rund 81% (2017: 76%). Die Retourenquote blieb weiterhin minimal, wie auch im Vorjahr. Die Anzahl der Webseitenbesuche erhöhte sich von 71,5 Mio. im Geschäftsjahr 2017 auf 93,1 Mio. im Berichtszeitraum.



Dr. Ulrich Wandel, CFO von SHOP APOTHEKE EUROPE, kommentiert die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2018: "Unser ehrgeiziges Wachstumsziel haben wir erneut erreicht. Ergebnisseitig liegen wir durch die Akquisition von nu3 und durch unsere strategische Entscheidung, die Voraussetzungen für starkes organisches Wachstum 2019 zu schaffen, bei einer bereinigten EBITDA Marge von -2,2%. Wir sind davon überzeugt, dass die Gewinnung neuer Kunden - auch im Hinblick auf die angekündigte Einführung des elektronischen Rezepts ab dem Jahr 2020 - eine lohnende Investition ist."



Stefan Feltens, CEO von SHOP APOTHEKE EUROPE, bekräftigt: "Unser Ziel ist, dass SHOP APOTHEKE EUROPE in den adressierten Märkten mittelfristig die erste Anlaufstelle für Apothekenbelange wird. Deshalb legen wir den Fokus klar auf organisches Wachstum, um unseren Marktanteil in der DACH Region und Europa weiter auszubauen. Dabei haben wir die Entwicklung der Profitabilität stets im Blick und können diese über die Wachstumsintensität genau steuern. Erstes Ziel ist es, auf Konzernebene im Jahr 2020 den Break-even beim EBITDA zu erreichen."



Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand der SHOP APOTHEKE EUROPE mit einer Beschleunigung des organischen Wachstums auf ca. 30% (2018: 25%) respektive einer Steigerung des Konzernumsatzes auf rund EUR 700 Mio. Die geplante adjusted EBITDA-Marge wird im laufenden Geschäftsjahr auf dem Niveau des Vorjahres oder etwas besser liegen. Im Jahr 2020 soll dann der Break-even erreicht werden.



Vor dem Hintergrund des neuen Geschäfts in der Schweiz sowie des deutlich gestiegenen Geschäftsvolumens in Österreich hat sich die Gesellschaft entschlossen, die Segmentberichterstattung anzupassen. Beginnend mit dem Bericht zum Geschäftsjahr 2018 weist SHOP APOTHEKE EUROPE daher die zwei Segmente "DACH" und "International" aus. Das "DACH"-Segment umfasst sämtliche Aktivitäten des Konzerns in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Segment "International" umfasst die Märkte Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien. Zuvor erfolgte die Berichterstattung im Segment "Germany" und im Segment "International" (alle Länder außer Deutschland). Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.



Unter Anwendung der bisherigen Segmente ergäbe sich für das Segment "Germany" im Geschäftsjahr 2018 ein Umsatzwachstum um 98% auf EUR 415 Mio. (Vorjahr: EUR 210 Mio.) und um 69% auf EUR 125 Mio. (Vorjahr: EUR 74 Mio.) für das Segment "International".



Auf Konzernebene stieg das Umsatzvolumen im Geschäftsjahr 2018 um 90 % von

EUR 284 Mio. auf EUR 540 Mio. Neben dem organischen Wachstum von rund 25% trug auch die im Berichtszeitraum erstmals vollkonsolidierte Europa Apotheek zur Umsatzsteigerung bei. Die auf rezeptpflichtige Medikamente spezialisierte Apotheke bietet ihren Kunden Beratungs- und Serviceangebote wie z.B. Wechselwirkungschecks, Medikationsprofile, Informationsmaterial und Magazine zu bestimmten Krankheiten und das Therapiebegleitprogramm Smart für Patienten mit chronischen Erkrankungen. Der vor diesem Hintergrund im Vergleich zum Vorjahr höhere Anteil rezeptpflichtiger Medikamente in Höhe von ca. 31% (Vorjahr: ca. 10%) sorgte für einen deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Warenkorbwertes auf EUR 72,44 (2017: EUR 57,78).



Die Konzern-Bruttomarge verringerte sich im Berichtsjahr erwartungsgemäß von 20,3% im Vorjahr auf 18,4%. Hintergrund ist der höhere Anteil rezeptpflichtiger Medikamente, die aufgrund regulierter Preise typischerweise eine niedrigere Bruttomarge ausweisen. Absolut erhöhte sich das Bruttoergebnis von EUR 57,6 Mio. um 72% auf EUR 99,3 Mio. Das konsolidierte um Einmalkosten bereinigte Segment EBITDA** verbesserte sich auf EUR 6,8 Mio. verglichen mit EUR 0,2 Mio. im Geschäftsjahr 2017.



Effizienzerhöhungen und Skaleneffekte führten zu einer Verbesserung der Verwaltungskostenquote. Die Verwaltungskosten einschließlich der Abschreibungen stiegen absolut um 9,3 Mio. EUR von 13,4 Mio. EUR auf 22,7 Mio. EUR. Darin enthalten sind Einmalkosten in Höhe von EUR 1,6 Mio., die im Wesentlichen im Zusammenhang mit einem Aktienoptionsplan und dem Erwerb der nu3 GmbH standen. Insgesamt gelang es SHOP APOTHEKE EUROPE, die Verwaltungskosten von 4,7 % im Jahr 2017 auf 4,2 % im Jahr 2018 zu senken. Bereinigt um Einmalaufwendungen betrug die Verwaltungskostenquote 3,9%.

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