DAX-1,41 % EUR/USD0,00 % Gold-0,30 % Öl (Brent)+0,51 %

So wird 2019 in jedem Fall ein Erfolgsjahr: 3 Vorsätze, die dich weiterbringen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.03.2019, 09:52  |  488   |   |   

Das neue Jahr verfliegt wie im Flug. Der Januar war schnell rum, der Februar hatte nur 28 Tage und es bleiben uns damit nur noch etwas mehr als neun Monate für 2019. Wenn dir bisher immer noch keine guten Vorsätze für dieses Jahr eingefallen sind und du deinem Traum von finanzieller Unabhängigkeit nicht deutlich näher gekommen bist, dann habe ich heute drei Ideen für dich, wie und womit du anfangen kannst.

1. Definiere ein Ziel

Wenn du zu meiner Generation zählst, dann erinnerst du dich eventuell noch an den Werbespot der Sparkasse aus den 90ern. Stichwort: Mein Haus, mein Auto, mein Boot. Vielleicht am besten zur Auffrischung nochmal hier reinschauen. Ein Klassiker.

Ganz gleich, was du in deinem Leben erreichen möchtest, ohne Planung wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein Traum bleiben. Zu guter Planung gehört aber, dass man sich zunächst darüber klar wird, was das eigentliche Ziel überhaupt ist. Ob Haus, Auto, Boot, Ergänzung zur Rente oder gar eine Frührente. Gerade bei Finanzen ist es wichtig, dieses Ziel zu definieren und es am besten schriftlich festzuhalten.

Erst wenn ein Ziel festgelegt wurde, kannst du die nächsten Schritte überlegen und beginnen zu planen, wie du deinem Ziel näher kommen kannst.

2. Stelle ein Budget auf

Budget ist für viele ein Fremdwort. Budget, Gewinn- und Verlustrechnung, Kostenoptimierung. Viel Fachterminologie, die einen leicht abschrecken kann. Das muss aber nicht sein, denn ein Budget hat eigentlich nur einen Zweck. Es geht darum, dass du dir darüber bewusst wirst, was jeden Monat mit deinem Geld passiert.

Das einfachste Beispiel für ein Budget würde daher folgendermaßen aussehen:

Januar Februar
+ Einkommen
Ausgaben
= Überschuss

Relativ simpel, und doch bin ich immer wieder überrascht zu erfahren, wie wenige Personen diese einfache Methode aktiv anwenden. Den meisten ist oft nicht klar, wie viel Geld sie am Ende des Monats überhaupt übrig haben.

Auf der Suche nach ein paar Statistiken zu dem Thema bin ich auf einen Bericht von www.destatis.de gestoßen. Demnach waren im Jahr 2017 insgesamt 560.673 verschuldete Personen in Deutschland in der Schuldnerbetreuung registriert. 67,9 % der Schulden waren Beträge unter 25.000 Euro. Dabei wurde auch festgestellt, dass eine unwirtschaftliche Haushaltsführung mit 12,3 % einer der wichtigsten Faktoren war, der zur Verschuldung geführt hat.

Sicherlich will niemand in die Schuldenfalle tappen. Die Aufstellung eines Budgets ist ein guter Anfang, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Damit kann man wunderbar vorsorgen, um entweder gar nicht erst zu den zuvor genannten 12,3 % zu zählen, oder aber auch um aus der Schuldenfalle wieder herauszukommen. Du kannst also mit dieser einfachen Methode schnell feststellen, ob du deine Finanzen im Griff hast.

In einem zweiten Schritt macht es Sinn, dieses einfache Modell ein wenig auszubauen. So können verschiedene Einkommensquellen zum Beispiel separat gelistet werden. Vielleicht hast du neben deinem Hauptberuf noch ein Nebeneinkommen aus einer Vermietung oder aus Aktien, die regelmäßig Dividenden ausschütten? Ein Blog, der ein paar Euros im Monat abwirft? Einen Shop bei eBay oder Amazon, oder vielleicht mähst du einfach nur jede Woche den Rasen bei Oma? All das kann in einem Budget beim Einkommen mitgezählt werden.

Auch bei den Ausgaben macht es eventuell Sinn, ein wenig mehr ins Detail zu gehen. Informationen, wie viel du monatlich für deine Wohnung oder dein Haus ausgibst, wie viel für Einkäufe draufgeht und welche Abonnements oder Unterhaltungsausgaben anfallen, können sehr hilfreich sein, um zu verstehen, wo es Sparpotenzial gibt oder bei welchen Ausgaben man sich eventuell einfach etwas zusammenreißen sollte.

3. Bezahl dich selbst zuerst

Robert Kiyosaki, ein amerikanischer Geschäftsmann und Buchautor, hat in einem seiner Bücher geschrieben, dass man immer zuallererst sich selbst bezahlen sollte. Die Grundregel, dass man ohne Ausnahme Monat für Monat immer zuerst Geld zur Seite legt und entweder spart oder investiert, bevor man jegliche anderen Ausgaben tätigt, ist die Grundthese, die seiner Ansicht nach langfristig zu Erfolg und Wohlstand führt.

Das macht auch deutlich mehr Sinn, als sich vorzunehmen, nur das zu sparen, was am Ende des Monats übrig bleibt. Ist der Spar- bzw. Investitionsbetrag einmal abgebucht und nicht mehr in direkter Griffweite, dann passiert nämlich etwas Magisches: Das Spar- bzw. Anlagekonto wächst und die täglichen unnötigen Ausgaben sinken. Ganz automatisch.

Aller Anfang ist schwer

„Auch der längste Marsch beginnt mit einem ersten Schritt.“ Die Weisheiten von Laotse finden auch hier wunderbare Anwendung. Wenn du dein Ziel festgelegt hast, deine eigenen Schwächen und Stärken beim Geldumgang in den Griff bekommst und schließlich methodisch und kontinuierlich sparst und investierst, dann steigen deine Chancen für eine erfolgreiche finanzielle Zukunft dramatisch an. Und das Schönste: Es ist nie zu spät, um damit anzufangen.

Seite 1 von 3

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.
Wertpapier
SilberPalladium


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel