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3 Dividendenaktien, die besser zahlen als Coca-Cola

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
19.03.2019, 10:00  |  1134   |   |   

Wenn es um Dividendenaktien geht, ist die Coca-Cola ein Begriff. Gerade hat der Getränkekonzern seine 57. jährliche Dividendenerhöhung in Folge genehmigt und auf 0,40 US-Dollar pro Aktie und eine saftige Rendite von 3,5 % erhöht. Aber wenn die Investoren nach noch höheren Dividendenrenditen für ihre Portfolios suchen dann schlagen drei Motley Fool-Mitarbeiter vor, einen Blick auf Macys (WKN:A0MS7Y), Oaktree Capital Group (WKN:A1JWW7), und General Motors (WKN:A1C9CM) zu werfen. Hier wird der Grund erläutert.

Eine Cash Cow von einem Einzelhändler

Eine Dividendenaktie, die für konträre Investoren attraktiv ist, ist die Warenhauskette Macy’s. Heute bietet Macy’s eine Dividendenrendite von 6,1 %, viel besser als Coca-Cola mit 3,5 %, und das Unternehmen ist trotz der Sorge um ein Geschäftesterben im Handel der USA stabil und profitabel . Macy’s hat gerade ein Jahr mit einem Umsatzwachstum von 2,4 % abgeschlossen, und es erwartet ein Wachstum von unverändert bis 1 % für das laufende Jahr – ein moderates Wachstum, aber dennoch Wachstum.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Aktien bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von weniger als 8 gehandelt werden, sieht die Aktie günstig aus und die Dividenden sind gut finanziert.

Macy’s hat auch eine Menge wertvoller Immobilien, die es langsam abspaltet, während es seine Unternehmensbasis konsolidiert. Zu einem Zeitpunkt wurde das Immobilienportfolio mit bis zu 21 Milliarden US-Dollar durch einen amerikanischen Headgefonds (Starboard Value) bewertet.

Obwohl die Geschäfte von Macy bei den Investoren einen schlechten Ruf haben, verfügt das Unternehmen über Wachstumsmöglichkeiten, darunter seine preiswerten Backstage-Stores, seine Kosmetikkette Blue Mercury, sein Onichannel-Geschäft und das Treueprogramm. Das Unternehmen investiert auch in Ladenumbauten und E-Commerce-Strategien, um das Wachstum weiter voranzutreiben.

Aufgrund seiner stabilen Gewinne, seines wertvollen Immobilienportfolios und seiner Wachstumsinitiativen sieht Macy’s mit einer Rendite von 6 % heute für die Dividendeninvestoren attraktiv aus.

Fette Beute für Investoren.

Die Oaktree Capital Group, die sich ihren Ruf durch Investitionen in notleidende Vermögenswerte verdient hat, hat in den letzten Jahren auf der Stelle getreten.

Die Oaktree Capital Group verdient ihr Geld damit, das Geld anderer Leute zu verwalten. Sie verwaltet ein Vermögen von rund 96 Mrd. US-Dollar sowie weitere 24 Mrd. US-Dollar an Vermögenswerten. Wenn man den Anleihemanager Double Line Capital mit einbezieht, sind es insgesamt 120 Mrd. US-Dollar. Die meisten der verwalteten Vermögen stammen von privaten Fonds mit langen Sperrfristen, das bedeutet, dass die Investoren Jahre warten müssen, bis sie ihr Geld zurückerhalten.

Es ist schwer, den Wert der Investitionsbilanz von Oaktree zu schätzen. Eine überdurchschnittliche Wertentwicklung und das richtige Verhalten der Investoren geben Oaktree die Glaubwürdigkeit, auch in turbulenten Märkten Milliardenbeträge aufzubringen. z.B während der Finanzkrise hat Oaktree in kurzer Zeit Milliarden von Dollar eingesammelt.

In gewisser Weise ist Oaktree wohl der einzige antizyklische Vermögensverwalter, da sich sein Geschäft verbessert.

Die Rendite beträgt etwa 7 %, aber da Oaktree kein traditionelles Unternehmen ist, sondern eine steuerliche Partnerschaft, zahlt sie keine Einkommensteuer. Stattdessen wird die Steuerbelastung an die Anleger weitergegeben, die eine K-1-Steuerbescheinigung mit Einnahmen erhalten, die in Form einer Mischung aus Kapitalgewinnen, Dividenden und ordentlichen Erträgen ausgestellt wird. Allerdings sollten die Anleger in der höchsten Steuerklasse immer noch eine Rendite nach Steuern erzielen, die deutlich über der von Coca-Cola liegt.

Detroit’s Dividende

Wenn du auf der Suche nach einer Dividendenrendite über 3,5% von Coca-Cola bist, das bietet Detroits größter Automobilhersteller, General Motors, wenn sich die Welt in Richtung selbstfahrende Autos bewegt.

Apropos selbstfahrende Autos: General Motors hat mehrere Schritte unternommen, um das Unternehmen auf diese Zukunft vorzubereiten. Ein solcher Schritt kam Ende letzten Jahres, als General Motors sich mit dem japanischen Autohersteller Honda zusammenschloss, um autonome Fahrzeugtechnologie zu entwickeln.

Honda investierte 750 Mio. US-Dollar in GM Cruise, ein Unternehmen im Bereich autonomes Fahren, das mit 14,6 Mrd. US-Dollar bewertet wurde. Honda wird über einen Zeitraum von 12 Jahren weitere 2 Mrd. US-Dollar in die gemeinsame Entwicklung autonomer Fahrzeuge für Cruise einbringen, die in einer Vielzahl von Projekten eingesetzt und in großen Stückzahlen hergestellt werden.d

GM Cruise ist zu einem sehr wichtigen Aspekt für die Zukunft von GM geworden, vor allem, wenn man bedenkt, dass GM, Soft Bank und jetzt Honda hinter GM stehen. Joseph Spak, ein Analyst von RBC Capital Markets, geht davon aus, dass die Sparte bereits im Jahr 2030 einen Umsatz von 32 Mrd. US-Dollar generieren könnte. Spak ging sogar so weit, ein Modell zu entwickeln, das einen Nettobarwert von erstaunlichen 43 Mrd. US-Dollar ergab.

Ja, Detroits größter Automobilhersteller steht vor Herausforderungen, einschließlich des rückläufigen nordamerikanischen Fahrzeugmarktes, der einen großen Teil der Gewinne erwirtschaftet. Das Unternehmen ist jedoch für die Zukunft besser gerüstet als je zuvor und bietet trotz kurzfristiger Herausforderungen eine solide Dividendenrendite von 3,8 %. Bei einem mageren Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5,8 ist GM eine verlockende Dividendenaktie.

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