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K+S Chance von 96 Prozent

20.03.2019, 08:25  |  603   |   |   

Für K+S war der „Super-Sommer“ alles andere als super. Denn aufgrund der anhaltenden, extremen Trockenheit war zu wenig Wasser in der Werra. Hintergrund: Salzhaltige Abwässer werden unter anderem über die Werra entsorgt. Da dieser Entsorgungsweg lange Zeit nicht zur Verfügung stand, musste K+S die Produktion drosseln. Was den Kurs der Aktie stark belastete. Vor wenigen Tagen aber berichtete K+S von guten Zahlen. Konkret: Der Umsatz kletterte in 2018 um 11 Prozent auf 4 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 5 Prozent auf 606 Mio. Euro. „Trotz dieses Gegenwinds haben wir immerhin noch eine Steigerung unseres operativen Ergebnisses erreicht“, sagte Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender von K+S. „Für 2019 sehe ich viele erfreuliche Signale und bin daher positiv gestimmt. Unser EBITDA dürfte im Vergleich zum Vorjahr deutlich zulegen", so Lohr weiter.

Erfreuliches 2019?

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Wesentliche Gründe für ein erfreuliches 2019 sind laut K+S unter anderem das günstige Marktumfeld für Düngemittel, das weitere Hochfahren des kanadischen Standorts Bethune sowie der zu erwartende Wegfall der abwasserbedingten Produktions-Unterbrechungen im Werk Werra. Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für die Aktie von K+S nach Zahlen auf „Buy“ mit einem Kursziel von 24 Euro belassen. Das vierte Quartal habe die geringen Markterwartungen deutlich getoppt, so die Meinung der Analysten. Mit einem für 2020 geschätzten Gewinnvielfachen von 10,6 und einem aktuellen Kurs, der unter dem Buchwert je Aktie notiert, scheint das Papier von K+S zudem günstig.

Raus aus dem Abwärtstrend

Die Aktie von K+S konnte gestern einen horizontalen Widerstand bei 17,26 Euro überwinden. Vor einigen Tagen ist der MDAX-Titel zudem aus einem mittelfristigen Abwärtstrend nach oben ausgebrochen. Mit einem Mini Future Long (WKN SE3RKK) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden K+S-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 2,6 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 34 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann hier im Basiswert bei 15,85 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,52 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel kann um 24 Euro liegen. Somit ergibt sich bei dieser Trading-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 4,4 zu 1.

K+S (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Merck

Wichtige Chartmarken

Unterstützungen: 17,26 Euro

Mini Future Long auf K+S (Stand: 20.03.2019, 07.55 Uhr)

Strategie für steigende Kurse
WKN: SE3RKK Typ: Mini-Future Long
akt. Kurs: 0,67/0,68 Euro Emittent: Société Générale
Basispreis: 10,66 Euro Basiswert: K+S
KO-Schwelle: 11,41 Euro akt. Kurs Basiswert: 17,37 Euro
Laufzeit: endlos Kursziel: 1,33 Euro
Hebel: 2,6 Kurschance: + 96 Prozent
Quelle: Société Générale

Spotlight-Update: United Internet

18 Prozent Plus in 7 Tagen

Am 28. März veröffentlicht United Internet die Zahlen für das Geschäftsjahr 2018. Die Kennziffern des Internet-Konzerns dürften den Konsensschätzungen entsprechen, meinen die Analysten von Kepler Chevreux. Auch der Ausblick auf 2019 sollte nach deren Einschätzung solide ausfallen. Am vergangenen Mittwoch haben wir im „Spotlight“ einen Mini Future Long auf United Internet (WKN UX7GNG) vorgestellt. Dieser konnte seitdem um 18 Prozent steigen.

United Internet (in Euro)

Tendenz:
Chart Aktien Vonovia

Wichtige Chartmarken

Aufwärtstrend: 28,23 Euro

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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Diskussion: K+S - der Vereinigungsthread
Wertpapier
K+S


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