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DGAP-News Börse Hannover: Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Sechs Unternehmen steigen in den Index auf (deutsch)

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.03.2019, 10:30  |  646   |   |   

Börse Hannover: Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Sechs Unternehmen steigen in den Index auf

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22.03.2019 / 10:30
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PRESSEMITTEILUNG

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX:
Sechs Unternehmen steigen in den Index auf

Hannover, 22. März 2019 - Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Index, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 5. April 2019 steigen sechs Unternehmen in den Index auf, die gleiche Anzahl muss den Index im Gegenzug verlassen. Von den Aufsteigern gehört ein Unternehmen dem DAX30 an, drei dem MDAX und zwei dem SDAX. Bei der Indexzugehörigkeit kann der GERMAN GENDER INDEX jetzt 23 DAX-Unternehmen vorweisen, die somit 46 Prozent des Index abbilden. 15 Unternehmen stammen aus dem MDAX, 10 aus dem SDAX und 2 gehören keinem der führenden deutschen Indizes an. Bei der Branchenverteilung der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen dominieren Finanzdienstleister mit unverändert 20 Prozent, gefolgt von Konsumgüterherstellern und Automobil/-zulieferern mit jeweils 14 Prozent.

Anzahl von Frauen in den Vorständen fast unverändert
Von den 288 Vorständen der 50 Unternehmen, die ab 5. April im GERMAN GENDER INDEX vertreten sein werden, sind 55 (Okt. 2018: 50) weiblich und 233 männlich. Der Anteil weiblicher Vorstände steigt damit von durchschnittlich 18 auf 19 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom Oktober 2018. Auf den ersten fünf Plätzen beim Einzelwerte-Ranking gibt es Veränderungen. Die Medigene AG rückt von Platz 2 auf Platz 1 vor und verweist die Aareal Bank gleich auf Platz 3. Platz 2 erobert die KION GROUP AG, die von Platz 15 vorrückt. Die Wirecard AG fällt von Platz 3 auf Platz 4 und die CECONOMY AG rückt von Platz 41 auf Platz 5 vor. Von den 6 Aufsteigern in den GERMAN GENDER INDEX konnte die PUMA SE unmittelbar Platz 15 im Einzelwerte-Ranking belegen. Das Unternehmen hat eine Frau von insgesamt 3 Mitgliedern im Vorstand und 1 Frau von 6 Mitgliedern im Aufsichtsrat.

Frauenanteil in den Aufsichtsräten steigt auf 34,5 Prozent Bei den Aufsichtsräten haben sich die Zahlen wie folgt verändert: Von den 696 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 240 weiblich. Das ist eine leichte Zunahme auf durchschnittlich 34,5 Prozent gegenüber 34 Prozent im Oktober 2018. Die Anzahl der Unternehmen, die mindestens 1 weibliches Aufsichtsratsmitglied haben, liegt unverändert bei 48, das entspricht einem Anteil von 98 Prozent der insgesamt 50 Indexunternehmen.

Eine leichte Verschlechterung ist bei den Unternehmen zu verzeichnen, die im Aufsichtsrat die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erfüllen. Ihre Anzahl ging von 40 auf 39 zurück und liegt jetzt bei 78 Prozent im Vergleich zu 80 Prozent im Oktober 2018. Aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden mussten die sechs Unternehmen Fuchs Petrolub, HHLA, Osram Licht, Patrizia Immobilien, Sartorius sowie Zooplus.

"Noch immer sind nur wenige Frauen im Management der deutschen Wirtschaft vertreten, aber es findet ein Wandel statt - wenn auch nur ein langsamer. Wir sind optimistisch, dass wir der Geschlechterparität in Unternehmen immer näher kommen", sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 5. April 2019

Ausgeschieden ISIN Neu im Index ISIN FUCHS PETROLUB SE DE000579043- DIC ASSET AG DE000A1X3XX- 0 4 HHLA AG DE000A0S848- GRAND CITY PROPERTIES LU077591788- 8 SA 2 OSRAM LICHT AG DE000LED400- HELLA GMBH & CO KGAA DE000A13SX2- 0 2 PATRIZIA IMMOBILIEN DE000PAT1AG- PUMA SE DE000696960- AG 3 3 SARTORIUS AG DE000716563- STEINHOFF INT NV NL001137501- 1 9 ZOOPLUS AG DE000511170- THYSSENKRUPP AG DE000750000- 2 1 So funktioniert das Rebalancing
Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 börsennotierten deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen, börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

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