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Kupfer fällt unter 6.400 USD, Europa-Daten drücken die Stimmung

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Nachrichtenquelle: Shareribs
22.03.2019, 14:24  |  592   |   
London 22.03.2019 - Kupfer rutscht an der London Metal Exchange unter die Marke von 6.400 USD. Die jüngsten schwachen Konjunkturdaten aus Europa haben die Stimmung der Marktteilnehmer deutlich belastet.

Die am Donnerstag in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten wurden noch positiv aufgenommen und sorgten für Kursgewinne an den Aktienmärkten. Unter anderen kletterte der wichtige Philly Fed Index von -4,1 auf 13,7 Zähler. Am Freitag wird aber deutlich, dass Europa gegenwärtig den Marktteilnehmern die größten Kopfschmerzen bereitet. China hat Maßnahmen zur Stabilisierung des Wachstums in Aussicht gestellt, die USA haben eine Zinserhöhungspause und ein recht stabiles Wachstum. In Europa allerdings steht der Brexit erst noch an, der Spielraum der EZB ist eingeschränkt und es gibt weiterhin keine einheitliche Wirtschafts- und Fiskalpolitik.

Deutlich wurde dies mit der Veröffentlichung des vorläufigen Markit-Einkaufsmanagerindex für die EU im März, der von 49,3 auf 47,6 Punkte abrutschte. Auch der entsprechende Index für Deutschland sank deutlich von 51,5 auf 49,8 Punkte und liegt damit in der Kontraktionszone. Die Rendite auf 10-jährige deutsche Bundesanleihen ist am Freitag erstmals seit 2016 wieder unter die Null-Prozentmarke gefallen.

Die Aktienmärkte verlieren deutlich und auch die Metallpreise können sich dem Druck nicht entziehen.

Kupfer rutscht unter die Marke von 6.400 USD je Tonne und zeigt sich damit deutlich schwächer, als in den letzten Tagen erwartet wurde. Die chinesischen Stützungsmaßnahmen haben das Metall bislang unterstützt, auch da im zweiten Quartal eine anziehende physische Nachfrage erwartet wird. Diese Annahme beruht auf der Erfahrung der Vorjahre, da China im zweiten Quartal üblicherweise seine Lagerbestände von Rohstoffen ausweitet.

Auch die Angebotslage von Kupfer, aber auch anderen Metallen, verleiht den Preisen ein starkes Fundament, welches zu starke Kursverluste verhindern sollte.

Die Aluminiumbestände sanken um 6.000 auf 1,166 Mio. Tonnen, bei Kupfer ging es am Donnerstag um 2.825 auf 176.450 Tonnen nach unten. Die Nickelbestände gingen um 1.242 auf 187.116 Tonnen und die Zinkbestände um 325 auf 57.825 Tonnen zurück.

Die Tonne Aluminium verliert 0,1 Prozent auf 1.900 USD, Blei gibt 0,3 Prozent auf 2.038 USD ab. Kupfer korrigiert um 1,0 Prozent auf 6.371 USD, Nickel zeigt sich unverändert bei 12.997 USD und Zink verbessert sich um 0,2 Prozent auf 2.840 USD.



Nicht nur die Nachfrage, sondern auch das Angebot an E-Autos wird in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen. In der Folge ändert sich auch der Bedarf  der Automobilindustrie an bestimmten Metallen, darunter Kupfer, Kobalt und Nickel. Die in Indonesien tätige Pacific Rim Cobalt Corp. (WKN: A2JSSL) ist für diese Entwicklung hervorragend positioniert. Das Unternehmen hat kürzlich erste Bohrergebnisse seines Cyclops-Projektes vorgelegt, die auf eine starke Nickel- und Kobaltmineralisierung schließen lassen. Das Unternehmen will in diesem Jahr eine Ressourcenschätzung für das Projekt vorlegen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=o0q-Evwwurc

Das Nickel-Kobalt-Projekt von Pacific Rim Cobalt befindet sich in der indonesischen Provinz Papua und liegt nur 40 km von der Hafenstadt Jayapura entfernt. Die geographische Lage Indonesiens, in unmittelbarer Nähe zu China und Südkorea, macht das Unternehmen attraktiv für dortige Kunden. Zudem verfügt Pacific Rim Cobalt bereits über Umwelt- und Produktionsgenehmigungen, was für einen möglichen Käufer interessant sein und der Aktie eine ähnlich starke Kursperformance wie bei der Profiteer-Empfehlung Sirona Biochem bescheren könnte.

Pacific Rim Cobalt hat am 21. März ein Unternehmensupdate veröffentlicht. Demnach haben die jüngsten Bohrergebnisse und Ergebnisse der Mini-Sammelproben eine starke Vererzung ab der Oberfläche gezeigt. Die gesammelten Daten stünden im Einklang mit Daten historischer Schätzungen. Von den für 2019 geplanten Phase-1 und Phase-2 Bohrprogrammen wurden rund 15 Prozent durchgeführt. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/2TRLeAb

Unter Führung von CEO Ranjeet Sundher hat das Unternehmen eine vorläufige Abnahme- und Liefervereinbarung mit der Beijing Easpring Material Technology über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Pacific Rim Cobalt Corp. (WKN: A2JSSL) dürfte mit dem aktuellen Bohrprogramm in die Lage versetzt werden, eine NI 43-101 konforme Ressourcenschätzung vorzulegen. Mehr zu Pacific Rim Cobalt Corp. (WKN: A2JSSL) finden Sie hier: https://bit.ly/2XDHX5H


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