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Einzelhandel Habona-Report 2019: Nahversorgungsimmobilie als Demografiegewinner

Gastautor: Manuel Jahn
22.03.2019, 17:35  |  411   |   |   

Nach dem HABONA REPORT 2018, dem ersten Branchenreport für Nahversorgungsimmobilien, hat die Habona Invest GmbH mit dem HABONA REPORT 2019 nachgelegt. Fokusthema ist diesmal der demografische Wandel und seine Auswirkungen auf die Handelsimmobilie.

Nach dem großen Erfolg des HABONA REPORT 2018, dem ersten Branchenreport für Nahversorgungsimmobilien, hat die Habona Invest GmbH mit dem HABONA REPORT 2019 nachgelegt. Hierfür konnten wieder prominente Kooperationspartner, wie das Statistik-Onlineportal Statista sowie der internationale Immobilienberater Savills, gewonnen werden. Das Fokusthema der aktuellen Ausgabe ist der demografische Wandel mit seinen Auswirkungen auf das Konsumverhalten und die Nahversorgungsimmobilie.

Nahversorgung auf der Überholspur

Supermarkt & Co. sind in aller Munde. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs erreicht immer neue Höchststände und hängt damit den gesamten Nonfoodsektor des Einzelhandels ab. Mit durchschnittlich 3.600 Euro pro Kopf wird schon deutlich mehr als die Hälfte der jährlichen Einzelhandelsausgaben für den täglichen Bedarf verausgabt; entsprechend positiv entwickeln sich die neuen Formate von Edeka, Rewe oder Lidl & Schwarz, die ihre Filialnetze für die nächsten zwanzig Jahre fit machen. In den letzten 10 Jahren hat der Umsatz von Supermärkten um 36 Prozent und der von Discountern um 26 Prozent zugelegt. Immer breitere Kreise von Investoren werden auf die lange Zeit unterschätzte Assetklasse Nahversorgung aufmerksam. In der Spitze haben die Preise längst das Zwanzigfache überschritten.

Nahversorgung als Demografiegewinner

Namhafte Unternehmen aus Lebensmittelhandel, Projektentwicklung und Investment geben im Habona-Report 2019 aus ihrer jeweiligen Perspektive vielschichtige Antworten. Auch wenn der demografische Wandel häufig als größtes Risiko für die Immobilienwirtschaft genannt wird, überwiegt die Meinung, dass Nahversorgungskonzepte davon profitieren werden. Manuel Jahn von Habona Invest und Redaktionsleiter des Reports konkretisiert: „Die Megatrends einer alternden Gesellschaft wie Sicherheit, Gesundheit und Bequemlichkeit werden die Ausgaben insbesondere für Lebensmittel, Gastronomie und Gesundheitsdienstleistungen weiter antreiben.“

Nahversorgung als attraktive Immobilienlösung

Die Ausrichtung auf immer differenziertere Kundenbedürfnisse an unterschiedlichen Standorten und Situationen wird somit immer wichtiger. Eike Hartmann, Statista, und für die Marktforschung im Report verantwortlich: „Diese Entwicklung bietet Händlern, die Nahversorgung konsequent umsetzen, große Diversifizierungschancen. Der Wunsch des Kunden nach Convenience in belebten Quartieren wird zudem die Entwicklung gemischter Immobilienkonzepte aus Wohnen, Arbeiten und Einkaufen fördern.“ Diese Einschätzung wird von Jörg Krechky, Savills, geteilt, der die Potenziale der Nahversorgungsimmobilie eng verknüpft sieht mit ihrer Durchlässigkeit auch für andere Nutzungen wie Wohnen, Logistik oder Hotellerie: „Als hybride Immobilie, die sowohl einen diversifizierten Cash Flow liefert, als auch veränderten Konsumentenbedürfnissen gerecht wird, winkt ihr eine goldene Zukunft“.

Download HABONA-REPORT 2019

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