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3U HOLDING AG 3U plant für 2019 deutliches Umsatzwachstum

Nachrichtenquelle: Pressetext (Adhoc)
25.03.2019, 08:00  |  474   |   |   

Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

Marburg (pta008/25.03.2019/08:00) - -
* Im Geschäftsjahr 2018 Umsatz und Konzernergebnis gesteigert
* Dividendenvorschlag EUR 0,03
* Strategie 2019: Technologien weiterentwickeln, Wachstumshemmnisse beseitigen, Potenziale erschließen

Die 3U HOLDING AG (ISIN DE0005167902) bestätigt die am 28. Februar 2019 gemeldeten vorläufigen Zahlen und veröffentlicht heute ihren Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2018. Sie erzielte einen Konzernumsatz in Höhe von EUR 48,0 Mio., ein Wachstum um 2,3 % (2017: EUR 46,9 Mio.). Hauptwachstumstreiber waren die Geschäftsfelder Cloud Computing und Onlinehandel, die zusammen bereits mehr als 40 % der Umsätze im Konzern ausmachen.
Neben dem insgesamt erfreulichen Ausbau der Geschäftstätigkeit im Konzern verzeichnete 3U im Vergleich zum Vorjahr auch höhere sonstige Erträge. Dem stand ein Anstieg der Personal- und der sonstigen Aufwendungen gegenüber, so dass mit EUR 6,7 Mio. ein EBITDA auf Vorjahrsniveau erwirtschaftet wurde. Verbesserungen im Zinsergebnis und niedrigerer Steueraufwand führten zu einem Anstieg des Konzernergebnisses um mehr als 70 %, von EUR 1,1 Mio. auf EUR 1,9 Mio.

Dividendenvorschlag: EUR 0,03 ohne Steuerabzug
Angesichts der weiter positiven Geschäftsentwicklung im Konzern werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende in Höhe von EUR 0,03 je Aktie auszuschütten (Dividendenzahlung 2018: EUR 0,02). Die Dividende würde aus dem steuerlichen Einlagenkonto ohne Steuerabzug ausgezahlt.

Profitable Geschäftsmodelle in allen drei Segmenten
Im Segment Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK) stieg der Umsatz um 13 % auf EUR 14,8 Mio. (2017: EUR 13,1 Mio.). Das Segment-EBITDA erhöhte sich um 12 % auf EUR 1,9 Mio. (2017: EUR 1,7 Mio.). Den stärksten Umsatzzuwachs erzielte erneut das Geschäft mit Cloud Computing. Hier konnte 3U im Geschäftsjahr die Zahl der Beschäftigten mit Blick auf das geplante weitere Wachstum erhöhen. Das EBITDA der damit befassten Tochtergesellschaft weclapp GmbH wurde um 125 % auf TEUR 807 (2017: TEUR 358) gesteigert. Auch im Rechenzentrumsgeschäft verbesserte sich das Ergebnis.
Sondereffekte beeinflussten die Ergebnisentwicklung im Segment Erneuerbare Energien. Aufgrund der Veräußerung eines Windparks im Geschäftsjahr 2017 sowie des geringeren Windaufkommens im Geschäftsjahr 2018 ging der Umsatz um 35 % auf EUR 6,3 Mio. zurück (2017: EUR 9,7 Mio.). Der fehlende Umsatz macht sich auch im EBITDA des Segments bemerkbar, das - auch aufgrund einer einmaligen Konzernverrechnung in Höhe von EUR 0,5 Mio. - um 36 % auf EUR 4,0 Mio. zurückging (2017: EUR 6,2 Mio.).
Ein Umsatzwachstum um 14 % auf EUR 26,7 Mio. erreichte das Segment Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) (2017: EUR 23,5 Mio.). Auch das strategisch wichtige E-Commerce-Geschäft in diesem Segment wuchs wie erwartet zweistellig, obwohl die Nachfrage aufgrund der langen Hitzeperiode etwas schwächer ausfiel als in der Planung unterstellt worden war. Das EBITDA lag leicht unter dem Vorjahresniveau (2018: EUR 0,41 Mio.; 2017: EUR 0,66 Mio.). Die eingeleiteten Maßnahmen zur Prozessoptimierung und die Erweiterung der Logistikkapazitäten werden künftig planmäßig zu einer merklichen Margenverbesserung führen.

Finanzmittelbestand und Eigenkapital gestiegen
Der operative Cashflow lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei EUR 0,6 Mio. (2017: EUR 6,7 Mio.). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist unter anderem geprägt durch die Liquiditätszuflüsse im Zusammenhang mit der Veräußerung der Rechenzentrumsimmobilie in Hannover. Der Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von EUR 8,1 Mio. liegt daher um EUR 9,3 Mio. über dem des Vorjahrs (2017: Mittelabfluss EUR 1,2 Mio.). Planmäßige Darlehensrückführungen und Auszahlungen an die Aktionäre trugen zu einem Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 8,2 Mio. (2017: Mittelabfluss EUR 5,7 Mio.) bei. In Summe erhöhte sich der Finanzmittelbestand um EUR 1,0 Mio. von EUR 11,3 Mio. zum Jahresbeginn auf EUR 12,3 Mio. zum 31.12.2018.
Die Veräußerung der Immobilie ist wesentlich auch verantwortlich für die geringere Bilanzsumme von EUR 74,5 Mio. (31.12.2017: EUR 81,2 Mio.). Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte hat sich aus diesem Grunde von 28,1 % auf 35,5 % erhöht. Auf der Passivseite führten die Reklassifizierung des zuvor als zur Veräußerung gehalten bilanzierten Windparks Lüdersdorf sowie planmäßige Tilgungen zu einer Verschiebung zwischen kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten belaufen sich zum 31.12.2018 auf EUR 19,6 Mio. (31.12.2017: EUR 14,9 Mio.), die kurzfristigen auf EUR 3,5 Mio. (31.12.2017: EUR 7,1 Mio.). Das auf die Aktionäre der 3U HOLDING AG entfallende Eigenkapital erhöhte sich auf EUR 42,4 Mio. (31.12.2017: 41,2 Mio.). Insgesamt verfügt 3U über eine sehr solide Eigenkapitalquote von 55,6 % (31.12.2017: 49,2 %).

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