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Nachrichtenquelle: flatex select
26.03.2019, 08:15  |  320   |   |   

Marktüberblick

Der Deutsche Aktienindex probte zum Wochenbeginn die Erholung und lag mehrfach im grünen Bereich. Bis zum Xetra-Schluss konnte der DAX aber nicht wieder zurück in die Gewinnzone laufen und schloss mit einem leichten Minus von 0,15 Prozent bei 11.346,65 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt betrug rund 3,09 Mrd. Euro. Die schwächste Performance der 30 DAX-Aktien wies einmal mehr Bayer auf. Besonders Herabstufungen von Banken führten bis zum Xetra-Schluss zu einem weiteren herben Kursabschlag von 2,88 Prozent auf 57,59 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit Juli 2012. Die Bank of America sprach von einer horrenden Bandbreite von Schadenersatz- und Vergleichszahlungen von 1 Mrd. Euro bis hin zu 5 Mrd. Euro. Charttechnisch wäre hier ein Verlaufstief vom Juni bei 47,62 Euro als nächster Unterstützungsbereich abzuleiten. Der zurückgelegte Weg der Bayer-Aktie ist ein wahres Schreckensszenario für jeden Langfristaktionär. Allein seit dem letzten Hoch vom 22. Mai 2018 von 105,72 Euro verlor die Aktie bis dato 48,13 Euro. Am Markt prügelte man die Bayer-Aktien somit um rund 44,9 Mrd. Euro gen Süden. Dies könnte selbst für das größte Schreckensszenario in Bezug auf alle anstehenden Klagen als etwas zu heftig eingepreist wirken. Erfreulichere Neuigkeiten gab es für einen weiteren DAX-Konzern. Die Deutsche Post konnte mit ihrer Eigenkreation eines Elektro-Lieferwagens, dem sogenannten „Streetscooter“ einen weiteren Erfolg verbuchen. Man wird gemeinsam mit dem japanischen Paketdienst Yamato 500 Streetscooter in Japan im Großraum Tokio nutzen. Zum Wochenbeginn gab es unterdessen einen leichten Lichtblick seitens des deutschen ifo-Index zu registrieren. Der ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat März wurde mit 99,6 Punkten veröffentlicht und überraschte somit positiv. Die Prognose lag bei 98,7 Punkten. Auch die Geschäftserwartungen mit 95,6 Punkten und die Geschäftslage mit 103,8 Punkten fielen im Vergleich zu den Erwartungen besser aus. An der Wall Street gingen die drei US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 mit gemischten Vorzeichen, aber auch kaum verändert aus dem Handel. Der NASDAQ100 und S&P500 verloren leicht, der Dow Jones schob sich in den grünen Bereich zurück.

Am Dienstag werden zunächst um 08:45 Uhr mit dem BIP für das vierte Quartal und dem Geschäftsklima für den März französische Daten publiziert. Aus den USA stehen am Nachmittag um 13:30 Uhr die Baubeginne und Baugenehmigungen für den Monat Februar zur Bewertung an. Im weiteren Verlauf werden unter anderem noch um 14:00 Uhr der S&P/Case Shiller Hauspreisindex und der FHFA-Hauspreisindex für den Januar erwartet und um 15:00 Uhr das US-Verbrauchervertrauen für den März publiziert. Von der Unternehmensseite berichtet der MDAX-Konzern Deutsche Wohnen von seinen Jahreszahlen, sowie Factset Research, IHS Markit, KB Home, McCormick & Company, Ollies Bargain Outlet und Shoe Carnival von ihren Quartalsergebnissen.



Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Morgen eine regelrechte Aufspaltung auf. Während die chinesischen Aktienmärkte in Shanghai, Shenzen und Honkong Verluste zu verbuchen hatten, konnten die restlichen Märkte zulegen. Der japanische Nikkei gewann um 2,15 Prozent auf 21.428,39 Punkte hinzu. Die US-Futures tendierten durchweg freundlich und fester. Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 11.372 Punkten.

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex konnte sich am Montag nur mühsam stabilisieren. Für einen Kursgewinn reichte es dennoch nicht. Der DAX schloss mit einem leichten Minus von 0,15 Prozent bei 11.346,65 Punkten. Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 08. März 2019 bei 11.405,21 Punkten bis zum jüngsten Hoch und gleichzeitig dem Jahreshoch des 19. März 2019 bei 11.823,21 Punkten, wären die nächsten Ziel auf der Ober- und Unterseite näher zu ermitteln. Die Widerstände wären bei den Marken von 11.405/11.504/11.565/11.614/11.664/11.725 und 11.823 Punkten zu ermitteln. Die Unterstützungen wären bei 11.307/11.246/11.147/11.086 und 10.987 Punkten in Betracht zu ziehen.


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