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Lira-Krise Türkische Zentralbank baut Währungsreserven ab – Lira auf Talfahrt

28.03.2019, 12:44  |  4537   |   |   

Die türkische Währungskrise scheint weiterzugehen. Die Zentralbank des Landes hat ihre Währungsreserven weiter abgebaut, worauf die Lira deutlich nachgab.

Die Lira fiel gegenüber dem US-Dollar am Donnerstagmorgen zeitweise um bis zu fünf Prozent. Für einen US-Dollar bekommt man derzeit 5.59 Lira (Stand: 28.03.2019, 12:29 Uhr). Der Grund: Die türkische Zentralbank hat ihre Währungsreserve drastisch reduziert. Dies berichtet der US-Nachrichtensender "CNBC".

Die Währungsreserven der türkischen Notenbank für die 12. Kalenderwoche 2019 lagen bei 142 Milliarden Lira (24,7 Milliarden US-Dollar). Dies bedeutet ein Rückgang von fast zehn Milliarden US-Dollar in den ersten drei Märzwochen.

Timothy Ash, Türkei-Experte und Senior Emerging Markets-Stratege bei Bluebay Asset Management, erklärte: Die Währungsreserven der Türkei "erreichen ein kritisches Niveau. Der Internationale Währungsfonds (IWF) könnte nach den Wahlen erforderlich sein". Der IWF vergibt Kredite an Staaten, die über keine ausreichenden Währungsreserven verfügen.

Quelle:

CNBC

Wertpapier
USD/TRY


1 Kommentare

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Kommentare

Was will man mit diesen Manipulationen erreichen ?? Was will der internationale Zionistenfonds genannt Währungsfonds damit erzwingen ? Die Kapitulation der Türkei? Das wird denen nicht gelingen , und solange das Volk hinter der Regierung steht gelingts denen nicht! Eine Schande ist dieser Fonds sonst nichts!

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