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Cannabis Report: Herber Rückschlag für Legalisierung in New Jersey
Foto: Get Budding - Unsplash

Cannabis Report Herber Rückschlag für Legalisierung in New Jersey

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Nachrichtenquelle: Shareribs
28.03.2019, 16:26  |  3055   |   
Trenton 28.03.2019 - Die Legalisierung von Cannabis in New Jersey hat in dieser Woche einen schweren Rückschlag verzeichnet. Eine Abstimmung zu drei Gesetzen im Senat wurde verschoben, da keine Mehrheit zustande kam.

Der amtierende Gouverneur New Jerseys, Phil Murphy, ist im Wahlkampf angetreten, um Cannabis vollständig zu legalisieren. Am Montag sollte im Senat über drei Gesetze abgestimmt werden, um Murphys Versprechen Realität werden zu lassen.

Dazu ist jedoch nicht gekommen. Die Abstimmungen fanden nicht statt, da klar war, dass es keine Mehrheit für die drei Vorschläge geben wird und dies, obwohl die Demokraten über eine Mehrheit in beiden Parlamentskammern verfügen. Ursprünglich sollte darüber abgestimmt werden, ob Cannabis für Erwachsene legalisiert werden soll. Ein weiterer Entwurf hatte die Löschung von Vergehen im Zusammenhang mit Cannabis zum Ziel und ein dritter sollte das Programm für medizinischen Cannabis verbessern.

Gouverneur Murphy wandte sich am Montag an seine Twitter-Follower und sagte, dass Geschichte häufig nicht beim ersten Versuch gemacht werde.

Für die Unterstützer ist der Rückschlag aber kein Grund, aufzugeben. Der Gouverneur plant weiterhin die Legalisierung von Cannabis. Ohnehin wäre es nahezu eine Sensation gewesen, wenn die Legalisierung über den Weg des Gesetzgebers umgesetzt würde. Bislang ist dieser Schritt lediglich in Vermont gelungen. Alle anderen neun Bundesstaaten, in denen Cannabis ebenfalls legalisiert ist, haben dies über Volksabstimmungen erreicht.

Obgleich die Akzeptanz von Cannabis in den USA weiter wächst, bleibt die Zahl derjenigen Menschen, die wegen solcher Vergehen in jedem Jahr verhaftet werden, sehr hoch. In New Jersey ist dabei die Wahrscheinlichkeit, für Cannabisvergehen verhaftet zu werden höher als in fast allen anderen US-Bundesstaaten. Lediglich Texas und New York haben 2016 mehr Menschen dafür inhaftiert.



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