Portfoliocheck: Bei Microsoft geht Selfmade-Milliardär Stanley Druckenmiller jetz (fast) all-in

29.03.2019, 18:48  |  1976   |   |   
In meiner Online-Kolumne "Portfoliocheck" nehme ich regelmäßig auf aktien-mag.de für das "Aktien Magazin" von Traderfox die Depots der bekanntesten Value Investoren unserer Zeit unter die Lupe.

Bei meinem neunundzwanzigsten Portfoliocheck geht es um Stanley Druckenmiller. Der Öffentlichkeit ist er weitgehend unbekannt, dabei hat er als George Soros' rechte Hand 1992 die Bank of England und das britische Pfund in die Knie gezwungen. Aus ärmlichsten Verhältnissen stammend hat Druckenmiller es zu einem Milliardenvermögen gebracht; das ist ihm gelungen, weil er seit 30 Jahren kein einziges Jahr mit Verlust abgeschlossen, sondern durchschnittlich eine Rendite von mehr als 30 Prozent erzielt hat.

Druckenmiller fährt einen fokussierten Investmentstil mit wenigen, ausgesuchten Werten. Im vierten Quartal 2018 hat Druckenmiller einige gewichtige Veränderungen in seinem Portfolio vorgenommen und dabei fast ein Drittel seines Depots umgeschichtet. Technologiewerte reduzierte er, doch sie machen noch gut 51% seines Depot aus. Völlig Rausgekegelt hat er Alphabet [WKN: A14Y6F], seine vormals viertgrößte Position; reduziert hat er Salesforce [WKN: A0B87V], Amazon [WKN: 906866] und PayPal [WKN: A14R7U]. Nochmals massiv aufgestockt hat Druckenmiller bei Microsoft [WKN: A14Y6F] die nun rund 27% seines Portfolios ausmachen, dem in der Breite vielleicht am besten aufgestellten Technologierkonzern...

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Adobe, Alphabet, Amazon, Microsoft und Salesforce befinden sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot.

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