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Beteiligung unter der Lupe Herr Harde, wie erwirtschaftet man mit Pflegeheimen und Kindergärten Rendite?

09.04.2019, 16:28  |  8763   |   |   

Der Alternative Investmentfonds (AIF) "26. INP Deutsche Sozialimmobilien" setzt auf Rendite durch den Betrieb von Senioren- bzw. Pflegeeinrichtungen und einen Kindergarten. Die Kapitalmarkt w:o-Redaktion wollte von Nils Harde, Leiter Marketing und Vertrieb bei der INP-Gruppe, die die Beteiligung anbietet, wissen, wie das funktioniert.

wallstreet:online: Herr Harde, mal grundsätzlich, ohne zu moralisieren: Wie erwirtschaftet man mit Senioren- und Pflegeheimen sowie Kindergärten kontinuierlich genügend, um den Renditehunger von Fondsanlegern bedienen zu können?

Nils Harde: Eine attraktive Rendite für die Investoren in Aussicht zu stellen, ist nur ein Aspekt eines Investments. Aber es sollte nicht Rendite um jeden Preis ausschlaggebend sein; auch Sicherheitsmerkmale spielen bei der Anlageentscheidung eine wichtige Rolle. Aufgrund der langfristigen, indexierten Mietverträge mit den Betreibern unserer Pflegeimmobilien und Kindertagesstätten mit Laufzeiten, die jeweils über die geplante Fondslaufzeit hinausgehen, lassen sich stabile Cashflows für unsere Anleger darstellen. Unsere Erfahrungen aus dem Fonds- und Assetmanagement von mittlerweile 60 Sozialimmobilien, was beispielsweise laufende Instandhaltungskosten, Zins- und Tilgungsparameter der Fremdfinanzierung sowie Fondsverwaltungskosten betrifft, lassen wir dabei in unsere Prognoserechnungen mit einfließen. Der jährliche erscheinende Performance-Bericht der INP-Gruppe, der einen detaillierten Überblick sowohl über die Entwicklung des gesamten Portfolios als auch jeder einzelnen Fondsgesellschaft widerspiegelt, belegt die hohe Prognosegenauigkeit und den hohen Zielerreichungsgrad unserer Fonds für private und institutionelle Investoren.

wallstreet:online: Schauen wir uns Ihr aktuelles Angebot an Anleger an. Sie bieten zurzeit Beteiligungen an Ihrem Publikums-AIF "26. INP Deutsche Sozialimmobilien" an. Wie viel konnten Sie schon platzieren, bis wann können Anleger noch zugreifen, ab wie viel ist man dabei und wie lange ist das Kapital der Anleger im AIF gebunden? Und zuletzt: Was passiert eigentlich nach der Laufzeit?

Nils Harde: Für das aktuelle Beteiligungsangebot "26. INP Deutsche Sozialimmobilien" wurde innerhalb von weniger als vier Wochen nach Vertriebsstart bereits ein Eigenkapital von mehr als 6 Mio. EUR des gesamten Zeichnungskapitals in Höhe von 31 Mio. EUR eingeworben. Wir gehen von einer Vollplatzierung im dritten Quartal 2019 aus. Bei dem nach den Regelungen des Kapitalanlagegesetzbuchs konzipierten risikogemischten Publikums-AIF, der in fünf Pflegeeinrichtungen/Pflegewohnanlagen und eine Kindertagesstätte an unterschiedlichen deutschen Standorten investiert, ist eine Beteiligung ab einer Zeichnungssumme von 10.000 EUR zuzüglich 5 % Agio möglich. Die Fondslaufzeit ist bis zum 31. Dezember 2031 prognostiziert, vorbehaltlich eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses über den Verkauf der Fondsimmobilien und die Auflösung der Gesellschaft zu diesem Stichtag. Die Grundlaufzeit gemäß Anlagebedingungen und Gesellschaftsvertrag ist bis zum 31.12.2035 festgelegt. Es ist geplant, den Erlös aus dem Verkauf der Fondsimmobilien – nach Abzug der mit dem Verkauf in Zusammenhang stehenden Kosten – an die Anleger auszuschütten.

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