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Commerzbank Chance von 96 Prozent

10.04.2019, 08:25  |  1998   |   |   

Die Braut, die sich nicht traut? Nicht unbedingt. Denn „Commerzbank und Deutsche Bank haben sich heute darauf verständigt, ergebnisoffene Gespräche über einen eventuellen Zusammenschluss aufzunehmen“. Dies teilte die Commerzbank am 17. März um 13.04 Uhr per Ad-hoc-Meldung mit. Wie die „Welt am Sonntag“ kürzlich berichtete, könnte es aber deutliche Dissonanzen über den Kaufpreis geben. So solle die Deutsche Bank nicht bereit sein, die bei solchen Transaktionen übliche Übernahmeprämie zu zahlen. Zur Erklärung: Die Übernahmeprämie ist der Aufschlag auf den aktuellen Aktienkurs, der üblicherweise bei 20 bis 30 Prozent liegt. Im Umkehrschluss aber bedeutet dies, dass die CoBa-Manager am Verhandlungstisch durchaus eine Übernahmeprämie für ihre Aktionäre herausholen wollen.

Steht die UniCredit bereit?

Ob es zu einer Frankfurter Bankenehe kommt, ist also zum aktuellen Zeitpunkt keineswegs sicher. Auch wenn dies die Politik gerne hätte. Druck übt allerdings die italienische UniCredit aus. Denn die Mailänder Mutter der HypoVereinsbank, die vor rund zwei Jahren schon einmal mit der Commerzbank geliebäugelt habe, zeige laut der Nachrichtenagentur Reuters ebenfalls Interesse. Die UniCredit werde sich, so Reuters, zwar nicht in die laufenden Frankfurter Fusionsgespräche einschalten, stehe aber bereit, falls diese scheitern würden. Die Analysten der Schweizer UBS stufen die Aktie der Commerzbank indes mit „Buy“ und einem Kursziel von 10,20 Euro ein. Man bezieht sich dabei allerdings auf den letzten Quartalsbericht. Bei den Einnahmen und den Kosten habe die Commerzbank besser abgeschnitten als erwartet, so die Analysten.

Im Aufwärtstrendkanal

Seit Ende des vergangenen Jahres bewegt sich die Aktie der Commerzbank in einem kurzfristigen Aufwärtstrendkanal, dessen untere Begrenzung aktuell bei 6,81 Euro verläuft. Mit einem Mini Future Long (WKN UA5NBY) können risikobereite Anleger, die von einer steigenden Commerzbank-Aktie ausgehen, mit einem Hebel von 2,6 überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt aktuell 36 Prozent. Bitte beachten Sie: Der Einstieg in diese spekulative Position sollte stets mit einem risikobegrenzenden Stoppkurs erfolgen. Dieser kann unter dem eben erwähnten Aufwärtstrendkanal im Basiswert bei 6,70 Euro platziert werden. Im Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 2,19 Euro. Ein mittelfristiges Kursziel für die Commerzbank-Aktie kann um 10,20 Euro liegen. Bei dieser Trading-Idee ergibt sich somit ein Chance-Risiko-Verhältnis von 4,0 zu 1.

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