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Wirtschaft / Finanzen JSR-Wochenrückblick KW 15-2019

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Gastautor: Jörg Schulte
15.04.2019, 03:58  |  4845   |   

Aber trotzdem brauchen die Standartmärkte eine technische Pause, die Marktbeobachter beim DAX und Dow Jones auf dem aktuellen Niveau erwarten. Zudem flatterte mal wieder ein weiteres unberuhigendes Papier von Trump seinem Handelsbeauftragten ein.

 

Weiterhin robust, präsentierten sich die Leitbörsen auch wieder in der vergangenen Woche, wenngleich sie sich unterm Strich auf Wochenbasis kaum verändert haben. Der DAX verlor in der vergangenen Handelswoche lediglich rund 9 Punkte und notierte per Freitags-Schluss bei rund 12.000 Punkten. Ebenfalls minimal verlor der Dow Jones, der mit 26.412 Punkten gegenüber der Vorwoche 12 Punkte tiefer schloss. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Wochen fort, was mehr als beachtlich ist. Denn die Märkte trotzen derzeit scheinbar allen negativen Konjunkturaussichten, die sich praktisch weltweit zeigen, auch wenn es dann und wann mal Lichtblicke zu zu geben scheint.

 

Der US-Präsident Donald Trump mach der Fed deshalb auch weiterhin Druck und sagte jüngst wieder: „Ich denke, sie sollten die Zinsen senken. Sie haben uns wirklich ausgebremst und es gibt keine Inflation.“ Bezüglich des quantitative Tightening sei er der Meinung, es solle eigentlich Quantitative Easing sein!

 

Indes bereiten sich die Amerikaner auf die schlechteste Berichtssaison der vergangenen Jahre vor. Experten rechnen mit einem Gewinnrückgang von annähernd 4 %, wobei bereits fast 80 von 100 S&P 500 eine Gewinnwarnung ausgesprochen haben. Aber die Analysten geben schon wieder Entwarnung, und rechnen bereits ab dem laufenden Quartal wieder mit Gewinnzuwächsen.

 

Aber trotzdem brauchen die Standartmärkte eine technische Pause, die Marktbeobachter beim DAX und Dow Jones auf dem aktuellen Niveau erwarten. Zudem flatterte mal wieder ein weiteres unberuhigendes Papier von Trump seinem Handelsbeauftragten ein, dass eine Liste mit Produkten aus Europa beinhaltet, die möglicherweise mit Zöllen belegt werden sollen. Es bleibt spannend.

 

Wie an den Börsen, waren auch nur wenige Kursbewegungen bei den Edelmetallen zu beobachten, die per Saldo mit rund 1.290,- USD je Unze im Gold und rund 15,- USD je Unze im Silber auf dem Niveau der Vorwoche notierten. Gerade zum Wochenende gingen Gold und Silber wieder schwächer, da Wirtschaftsdaten aus den USA besser als erwartet ausgefallen waren. Diese lassen die Markteilnehmer annehmen, dass die FED die Zinsen wohl doch nicht senken muss. So gehen derzeit etwa 45-46 % der Befragten davon aus, dass das Zinsniveau gleichbleibt, während etwa 39 % eine Zinssenkung von 0,25 % erwarten.

 

Auf leisen Sohlen schleichen sich die Ölpreise immer weiter nach oben. So verteuerte sich die Sorte WTI in der vergangenen Woche um weitere rund 1,9 % auf 64,24 USD je Barrel. Das schlägt sich natürlich direkt positiv auf die Marge und den Aktienkurs von Saturn Oil & Gas aus. Denn wie der Unternehmenschef im Rahmen der INVEST-Messe, vergangene Woche, im Interview mit dem Commodity-TV bestätigte, läuft das Geschäft bestens.

 

Ebenfalls verteuern, um rund 1,2 %, konnte sich das Konjunkturmetall Kupfer, das sich mit einem Preis von 6.498,- USD je Tonne wieder an die psychologisch wichtige Marke von 6.500,- USD heranarbeitet.

 

Spannende Meldungen gab es auch wieder von den Unternehmen, über die wir regelmäßig berichten. Die aus Radaktionssicht interessantesten Nachrichten finden Sie hier:

 

Cannabisproduktion steigt um 275 %

RavenQuest hat dank der Produktionserweiterung wieder Kapazitäten für neue Abnahmeverträge.

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Saturn Oil & Gas – Interview mit CEO John Jeffrey über 300 % Umsatzwachstum und mehr

Das operative Geschäft von Saturn brummt und wächst im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits mit hoher Marge um rund 300 %.

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Ximen Mining - Erkundung eines kanadischen epithermalen Goldprojekts

Ximen Mining hat seiner bisherigen Entwicklungsgeschichte große und werthaltige Projekte eingebracht und geschickt strategische Beteiligungen eingefädelt.

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Auryn Chef sieht guten Einstiegszeitpunkt und Aurania liefert erneut Spitzenergebnisse

Aurania findet 11,9 % Cu und 166 g/t Ag und Auryn drastisch unterbewertet.

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Maple Gold schließt geophysikalische Untersuchungen ab und RavenQuest vor neuem Abnahmevertrag

Aufgrund der bedeutenden Lage der erkundeten Gebiete, hofft Maple Gold, wenigstes ein Sulfidsystem zu identifizieren und RavenQuest wird wahrscheinlich auch die noch verbleibenden rund 3.000 kg Cannabis über British Columbia Liquor Distribution Branch auf den Markt bringen.

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Sibanye-Stillwater verkauft Gold an die Citibank und MAG Silver Joint Venture erhält Genehmigung

Gegen eine Barvorauszahlung in Höhe von 125 Mio. USD wird Sibanye-Stillwater im vierten Quartal 105.906 Unzen Gold an die Citibank liefern und MAG Silver mit Meilenstein im Genehmigungsverfahren!

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Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

 

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Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung.

 

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