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Bundesregierung Linke wirft Regierung Dramatisierung des Fachkräftemangels vor

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
16.04.2019, 08:38  |  431   |   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Linksfraktion im Bundestag hat der Bundesregierung eine Dramatisierung des Fachkräftemangels vorgeworfen und die Notwendigkeit des Fachkräftezuwanderungsgesetzes infrage gestellt. "Die Bundesregierung dramatisiert wider besseres Wissens den Fachkräftemangel. Ihr Fachkräfteeinwanderungsgesetz steht auf tönernen Füßen", sagte Vize-Fraktionschefin Susanne Ferschl der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe).

Ferschl beruft sich auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, wonach nur in sieben von 144 Branchen die Zahl der offenen Stellen die Zahl der Arbeitslosen übersteigt. Noch nicht einmal in den MINT-Berufen (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik) ist die Zahl der offenen Stellen demnach niedriger als die Zahl der Arbeitslosen. Dramatisch allerdings sieht es in einigen Handwerksberufen aus. So gab es im Jahresdurchschnitt 2018 in den Bereichen "Mechatronik und Elektrik" 28.000 mehr offene Stellen als Arbeitslose. Bei "Klempnerei und Installation" betrug die Differenz 11.000, und im Fahrzeugbau 8.800, wie aus der Antwort der Bundesregierung hervorgeht. Aus Sicht der Linken sind die Ursachen erfolgloser Personalsuche der Unternehmen "häufig schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne", wie Ferschl hinzufügte. Im Fachkräftezuwanderungsgesetz sieht sie ein Einfallstor für schlechtere Arbeitsbedingungen: "Deutschland braucht Zuwanderung. Konkurrenz und Unterbietung auf dem Arbeitsmarkt brauchen wir nicht."

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Kommentare

Dem muss beipflichten. Scheint viel Politikgetöse zu sein, weitere Beispiele finde ich sind die Feinstaubdebatten, die Hetzkampagnen generell auf die Vermieter (wurde zum Teil auch durch das hereinwinken an Millionen von Flüchtlingen verschärft), die meiner nach schwachsinnige Umgestaltung der Grundsteuer auf Kosten der Vermieter, sowie die Erhöhung von derselben und und und ...
Zitat:

"Aus Sicht der Linken sind die Ursachen erfolgloser Personalsuche der Unternehmen "häufig schlechte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne", wie Ferschl hinzufügte."

Da jat die Linke Recht, die sollen als 1. Mal die Fachkräfte aus dem eigenen Land einstellen und vor allem vernünftig bezahlen bzw. damit umgehen.

Unsere Industrie möchte nämlich lieber billige Ausländer um das generelle Lohnniveau zu senken, das ist der eigentliche Hintergrund des Fachkräftezuwanderungsgesetzes.

Augenwischerei ist das Ganze, nicht mehr und nicht weniger---wie war das doch gleich wer am lautesten schreit hat unrecht sagt doch die Regierung in Themenbereichen die ihr nicht passen.

Hier findet sie es gut???---da muß ich nun wieder lachen....sorry aber dümmer gehts immer oder???

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