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Aurora Cannabis plant den nächsten Coup

Nachrichtenquelle: Sharedeals
16.04.2019, 12:34  |  1406   |   |   
Aurora Cannabis (WKN: A12GS7) vergrößert die Produktion: Vor wenigen Tagen präsentierte das kanadische Unternehmen ein Update zu Aurora Sun, der größten und modernsten Anbaustätte des Konzerns. Um der weltweiten Nachfrage nach medizinischem Cannabis gerecht zu werden, plant Aurora einen Ausbau der Vorzeigeanlage in der sonnigsten Stadt Kanadas auf 1,62 Millionen Quadratfuß (entspricht >150.000 m²). Damit soll die Fazilität in Alberta (Kanada) um ein Drittel größer werden als bisher und bis zu 230.000 Kilogramm pro Jahr produzieren. Auch bei Canopy Growth (WKN: A140QA) gibt es positive News:

Ab Donnerstag, den 18. April, ersetzt Canopy den Goldkonzern Goldcorp im S&P/TSX-60-Index und steigt damit als erstes Cannabisunternehmen in den prestigeträchtigen kanadischen Index auf. Weltweit ist Canopy das erste Unternehmen aus der Cannabisindustrie, das in einen Leitindex aufgenommen wird. An der Börse kam die Ankündigung gut an. Die Aktie von Canopy Growth gewann am Freitag +5,4% an der Heimatbörse in Toronto. Damit rückt ein Cannabiswert ins Visier schwergewichtiger Marktakteure, die sonst nicht an der grünen Wachstumsindustrie interessiert sind.

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Auroras Sky Class Facilities sind das Maß aller Dinge im Cannabisanbau
Wenn es nach Einschätzung von Aurora Cannabis geht, sind „Sky Class“-Anbaustätten im globalen Vergleich Spitzenreiter. Sky Class Facilities sind keine üblichen Gewächshäuser. Es handelt sich um spezielle Anlagen, die optimale Anbaubedingungen für Cannabispflanzen garantieren und auf eine unternehmenseigene Entwicklung zurückgehen.

Aurora Sun ist das Flaggschiff aller „Sky Class“-Produktionsstätten und aufgrund seiner Größe in der Lage, die unternehmensweit niedrigsten Kosten zu gewährleisten. Aurora spricht von „unglaublich niedrigen Produktionskosten“. Sogar das Schmelzwasser von Schnee wie auch Regenwasser wird wiederaufbereitet.

Allein mit der Sun-Anlage will Aurora bei Vollauslastung 230.000 Kilogramm hochwertiges Cannabis pro Jahr ernten und damit rund die Hälfte der anvisierten konzernweiten Zielmenge von rund 500.000 Kilogramm pro Jahr.

Noch genau vor einem Jahr, bei Errichtung der Sun-Anlage, plante das Unternehmen mit 110.000 m² Anbaufläche, stellte damals bereits die Ausweitung auf 139.000 m² in Aussicht. Nun ist man bei >150.000 m² angekommen, was 28 amerikanischen Footballfeldern (110 x 49m) entspricht.

1 Million Cannabispflanzen sollen alleine hier wachsen: Aurora sieht seine „Sky Class“-Anlagen im weltweiten Vergleich als absoluter Spitzenreiter in technologischer Hinsicht. Perspektivisch will das Unternehmen alle Anlagen auf diese Produktionsweise umstellen. Quelle: Aurora Cannabis

News sollten Aurora-Aktie langfristig beflügeln
Die Nachricht zur Maximierung der Produktion hat perspektivisch hohen Wert. Solange sich im Cannabissektor keine Anzeichen von einem Preisabschwung beim Grammpreis zeigen, dürfte Aurora von steigenden Produktionszahlen profitieren.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt besitzt Canopy mit 18,7 Milliarden kanadischen Dollar eine größere Marktkapitalisierung als Aurora mit 11,6 Milliarden kanadischen Dollar. Deswegen ist die Aufnahme von Canopy Growth in den S&P/TSX-60-Index mit Wirkung zum 18. April (Donnerstag) logisch.

Bei einem weiter steigenden Aktienkurs und anhaltend hoher Liquidität wäre eine Aufnahme der Aurora-Aktie nur eine Frage der Zeit aufgrund der höheren Börsenbewertung. Damit könnte sich die Nachfrage nach Aurora-Aktien verstärken. Der Industrie würde das zugleich zu einer höheren Reputation verhelfen.

Nicht zu vergessen: Der riesige Wachstumsmarkt für Cannabidiol (CBD) im Allgemeinen und der für Cannabisdrinks im Speziellen. Wir haben umfassend über die glänzenden Aussichten dieses Boom-Sektors berichtet. Quelle: flickr.com

Nach dem starken Kursanstieg – die Aurora-Aktie legte seit den Tiefkursen im Dezember in drei Monaten um rund +100% zu – handelt das Papier nun in einer gesunden Konsolidierung.

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