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Nevada Copper legt Machbarkeitsstudie für zweite Kupfermine vor

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
17.04.2019, 09:01  |  574   |   |   

Nevada Copper hat eine aktualisierte Machbarkeitsstudie (PFS) für den Kupfer-Tagebau auf seiner Pumpkin Hollow-Liegenschaft vorgelegt. Dabei konnten die wichtigsten Kennziffern verbessert werden.

Tagebau mit 19 Jahren Lebenszeit

Derzeit baut Nevada Copper (0,40 CAD | 0,27 Euro; CA64128F1099) eine Untertagemine auf seinem Projekt Pumpkin Hollow in Nevada (zum Stand der Bauarbeiten). Im vierten Quartal 2019 soll hier der erste Kupfer-Barren gegossen werden. Daneben gibt es auf der Liegenschaft auch ein Tagebau-Vorkommen. Hier befindet sich das Unternehmen in der Planungphase und hat nun seine Machbarkeitsstudie zum Bau der Mine aktualisiert (ausführlich hier). Diese Pre Feasibility Study (PFS) wurde von den unabhängigen Gutachtern Golder Associates, Sedgman Canada und Tetra Tech erstellt. Der Tagebau verfügt über eine Ressource in der Kategorie „measured & indicated“ mit 5 Mrd. Pfund Kupfer, 879.000 Unzen Gold sowie 29,8 Mio. Unzen Silber. Hinzu kommt noch die „inferred“-Ressource, die durch weitere Exploration in die nächst höhere Kategorie gehoben werden kann (siehe Tabelle). Die Aktualisierung umfasst die Ergebnisse der Explorationsarbeiten, die zwischen 2015 und 2018 stattfanden.

Die PFS auf einen Blick

Die Machbarkeitsstudie geht von einer Lebenszeit der Mine von mehr als 19 Jahren aus. Sie besteht aus einem Nord- und einem Süd-Pit, die durch die vorherigen Explorationsarbeiten erweitert wurden (siehe Graphiken unten). Zum Bau wird eine Investitionssumme (Capex) von 672 Mio. US-Dollar benötigt. Der Net Present Value (7,5%, vor Steuern) liegt bei 1,042 Mrd. US-Dollar. Der Vorsteuer-IRR wird mit 23 Prozent angegeben. Über die Lebenszeit soll die Förderung ein durchschnittliches EBITDA von 252 Mio. US-Dollar erbringen, ein Betrag, der den aktuellen Börsenwert des Unternehmens übersteigt. Den Höchswert der jährlichen Produktion gibt die PFS mit 111.000 Tonnen Kupferäquivalent an. In den ersten fünf Jahren soll Erz mit einem durchschnittlichen Kupfergrad von 0,69 Prozent abgebaut werden. Bei den Cash-Kosten geht man von 1,73 US-Dollar je Pfund aus, die All-In-Sustaining-Costs (AISC) liegen bei 2,03 US-Dollar je Pfund. Zum Vergleich: Der aktuelle Kupferpreis liegt bei 2,93 US-Dollar je Pfund.

Konventionelles Verfahren

Vom Capex in Höhe von 672 Mio. US-Dollar werden allein 427 Mio. US-Dollar für die Verarbeitungsanlage benötigt. Zur Verarbeitung des Erzes wird ein konventionelles Floatation-Verfahren angewendet. Die Anlage selbst wird aus einem Crusher und einer Mühle bestehen. Danach werden die Metalle im Floatation-Prozess aus dem Erz gewonnen. Die Tagesrate der Anlage soll bei 37.000 Tonnen liegen und nach sechs Jahren auf 70.000 Tonnen ausgebaut werden. Diese PFS bezieht sich auf den Bau einer Stand alone-Anlage und berücksichtigt daher keine Sparpotenziale, die sich aus dem aktuellen Bau der Untergrundmine ergeben.

Nevada Copper Corporation

Aktieninfo Nevada Copper:

ISIN: CA64128F1099
Börsenkürzel TSX-V: NCU
Aktienzahl (voll verwässert): 689 Mio.
Aktienkurs: 0,40 CAD | 0,27 Euro
Börsenwert: 275,6 Mio. CAD
Größte Anteilseigner: Pala Investments, Castlelake LLP, Triple Flag Mining Finance, JP Morgan, Blackrock, Capital Group Canadian, Red Kite, CIBC, Fidelity
Mehr zu Nevada Copper und eine aktuelle Unternehmenspräsentation finden Sie auf https://www.nevadacopper.com/.

 

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