DAX-0,58 % EUR/USD0,00 % Gold-0,71 % Öl (Brent)+0,03 %

5G-Auktion geht in die Osterpause - Knapp 5,4 Milliarden Euro geboten

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
17.04.2019, 17:56  |  645   |   |   

MAINZ (dpa-AFX) - Die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen will kein Ende nehmen. Nach 22 Versteigerungstagen mit 218 Runden summierten sich die Höchstgebote am Donnerstag auf 5,358 Milliarden Euro, wie aus der Webseite der Bundesnetzagentur hervorgeht. Damit ging die Veranstaltung in die Osterpause. Erst am Dienstagmittag wird wieder der Auktionshammer geschwungen.

Zuletzt war es in Trippelschritten vorangegangen - in jeder Runde gab es nur auf einen der 41 Blöcke ein neues, lediglich ein wenig höheres Gebot. Derjenige, der überboten wurde, sicherte sich daraufhin in der nächsten Runde einen anderen Block. Die Gesamtsumme der Höchstgebote stieg dabei nur leicht an.

1&1 Drillisch mit festem Hebel folgen [Anzeige]
Ich erwarte, dass der 1&1 Drillisch steigt...
Ich erwarte, dass der 1&1 Drillisch fällt...

Verantwortlich für diese Anzeige ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com.

Finanziell gesehen wird die Luft dünner für die Bietenden, also für die Deutsche Telekom, Vodafone , Telefónica und Drillisch. Denn die Frequenzen sind inzwischen teurer als erwartet: Externe Fachleute waren nur von einem Einnahmekorridor von 3 bis 5 Milliarden Euro ausgegangen. 2010 spülte eine Mobilfunkauktion 5,08 Milliarden Euro in die Staatskasse und 2015 waren es 4,39 Milliarden Euro.

Mit dem Geld will der Bund den Glasfaser-Ausbau auf dem Land fördern. Die Ausbauauflagen für die Netzbetreiber sind streng. Bis Ende 2022 sollen 98 Prozent der Haushalte sowie Autobahnen und andere Strecken mit schnellem mobilen Internet versorgt werden./wdw/DP/jha

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel