DAX-1,47 % EUR/USD-0,04 % Gold-0,13 % Öl (Brent)-0,03 %

IBM Dauerbaustelle – ein bisschen wie der BER!

Nachrichtenquelle: Sharedeals
17.04.2019, 19:00  |  637   |   |   
IBM (WKN: 851399) – dieses Technologie-Unternehmen kennt wohl nahezu jeder. Allerdings wissen wohl nur die wenigsten Menschen für was die Abkürzung IBM überhaupt steht. Auch dürften die wenigsten Menschen die teilweise sehr bewegte Geschichte dieses Unternehmens kennen. Ich halte dies jedoch für sehr wichtig. Denn nur dann können Sie als Anleger nachvollziehen warum IBM heute so dasteht, wie man eben dasteht.

Fangen wir also an! IBM ist die Abkürzung für International Business Machines. Der heutige Konzern geht zurück auf die am 3. Dezember 1896 von Herman Hollerith gegründete Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte seinerzeit die von Hollerith entwickelten Maschinen zur Erfassung und Auswertung von per Lochkarten eingegebener Daten her, u.a. waren das auch Maschinen zur Auszählung von Stimmzetteln bei Wahlen in den USA.

Gratis: Aktien-Tipp mit +500% Kurspotenzial
Verpasse nie wieder +1.190%, +253% oder +128% Gewinn:Abonniere jetzt kostenlos den SD Insider!

Du kannst Dich jederzeit aus dem Newsletter austragen - Deine Daten werden nicht weitergegeben.Weitere Hinweise zum Datenschutz.

Aufgrund von gesetzlichen Verschärfungen bzgl. der Haftbarkeit von nicht gezählten Stimmen stellte man jedoch die Produktion dieser Maschinen ein. 1911 erfolgte dann ein Zusammenschluss mit der Computing Scale Corporation sowie der International Time Recording Company zur Computing-Tabulating-Recording Company. Die so neu entstandene Gesellschaft spezialisierte sich fortan auf die Produktion und die Vermarktung von Uhren, Waagen und Lochkarten.

Watson, übernehmen Sie!
Wenn man so will, war dies schon das erste Mal, dass sich das Unternehmen neu erfinden musste. Schon damals ging man eher weg von der Hardwareproduktion (Maschinen) und mehr in Richtung Software (Lochkarten). 1914 übernahm schließlich Thomas J. Watson die Führung des Unternehmens. Er blieb schließlich bis 1955, so dass in seine legendäre Amtszeit auch die Namensänderung in IBM (zum 14. Februar 1924) fiel.

In dieser Phase konzentrierte sich das Unternehmen auf viele Produkte, die in Büros gebraucht werden, bspw. Locher, Lochkartensortierer, Lochkartenmischer, Prüfer oder Tabelliermaschinen. Der Clou war jedoch, dass IBM diese nicht verkaufte, sondern vermietete. Leider wurden solche Produkte jedoch auch in Nazi-Deutschland zur Organisation/Verwaltung des Holocaust genutzt, zumal man hier zwischenzeitlich die Firma DEHOMAG übernommen hatte.
Seite 1 von 3
Wertpapier
IBM


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel