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6 Trümpfe: Kommt die Batterierevolution aus der Schweiz?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
22.04.2019, 09:05  |  1929   |   |   

Gehörst du auch zu den vielen Anlegern, die ein Auge auf den nächsten Durchbruch in der Batterietechnologie haben? Es ist eines der seltenen Investmentthemen, wo einerseits ziemlich klar ist, dass neue Champions entstehen werden – aber andererseits das Rennen noch völlig offen ist. Konzerne, Start-ups und Forschungslabore aus Amerika, Asien, Deutschland und Frankreich liefern sich einen erbitterten Wettlauf.

Aber wäre es möglich, dass im Spiel der Großen am Ende die kleine Schweiz ein gehöriges Wörtchen mitreden kann? Zuletzt haben gleich sechs spannende Unternehmen aus der Alpenrepublik auf sich aufmerksam gemacht.

Warum die Schweiz mithalten kann

Batterietechnik basiert zuallererst auf Chemie- und Materialforschung sowie Automatisierungstechnik für die Massenfertigung. All das sind klare Stärken der Schweiz. Die chemisch-pharmazeutische Forschung und Industrie genießt weltweit höchste Anerkennung. Von daher befindet sich das Land in einer guten Ausgangssituation, um bei chemischen Energiespeichern eine Rolle zu spielen.

An der Verfügbarkeit von Investitionskapital dürfte es auch keine Zweifel geben. Falls es tatsächlich einem schweizerischen Unternehmen gelingt, die Gewinnerformel zu erfinden, könnte die Gigafabrik mit Schweizerkreuz schnell Realität werden. Lass uns also die Kandidaten genauer anschauen.

Aussichtsreiche Batterieunternehmen mit Schweizbezug

Leclanché (WKN:A1CUUB) ist alles andere als ein Start-up, sondern ein richtig alter Hase im Batteriegeschäft. Seit 1909 fertigt das Unternehmen aus Yverdon-les-Bains Energiespeicher. Durch die Übernahme eines Fraunhofer-Spin-offs 2006 gelang der Einstieg in den aussichtsreichen Lithium-Ionen-Bereich. Trotzdem verlief die Entwicklung lange Zeit schleppend. Seit wenigen Jahren wird das Unternehmen jedoch neu aufgesetzt, investiert stark in die Entwicklung und den Ausbau des Lösungsangebots und ist zuversichtlich, die Umsätze zukünftig stark steigern zu können.

Dazu könnte auch die Mitwirkung in der deutschen Gigafactory-Initiative TerraE beitragen, die heute vom Batteriefertiger BMZ angeführt wird. Im Januar wurde gemeinsam mit weiteren Partnern und mit Unterstützung der deutschen Regierung die Eröffnung eines großen Entwicklungszentrums verkündet. Die Zelltechnologie von Leclanché könnte dort eine entscheidende Rolle spielen und dazu führen, dass eine deutsch-schweizerische Gigafactory errichtet wird.

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