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Check Point Software Das leidige, altbekannte Problem!

Nachrichtenquelle: Sharedeals
22.04.2019, 12:57  |  454   |   |   
Zu den größten Verlierern an der NASDAQ zählte zuletzt die Aktie des israelisch-amerikanischen Sicherheitssoftwarespezialisten Check Point Software (WKN: 901638). Grund hierfür waren einmal mehr die vom Unternehmen vorgelegten Quartalszahlen. Wie immer fielen diese jedoch gar nicht so schlecht aus. Konkret wurden die Erwartungen von Anlegern und Analysten eigentlich sogar leicht übertroffen. Doch das reicht – aus guten Gründen – eben einfach nicht aus!

Denn der Markt für Cyber-Security ist prinzipiell ein starker Wachstumsmarkt. In der Tat wächst auch Check Point Software in den letzten Jahren. Allerdings sind die Wachstumsraten leider sehr bescheiden, besonders die sogenannte Top Line. Dabei handelt es sich um das Umsatzwachstum, das – anders als das Gewinnwachstum auf Basis des Gewinns je Aktie – nicht so einfach über Aktienrückkäufe manipuliert werden kann.

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Konkret vermeldete Check Point Software zuletzt für das erste Quartal einen Quartalsumsatz von 471,83 Mio. US-Dollar, was nur minimal über den erwarteten 471,09 Mio. US-Dollar lag. Da half dann auch der kleine“„Earnings Beat“ mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 1,32 US-Dollar (anstatt der erwarteten 1,31 US-Dollar) leider nicht sehr viel. Aber schauen wir uns doch das Unternehmenswachstum mal gemeinsam in aller Ruhe an!

Umsatz- und Gewinnentwicklung zuletzt – eher enttäuschend
Schon ein kurzer Blick in die Bilanz zeigt, dass diese grundsätzlich sehr solide ausschaut. So verfügt das Unternehmen über Cash/Cash-äquivalente Mittel von knapp 304 Mio. US-Dollar sowie kurzfristig monetarisierbare Geldanlagen (vermutlich US-Staatsanleihen) von knapp 1,45 Mrd. US-Dollar. Insgesamt sind Assets von knapp sechs Milliarden US-Dollar vorhanden, denen „nur“ Verbindlichkeiten in Höhe von gut zwei Milliarden US-Dollar gegenüber stehen. Dies ist völlig unproblematisch, zumal das Unternehmen ja schon lange profitabel ist.

So steigerte der Konzern seinen Jahresumsatz von 2015 bis 2018 kontinuierlich von knapp 1,63 Mrd. auf knapp 1,92 Mrd. US-Dollar (ca. +17,6% respektive ca. +5,5% p.a.). Ebenso kontinuierlich stieg auf der Nettogewinn von knapp 686 Mio. auf zuletzt gut 821 Mio. US-Dollar (ca. +19,7% respektive ca. +6,2% p.a.). Deutlich stärker war jedoch das Gewinnwachstum auf Basis des Gewinns je Aktie, weil Check Point Software ebenfalls kontinuierlich eigene Aktien zurückkaufte und weiterhin zurückkauft.

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