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Sachsen AfD in Sachsen auf neuem Hoch

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
26.04.2019, 23:03  |  13538   |   |   
Dresden (dts Nachrichtenagentur) - Das Meinungsforschungsinstitut INSA sieht die AfD in Sachsen derzeit bei 26 Prozent und damit so stark wie nie. Das berichtet "Bild" (Samstagausgabe). Bei der letzten Landtagswahl 2014 holte die Partei in Sachsen noch 9,7 Prozent.

Die CDU kommt derzeit in Sachsen auf 28 Prozent. Danach kommt die Linke (16 Prozent), die SPD (10 Prozent), die Grünen (9 Prozent) und die FDP (6 Prozent). Sonstige Parteien kommen zusammen auf 5 Prozent, darunter die Freien Wähler mit 3 Prozent. Damit kommt die aktuelle schwarz-rote Koalition nur noch auf 38 Prozent und verliert klar ihre Mehrheit. Aktuell würde es auch für ein Kenia-Bündnis aus CDU, SPD und Grünen mit zusammen 47 Prozent nicht reichen. Möglich wäre ein Zweier-Bündnis aus CDU und AfD oder ein Vierer-Bündnis aus CDU, SPD, Grünen und FDP. Für den "Sachsen-Trend" im Auftrag der "Bild" wurden vom 17. Bis zum 24. April insgesamt 1.000 Bürger aus Sachsen telefonisch und online befragt.
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6 Kommentare

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Kommentare

Die AFD hat ihre Berechtigung schon alleine darin, das durch ihren Druck die "so genannten Volksparteien" getrieben sind etwas zu verändern.;)
Zitat von ClausSch: Manchmal habe ich (an anderer Stelle) das Gefühl, dass die Menschen in den "neuen Bundesländern" einen regelrechten Hass auf "die Wessis" haben.

Wenn man lange genug sucht, wird man immer das gesuchte Extrem finden. Das kann man dann verallgemeinern und sagen "seht mal her!".
Das ist das Geschäftsmodell unserer Lügenmedien, wobei sich damit ganz besonders die ekelhafte Dunja Hayali hervortut.

Alternativ kann man die Situation sachlich betrachten.
Voraussetzung ist, dass man das will.

PS:
Die AfD wird sich für niemanden hierzulande als Heilsbringer entpuppen.

Hat zwar keiner behauptet, aber man kann es trotzdem widerlegen.
Zitat von pegasusorion: Nachtrag:

Übrigens auch die Menschen im Westen werden seit 30 Jahren nur verarscht.


Na schön, dass das auch mal jemand aufgreift. Manchmal habe ich (an anderer Stelle) das Gefühl, dass die Menschen in den "neuen Bundesländern" einen regelrechten Hass auf "die Wessis" haben. Dabei haben die meisten Menschen in den "alten Bundesländern" von dem ganzen überhaupt nicht profitiert.
Ein Bekannter aus Thüringen monierte neulich, dass die wenigsten Politiker im Osten auch ihren Ursprung dort hätten. Ich habe kein Verlangen, dies zu überprüfen, kann dann aber nur feststellen, dass die ja auch irgend jemand gewählt haben muss.

PS:
Die AfD wird sich für niemanden hierzulande als Heilsbringer entpuppen.
Nachtrag:

Übrigens auch die Menschen im Westen werden seit 30 Jahren nur verarscht. Man schaue sich einfach mal als Beispiel das Ruhrgebiet an, die Infrastruktur und das Bildungssystem usw. desolat...und die Soziale Marktwirtschaft haben sie auch 1989 verloren.

Bevor mir noch einer mit dem Soli und Aufbau Ost kommen sollte, den zahlen alle in Nord, Ost, West und Süd.

Über die gerechte Verteilung darf man gern streiten, allerdings mit den "Damen und Herren der gewählten Volksvertreter der Volksparteien".

Ps.: Übern Rhein kann man bald besser schwimmen als fahren, aber vielleicht ist das ja die volle Absicht der Grünen in Sachen CO2 Einsparung und Verkehrsberuhigung.!
Das Ergebnis der AFD im Osten,

ist das Resultat von 30 Jahren der systematischen Verarsche, Verdummung und Hinhaltetaktik der sogenannten Volksparteien.

Der Osten wurde nur abgewickelt, mehr wollte der Westen auch nicht als den schnellen Konsum und die Umsatzsteigerung der eigenen Unternehmen durch den Nachholbedarf der Menschen in Osten.

Demokratie und "Soziale Marktwirtschaft"


Beides hat in Deutschland seit der Gründung 1949 auf dem bestehenden Blocksystem basiert. Das demokratische System mit dem Förderalismus und die soziale Marktwirtschaft von Ludwig Erhard.

Die Marktwirtschaft bis 1989 war nur sozial, da es bis dato einen Systemwettstreit der Blöcke gab.


Nachdem Zusammenbruch des Ostblocks, übrigens auch Währungs bedingt, regiert nur noch der blanke Kapitalismus in diesem Land.

Es wurde weder das Grundgesetz reformiert noch die Sozial und Rentenversicherung wie von Helmut Kohl versprochen noch wurden die Menschen des Ostens mitgenommen auf dem Weg ins andere System.

Wir feiern 30 Jahre leere Versprecher, Herzlosigkeit und Kälte und wundern uns dann darüber das eine Partei wie die AFD bei 28% liegt????

Ich wundere mich viel mehr darüber, das sie erst jetzt da ist und aktuell nur 28% bekommt.!!!

Wann fangen "die sogenannten Volksparteien" endlich an sich um das zu kümmern, wofür sie gewählt wurden nämlich ums Volk???

Oder möchte man damit so lange warten bis sich Geschichte wiederholt???

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