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Scholz' Treue zur Commerzbank "Deutscher Steuerzahler schaut, ob das Geld wiederkommt, das er reingesteckt hat"

03.05.2019, 16:36  |  4351   |   |   

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will den Anteil des Bundes an der Commerzbank behalten. Seine Begründung zielt darauf ab, dass sich ein Verkauf für die Steuerzahler lohnen soll.

Für Bundesfinanzminister Olaf Scholz steht eine Veräußerung der Commerzbank-Anteile des Bundes nicht auf der Tageordnung. Es mache zurzeit keinen Sinn, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, so Olaf Scholz laut der "Börsenzeitung". "Es ist viel Geld da reingeflossen, und der deutsche Steuerzahler wird sicher immer schauen, ob das Geld auch wieder rauskommt, das er reingesteckt hat", so der Finanzminister.

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Wenn man nur diese Perspektive verfolge, könne man davon ausgehen, dass es noch eine Zeit lang so sein werde, meinte der Sozialdemokrat - womit Scholz leider Recht haben könnte: Gemessen am Kurs der Commerzbank-Aktie (Stand: heute) haben diese Großbank-Papiere seit 2009 73,43 Prozent an Kurswert verloren. Der Bund ist Anfang 2009 bei der Commerzbank eingestiegen. Insgesamt gehören dem deutschen Steuerzahler 15 Prozent an der Commerzbank, der zweitgrößten börsennotierten Bank in Deutschland.

Commerzbank

Kurzer Rückblick: Die Fusionsgespräche zwischen Commerzbank und Deutscher Bank scheiterten. Großaktionäre und Mitarbeiter beider Häuser wehrten sich gegen einen Zusammenschluss. Als größte Befürworter der Großbanken-Fusion galten Deutsche Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner, Commerzbank-Chef Martin Zielke und Finanzminister Olaf Scholz.

Quelle:

Börsenzeitung

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Kommentare

Hier wurde doch ganz klar eine Pleitebank mit Steuergeldern gerettet. Wenn man Steuergelder sinnvoll einsetzten wollte, gibt es die Möglichkeit bessere Aktien zu kaufen oder gleich Staatsschulden zurückzuzahlen. Diese Banken sitzen in der Patsche auf Grund von Spekulationskasinogeschäften welche Politik erst per Unterschrift ermöglicht hat. Scholz hat keinen Plan. Jeder Bürger kann sich Aktien deutscher Unternehmen kaufen um Privat- zu Volkseigentum zu machen und an deutschen Unternehmen zu partizipieren. Kleinsozialismus über Volksaktien also. Aber dadurch das Dummheit die Medien bestimmt und Ausländer ja in Zukunft bei Aktienkäufen deutscher Unternehmen bevorteilt werden, ist der Untergang mit solch Politikern ja eh vorbestimmt. Die schaffen es ja noch nicht mal bei einer Nullzinspolitik Wohnungen zu bauen. Norwegen richtet aktienbasierende Staatsfonds ein, und hier werden noch nicht mal die Grundlagen von Politikern verstanden. Es gibt genug intelligente Menschen. Können wir nicht von einen Rat von ca. 30 Menschen regiert werden, als diesen überbezahlten Wasserkopf der noch nicht einmal bei grundlegenden Problemen über die Grenzen schauen kann ob sie nicht andere Länder besser lösen?
Schön wenn ein Finanzminister Entscheidungen trifft auf der Basis vom Grundschulmathematik.

Das wird dann aber auch der letzte SPD Finanzminster bis 2030 sein...
den der ist zwar in seiner Inkompetenz ein perfekter Querschnitt der Bevölkerung...aber das ist nicht der Zweck der Ministertätigkeit.

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