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Der fürsorgliche Staat SPD fordert „Einsamkeitsbeauftragten“ der Regierung

Gastautor: Rainer Zitelmann
05.05.2019, 14:40  |  1321   |   |   

Die SPD fordert: „Es muss für das Thema Einsamkeit einen Verantwortlichen geben, bevorzugt im Gesundheitsministerium, der den Kampf gegen die Einsamkeit koordiniert.“

 

Das sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er fordert die Einsetzung eines Regierungsbeauftragten, der sich um das Problem anhaltender Einsamkeit in der Gesellschaft kümmert. Er bezieht sich dabei auf Großbritannien, wo es einen solchen Beauftragten gibt. „Bisher wurde die Zahl der Krankheiten, die durch Einsamkeit ausgelöst werden, unterschätzt“, sagte der SPD-Fraktionsvize der „Welt am Sonntag“. „Neueste Forschungsergebnisse beweisen, dass diese häufig psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen, aber auch starke Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder Demenz auslöst.“

Lauterbach sieht in der Vereinsamung ein „wichtiges Thema für Koalitionsverhandlungen, sollte es dazu kommen“. Eben noch wollte uns Kevin Kühnert mit „Kollektivierung“ beglücken und jetzt kommt Lauterbach, der ebenfalls zum linken SPD-Flügel gehört, und will uns mit einem Regierungsbeauftragten gegen Einsamkeit beglücken.

 

Die anderen Parteien legen nach

 

Der familienpolitische Sprecher der CDU Marcus Weinberg forderte eine „Enttabuisierung“ des Themas Einsamkeit, „damit einsame Menschen eine Lobby haben und Einsamkeit nicht in einer Schmuddelecke bleibt“. „Wir müssen uns des Themas Einsamkeit annehmen, Forschung hierzu fördern, Programme auflegen, neue Konzepte entwickeln“, forderte er.

„Eine umfangreiche Studie, um die gesellschaftlichen Folgekosten abschätzen zu können“, fordert Maria Klein-Schmeink von den Grünen. „Aber ich gehe davon aus, dass sich jede Investition gegen Einsamkeit auch wirtschaftlich lohnt – von den positiven Auswirkungen auf jeden einzelnen einsamen Menschen ganz zu schweigen“, so die grüne Politikerin.

Jede Partei hat eine andere Idee, was man gegen Einsamkeit tun müsse. Und in der „Welt“ rechnet uns eine Journalistin vor, wie Einsamkeit unserer Wirtschaft schadet.

Da haben die Politiker wieder etwas entdeckt, um das sie sich kümmern können. Traurig, wie unkritisch viele Journalisten darauf reinfallen, wenn irgendein Thema hochgekocht wird. Die deutsche Wirtschaft, die in ihren Kernindustrien (Auto, Energie usw.) gerade von deutschen Politikern kaputt gemacht wird, hat andere Probleme als die, die jetzt in einer neuen Einsamkeitsstudie erforscht werden sollen.

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Anforderungsprofil für den ersten Einsamkeitsbeautragten der " Murks IV " - Regierung : 1. Frau /Mann /*/ bevorzugt LGBTT , 2. bevorzugt werden leicht untergewichtige ( nach BMI -Din -Vorgaben ) Individuen , 3. nach Möglichkeit nur kurzsichtige Brillenträger mit schlechter Frisur , vorzugsweise Selbstschneider vor dem Spiegel , 4. Klamotten sollten generell vom Secondhandladen sein , 5. vorteilhaftes Gesamtbild einer Vogelscheuche sehr willkommen , 6.leicht nuschelnde Sprache , die innerhalb weniger Sekunden das Gegenüber in therapeutische Hypnose versetzen kann , 7. der Kandidat*in sollte Erfahrung mit der Verwaltung größerer Einrichtungen des Gesundsheitswesens vorweisen bzw. im Aufsichtsrat solcher Institute gesessen haben , 8. bevorzugt werden Bewerber*innen /LGBTT , die bereits Erfahrung mit psychodelischen oder halluzinatorischen Selbstbefriedigungstechniken , notfalls auch rein manuell und praktisch, haben .DRINGEND GESUCHT wird diese Person, auch Einsamkeitsbeauftragte* beim Bundeskanzlerinnenamt genannt , die sich freiwillig verpflichtet , für ab sofort bis wenigstens zur nächsten Bundestagswahl , eine andere Person , die sehr sehr einsam ist , und jetzt auf Wunsch der Umgebung zu einem langfristigen therapeutischen Genesungsweltraumspaziergang gehen soll , zwecks psycholytischer Intensivbetreuung zu begleiten . Herr LAUTERBACH , DA FALLEN NUR SIE UNS EIN !
sehr geehrter Herr Zitelmann . Sie haben wie immer Recht ! Und ich habe noch einen Wunsch an die Regierung : einen Idioten Beauftragten , eine Neid Beauftragten ,einen Wichtigtuer Beauftragten, und einen Deutschland Vernichtungsbeauftragten , Entschuldigung den letzten Punkt können wir streichen den die macht ja seit Jahren sehr gute Arbeit !!!!
Ich sage nein, der Staat muß sich nicht um alles kümmern.

Herr Zitelmann und Sie gefälligst auch nicht, das erinnert ja schon stark an ADHS.! :-)

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