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Europa Postchef fürchtet Wahlerfolg von Populisten

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
09.05.2019, 00:00  |  2167   |   |   
Bonn (dts Nachrichtenagentur) - Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Frank Appel, warnt vor der Europawahl eindringlich vor europafeindlichen und populistischen Parteien. "Wir haben uns klar gegen Populismus in Deutschland positioniert, gegen die AfD", sagte Appel der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Die Belegschaft der Deutschen Post komme aus vielen verschiedenen Nationen.

Unter ihnen seien auch "Geflüchtete, die genauso hart arbeiten wollen", so der Postchef weiter. Man solle ihnen "Arbeit geben, ihnen die Sprache beibringen". Überall in Europa gehe die Arbeitslosigkeit zurück, in Osteuropa sei sie auf einem historisch niedrigen Stand. "Wir brauchen also Zuwanderung", sagte Appel. Angesichts der niedrigen Wahlbeteiligung bei vergangenen Europawahlen warnt der Postchef vor hohen Stimmanteilen europafeindlicher Parteien. "Deren Anhänger werden mit großer Wahrscheinlichkeit wählen gehen, aus Protest", so Appel. Daher habe er seine Führungskräfte angewiesen, die Beschäftigten zur Stimmabgabe aufzurufen. "Je mehr Menschen wählen, desto geringer die Gefahr, dass Populisten große Anteile bekommen", so der Postchef weiter. Die Deutsche Post beschäftigt etwa 300.000 Menschen in Europa. "Zusammen mit deren Partnern haben wir mehr potenzielle Wähler als Luxemburg Einwohner hat", sagte Appel der "Süddeutschen Zeitung". Umso wichtiger sei, dass Führungskräfte Stellung bezögen. "Auch ein Manager ist eine politische Person", so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post. Zudem spricht er sich für eine stärkere Integration des Kontinents aus. "Ich glaube, wir müssen zu den Vereinigten Staaten von Europa gelangen", so Appel weiter. Dann wäre man "optimal aufgestellt, um mit Märkten wie China und den USA mitzuhalten". Nur gemeinsam könne Europa Herausforderungen wie den Klimawandel oder die Digitalisierung bewältigen. Eine politische Integration könnte jedoch 25 bis 50 Jahre dauern. Zudem müsse man sehen, ob sie überhaupt mehrheitsfähig wäre, sagte Appel der "Süddeutschen Zeitung".


9 Kommentare

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Kommentare

Das hat ein " Geschmäckle" , wenn Appel so starke Propaganda pro Soros , pro Murks IV- Regime, pro Vereinigte Staaten von Europa etc. , contra " Populisten " und - haha , damit jagt er nicht mal kleinen Kindern noch einen Schreck ein - explizit contra AfD macht ! Er will wie der Hund , der Männchen macht , und dabei die Pfoten zusammenschlägt , um die Belohnungswurst zu bekommen , einfach von der Regierung (Stichwort : Regulierungsbehörde ) die Zustimmung zu außergewöhnlich deftigen Portoerhöhungen . Was liegt da näher , direkt vor der Entscheidung das gewünschte Ergebenheitsstatement und " Haltung" abzuliefern ? Eigentlich würde man in Putins und Erdogans Reich das erwarten , aber soweit runtergekommen ist diese grünlinke Volksfrontregierung von Murkshilde van de Ucker schon , daß sie jetzt diese Ergüsse der Ergebenheit abfordert ... Von einem , der nicht für einen "Appel und ein Ei " arbeitet . Nein , mit 10.000.000 € Vergütung für das Jahr 2016 z.B., ist er mit an der Spitze der Toppangestellten im Dax . Durch die steigenden Porti (und die nicht einer Genehmigung unterliegenden im Verkehr mit dem Ausland , die er extremst gesteigert hat - senden Sie mal Pakete danach in die Schweiz , Israel oder USA , mein Beileid schon jetzt ! ) werden die Profite , und damit seine Extra - Boni jetzt ebenfalls stark von dieser "Basis" aus steigen , dazu muß man kein Prophet sein . Ein elender Gewinnmaximierer und heuchlerischer Trickser vor dem Herrn , der die Chuzpe hat , sich als Gutmensch zu geben , das ist Frank Appel ! Aber wie bei den philanthropischen Milliardären , die weltweit NGOs sponsern , ist das Hauptmotiv Eigennutz , das Nebenmotiv ist der Wunsch nach Ablaß von den begangenen Sünden . In jedem Menschen steckt der Wunsch nach göttlicher Vergebung für weniger schöne Taten , das war vor Tetzel ( und Luther , der dagegen kämpfte ) so , und der ist heute - in einer scheinbar säkularisierten " gottlosen" Zeit - wieder so stark wie einst ! Für diese ganzen " Ergüsse " sollte Herr Appel zurücktreten , seine überzogenen Gebührenforderungen müßten selbstverständlich jetzt kategorisch abgelehnt und die nicht genehmigungspflichtigen zurückgenommen werden und unabhängig festgelegt werden . Außerdem sollte er die in der Vergangenheit eingesammelten Boni der Ausgleichskasse für Postkundenopfer und unterbezahlte Angestellte überweisen - ohne Ausnahmen ! Das wäre angemessen für so einen " Haltungsschaden " .
Sehr geehrter Herr Appel,

ich darf Ihnen dazu umfassend gratulieren das u.a. Sie die Populisten erst hoffähig gemacht haben.

Menschen die ungerecht behandelt und bezahlt werden, sich in einer Mehrklassengesellschaft schon im eigenen Unternehmen befinden neigen dazu selbiges nicht zu mögen und strafen langfristig die Verantwortlichen ab.

Sie haben es selbst in der Hand die Populisten zurück zu drängen.

Vernünftige Arbeitsbedingungen und vernünftiger Lohn sind da schon mal ein 1. guter Schritt in die richtige Richtung.

Sub vom Sub weil billich will ich schafft das Gegenteil.

Wenn Sie nicht ändern dann werden Sie verändert, ob selbiges dann in Ihrem Interesse ist wird sich zeige.

Leben und leben lassen, der alte Grundsatz.!!
Schlimmer als in der DDR!

Wir haben uns klar Positioniert, sprich entwerder die Belegschaft wählt so wie wir es sagen oder die Wahlzettel werden kontrolliert und das Kreuz mit Hilfe an der Richtigen stelle gemacht.

Anklagen sollte man diesen Mann, wegen Hetze gegen Menschen die nicht so denken wie er es möchte.

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