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    FAZ berichtet  4786  9 Kommentare Liedermacher Wolf Biermann greift Kevin Kühnert an: "Blutiger Schnee von gestern"

    Der Liedermacher und DDR-Dissident Wolf Biermann kritisiert den Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert scharf für seine Sozialismus-Aussagen.

    Biermann sagte der Frankfurter Allgemeinen Woche (Freitag): „Ich finde, man sollte dem Kühnert einen Rat geben. Er soll als SPD-Mensch brechen mit seiner SPD, denn sie hat eine große und humanistische Tradition.“

    Kühnert sollte in die Linkspartei eintreten. „Die Linke ist Repräsentant eines Regimes, in dem es die allergrößten sozialen Ungerechtigkeiten gab und keine Freiheit. Das ist Sozialismus. Also gehört der Herr Kühnert in diesen Verein.“ Oder „gleich in die AfD, auch dann ist er an der Seite von Putin“. Die Vorschläge Kühnerts seien reaktionär. „Das ist weder links noch rechts, sondern einfach banal reaktionär. Blutiger Schnee von gestern.“

    Biermann sagte der F.A.Z. Woche weiter,  jemand, der vorschlage, „den Tierversuch am lebendigen Menschen, genannt Sozialismus, nach all den Erfahrungen des vorigen Jahrhunderts, noch einmal zu versuchen“ sei „nicht auf dem Niveau unserer Zeit“. Man müsse „neue Wege finden und nicht in die Zukunft von Vorgestern tappen“. 

    Jeder Mensch habe, so Biermann, mindestens ein nominelles und ein wirkliches Alter. Kühnert sei ein ein „alter Sack“. Er sei „vielleicht jetzt so alt wie Erich Honecker war, als er seine letzte Rede gehalten hat 1989 in Erfurt, also muss er jetzt um die 76 sein“.  

    Quelle: FAZ, Vorabmeldung vom 09.05.2019.





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