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Sozialismus-Debatte Leseraufruf: Ihre Fragen an Kevin Kühnert! Was Sie den Jusos-Boss fragen möchten!

09.05.2019, 15:48  |  7078   |  21   |   

Teilen Sie uns mit, welche Fragen Sie dem Jusos-Chef Kevin Kühnert stellen wollen! Beteiligen Sie sich an der aktuellen Debatte, die der Politiker mit seinen Thesen über Sozialismus, Kollektivierung und Demokratisierung losgetreten hat! Schreiben Sie an fragtkevinkuehnert@wallstreet-online.de!

Kevin Kühnert, der Bundesvorsitzende der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos), meinte im "Zeit"-Interview: "Was unser Leben bestimmt, soll in der Hand der Gesellschaft sein und demokratisch von ihr bestimmt werden". Kühnert wurde zuvor von den Journalisten gefragt, ob er die "Vergesellschaftung von Produktionsmitteln" als "Definition" des Sozialismus unterschreiben könne.   

###Schreiben Sie uns Ihre Fragen an den Jusos-Chef Kevin Kühnert an die E-Mail-Adresse fragtkevinkuehnert@wallstreet-online.de!###

Zwei Antworten von Kühnert im Interview erregten besonders die Gemüter und lösten eine heiße Debatte aus:

So erzeugte die Antwort Kühnerts, auf die Frage, ob er keine Verstaatlichung, sondern eine Kollektivierung von Unternehmen wie BMW wolle, massenhaft Schlagzeilen. Der Juso-Chef antwortete: "Auf demokratischem Wege, ja. Mir ist weniger wichtig, ob am Ende auf dem Klingelschild von BMW 'staatlicher Automobilbetrieb' steht oder 'genossenschaftlicher Automobilbetrieb' oder ob das Kollektiv entscheidet, dass es BMW in dieser Form nicht mehr braucht. Die Verteilung der Profite muss demokratisch kontrolliert werden. Das schließt aus, dass es einen kapitalistischen Eigentümer dieses Betriebs gibt. Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar".

Zum Thema Immobilienbesitz antwortete er auf die Frage, warum nicht "jemand mehr als 20 Wohnungen in seinem Besitz haben sollte": "Weil Wohnen ein Grundbedürfnis ist. Jeder muss wohnen. Besonders in Städten steigen durch Marktmechanismen die Mieten stark an. Damit ist das Recht auf Wohnen für immer mehr Menschen in Frage gestellt. Da ist doch die sehr moderate Frage berechtigt, warum Leute Rendite erwirtschaften sollten mit etwas, das andere zum Leben brauchen? Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Konsequent zu Ende gedacht, sollte jeder maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt", meinte Kühnert.

###Schreiben Sie uns Ihre Fragen an den Jusos-Chef Kevin Kühnert an die E-Mail-Adresse fragtkevinkuehnert@wallstreet-online.de!###

Die "wallstreet:online"-Redaktion sichtet Ihre Fragen und stellt daraus einen Fragen-Katalog für ein Interview mit Kevin Kühnert zusammen. Wir freuen uns über jeden Beitrag! Hauen Sie in die Tasten!

Herzlichen Dank für Ihre Fragen!

Quelle:

Zeit

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Kommentare

Frage an Herrn Kühnert vom Bundesvorsitzenden Aufstehenpartei Paul
Weiler ( www.aufstehen.be ) :

Warum lehnen sie es ab die Sozialismusfrage mit Aufstehenpartei zu
führen(?), obwohl die Aufstehenpartei ein klares Ersatzkonzept gegenüber
dem "Raubtierkapitalismus" anbietet.
Was haben sie gegen ein TFS ( TARIFFINANZSYSTEM ) mit INFLATIONSSCHUTZ,
KORRUPTIONSSCHUTZ, OHNE ZINSSYSTEM, MIT SPARSYSTEM und TRANSPARENZ mit
Entmachtung von Finanzmärkteprodukten /Banken.
Warum wurde es aufgegeben inflationsgeschützte TARIFLÖHNE vom STAAT
konsequent einzuführen und zwar von BABIES bis zu RENTERN. Damit könnte
man alles entkoppeln vom jetzigen Kapitalismus-WACHSTUM und stattdessen
auf ökologische humanistische QUALITÄT der Produktion setzen mit
Peace-Productions. Haben Sie und Ihre SPD Angst darüber zu diskutieren
in einer OFFENEN PODIUMSDISKUSSION vor Studenten?
Haben Sie überhaupt einMODERNES klares SOZIALISMUS-FINANZ&WIRTSCHAFTS
-KONZEPT ( nicht nach DDR MUSTER ) im DETAIL ausgearbeitet(?),
wie es die AUFSTEHENPARTEI als einzige PARTEI der WELT definiert ( siehe
Grundsatzprogranmm www.aufstehen.be )

Wir sind gespannt auf eine detaillierte Antwort Ihrerseits !
P.s. Führende JUSO-MITGLIEDER wollen mit uns darüber diskutieren ( falls
sie es noch nicht wissen )..

TEAM AUFSTEHNAPARTEI ( Kontakt via www.aufstehen.be bzw.
www.Facebook.com/aufstehenlinke mit über 2o ooo Follower )

Mehr Infos über @AUFSTEHENPARTEI via www.FACEBOOK.com/AUFSTEHENLINKE .. Email bei Fragen:
AUFSTEHENPARTEI@online.de
Hallo,
eine kleine Korrektur: Unter Kollektivierung der Grosskonzerne verstehe ich,die Arbeiter (bzw. grosse Bevölkerungsschichten)am Gewinn der Unternehmen zu beteiligen....
Spätestens wenn die nächste Finanz- und Schuldenkrise ausbricht führt wohl kein Weg dran vorbei,die Unternehmen am Schuldenabbau mitzubeteiligen.....der Steuerzahler allein kann die Banken mit ihren Derivaten nicht alleine retten.....
Viele Grüsse
Alboin
Hallo !
Erst mal ein grosses Lob an Kevin Kühnert....er ist auf dem richtigen Weg....nur bringt es nichts die Kollektivierung von Grosskonzernen nur in Deutschland zu bewerkstelligen,sondern dies müsste weltweit passieren....würde dies nur in Deutschland passieren,würden nur die deutschen Konzerne international finanziell geschwächt werden....um den Kapitalismus vollständig zu überwinden müsste dies also weltweit geschehen.....also besonders in USA,Europa,Japan usw..... Ich bin eigentlich nicht ganz links,besonders die Flüchtligspolitik der Linken(SPD,Linke,Grüne,(CDU,FDP))ist mir zuwider....kein Land verkraftet eine unbegrenzte,unkontrollierte Einwanderung (Europa kann nicht ganz Afrika aufnehemen)....wie schon Joachim Gauck sagte:"Unsere Möglichkeiten sind endlich".....wir brauchen eine Einwanderungspolitik wie es Kanada oder Australien machen.....viel mehr müssten die Probleme bzw. Ursachen der Auswanderungsländer vor Ort gelöst werden....zum Beispiel müsste man,um den Hunger in der Dritten Welt vollständig zu beseitigen,die Militärausgaben weltweit nur um 2% senken....dies ist aber wiederum nur durch internationale Absprachen/Vereinbarungen möglich....
Was ich wiederum gut an der Linken finde,ist die Besteuerung der Reichen...dies aber müsste auch wiederum international geschehen,sonst verschwinden die Ultra-Reichen in Steuerparadiese.....
P.S.:Ich kann keine Partei wählen,weil ich zwischen Rechts(AfD/Flüchtlingspolitik) und Links(Die Linke/SPD/Kollektivierung der Grosskonzerne/Höhere Besteuerung der Reichen)stehe....aber auf jeden Fall wünsche ich Kevin Kühnert viel Glück,dass er mit seiner Idee irgendendwanneinmal international Erfolg hat......ich sag zum Schluss nur:"Proletarier aller Länder vereinigt Euch".....;-)
Viele Grüsse und Alles Gute
Alboin
Hallo Herr Kühnert,

denken wir mal ein paar Jahre in die Zukunft: Alle Mietwohnungen sind enteignet und an deren Mieter übergeben. Alle ehemaligen Eigentümer von Mietwohnungen, deren Altersvorsorge wegen der fehlenden Mieteinnahmen zusammengebrochen ist bekommen Kühnert I - das Nachfolgemodell von Hartz 4 und Ihr sozialistisches Experiment, bei dem diesmal alles richtig gemacht wurde, hat Deutschland aufblühen lassen. Wie werden Sie dann den ungezügelten Zustrom von Kapitalisten regeln, die im sozialistischen Wunderland Deutschland leben wollen? Werden Sie wie seinerzeit Ulbricht einen antikapitalistischen Schutzwall rund um Deiutschland errichten?
Hab ich, die kleinen Unternehmen geben auf weil:

-sie kein Personal mehr bekommen

-müssen zuviel zahlen an den Mitarbeiter, bekommen es aber bei der "Geiz ist Geil" Gesellschaft nicht
mehr vom Kunden bezahlt

-Richtlinien sind zu hoch, die Kleinen haben die gleiche Bürokratie wie die Großen

-In der Werbung gibts nur noch Superstars...:laugh::laugh::laugh:

und in der Regierung fast nur noch Deppen...:mad:

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