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CMC Espresso: DAX vor starker Rally?

Gastautor: Jochen Stanzl
10.05.2019, 08:22  |  1844   |   |   

 

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Für alle, die long im Markt investiert sind, ist das heute ein weiterer Tag mit monetären Verlusten und auch ein Tag, an dem sich die charttechnische Situation eingetrübt hat denn wir haben den ersten Tagesschlusskurs im S&P 500 Index unter dem Hoch von 2018 und das letzte Mal als das passierte was gestern per Tagesschlusskurs geschehen ist kam es zu einem Ausverkauf am Aktienmarkt.

Das war im August 2018. Dann griffen die Zentralbanken ein. Dann verbesserten sich die Hoffnungen, dass die Delle des ersten Quartals ausgebügelt werden kann. Dann kam die Hoffnung zurück, dass sich die Gewinne erholen werden. Und dann kam Trump und jetzt kommen Strafzölle, die seit gut zwei Stunden aktiv sind.

Allerdings gelten die neuen Strafzölle nur für alle Waren, die seit 6:00 Uhr heute Morgen chinesische Häfen verlassen haben in Richtung der Vereinigten Staaten. Die alten Strafzölle im letzten Jahr galten für alle Waren, die ab einer gewissen Uhrzeit an amerikanischen Häfen anlandeten und damit nicht mit Zeitverzögerung sondern sofort und hier verbirgt sich jetzt die Hoffnung, dass über die nächste Zeit dann doch der Gesprächsfaden eben nicht abreißen wird, sondern dass man immer noch versuchen wird an einer Lösung zu arbeiten.

Für den DAX ist es normal, dass er nach dem starken Anstieg seit Jahresbeginn mal um 5% korrigiert. Das wäre ein Rückgang auf 11800 Punkte und dort liegt ungefähr auch die 200-Tage-Linie. Es zeichnet sich ein Ende der Ära Merkel nach der Europawahl in Deutschland ab - je nach Mehrheitsverhältnissen in Brüssel könnte Annegret Kramp Karrenbauer kurz nach der Europawahl das Ende der Ära Merkel einläuten und damit dann wieder neuen Ideen oder sogar einer Neubildung der Regierung Platz verschaffen. Zurzeit und das ist schon seit langer Zeit der Fall ist der politische Betrieb in Berlin in vielen Dingen in eine Art Wachkoma verfallen. Dabei wird die Kritik der Unternehmen immer lauter, es ist ein schier unerträglicher Stillstand entstanden, und das, was diesen gordischen Knoten löst könnte sich Europawahl nennen.

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