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Ximen Mining: Auf dem Weg zur eigenen Goldmine

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
10.05.2019, 09:08  |  1703   |   |   

Ximen Mining hat sich mit mehreren Goldprojekten im Süden von British Columbia vollgesogen. Nun steht auch eine Verarbeitungsanlage zur Verfügung, um zum nächsten Goldproduzenten in der historischen Mining-Region an der Grenze zwischen Kanada und den USA aufzusteigen.

Game-Changer dank Verarbeitungsanlage

Als Goldexplorer hat man es schon immer schwer gehabt. Denn es kommt nicht nur darauf an, auf einem Projekt ein wirtschaftlich abbaubares Vorkommen zu entdecken. Vielmehr muss man auch das nötige Kleingeld haben, um in Produktion gehen zu können. Da dies oft nicht möglich ist, setzen viele Explorer auf eine Übernahme durch einen der großen Goldmajors. Diese Strategie funktioniert manchmal, oft aber auch nicht. Gerade im aktuellen Marktumfeld ist es für viele Explorer fast unmöglich, selbst in Produktion zu gehen. Die Investoren stehen kaum noch für größere Finanzierungen zur Verfügung (mehr hier). Ximen Mining (0,48 CAD, 0,32 Euro | CA98420B2003) befindet sich in einer ganz anderen Position. Denn das Unternehmen verfügt nicht nur über eine Reihe von hochgradigen Vorkommen, sondern bekommt nun auch Zugriff auf eine Verarbeitungsanlage in der Nähe seiner Projekte. Das wird zum Game Changer für das kanadische Unternehmen, denn es kann aus eigener Kraft zum Goldproduzenten aufsteigen.

Hochgradiges Gold im Süden von British Columbia

Doch der Reihe nach. Das Flaggschiff-Projekt von Ximen Mining ist derzeit das Brett Gold-Projekt in British Columbia. Es liegt in einer historischen Mining-Region, die direkt an die USA grenzt. Entdeckt wurde es bereits 1983 von einem gewissen Charlie Brett, der im Whiteman Creek wertvolle Metalle fand. In den Folgejahren ging es Schlag auf Schlag. Das erste Bohrprogramm 1987 im Umfang von 2.900 Meter stieß auf hochgradige Venen, die bis zu 82,19 g/t Gold zu Tage förderten. In den 1990er dann wurde eine Untergrundmine gebaut und ein Bulk Sample, also eine Großprobe, im Umfang von 291 Tonnen Erz in der Cominco-Schmelze verarbeitet. Das Ergebnis: Durchschnittlich 27,74 g/t Gold sowie 63,7 g/t Silber. Und die Goldgewinnungsrate lag bei exzellenten 95 Prozent. Doch wie so oft konnten sich die beiden späteren Eigentümer nicht einigen und das aussichtsreiche Projekt wurde in den Nullerjahren kaum weiterentwickelt.

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