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Marktkommentar: Dr. Jens Ehrhardt (DJE): Weitere Dynamik für Aktien, Anleihen & Co.
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Marktkommentar Dr. Jens Ehrhardt (DJE): Weitere Dynamik für Aktien, Anleihen & Co.

Nachrichtenquelle: Asset Standard
10.05.2019, 10:25  |  1114   |   |   

2019 wird voraussichtlich ein besseres Aktienjahr als 2018, aber das 2. Halbjahr kann Anleger herausfordern.

2019 wird voraussichtlich ein besseres Aktienjahr als 2018, aber das 2. Halbjahr kann Anleger herausfordern. Dividendenaktien sind weiter aussichtsreich, vor allem im Vergleich zu überbewerteten Anleihen. Öl- und Goldpreise stehen aufgrund geopolitischer Unsicherheiten unter Druck.

Vor einem Jahr hatten wir ein schwierigeres Börsenjahr 2018 vorausgesagt, was dann besonders für die Exportweltmeister Deutschland und China zutraf. Die US-amerikanischen Beeinträchtigungen – unter anderem in der Handelspolitik – drückten diese beiden Aktienmärkte am meisten. Die Zinsprognose war richtig. Die allgemein vorausgesagten Zinssteigerungen traten nicht ein. In Europa gaben die Zinssätze noch einmal nach – und in den USA wurde zwar der Leitzins erhöht, die Zinsen für länger laufende Staatsanleihen gingen dagegen unerwartet stark zurück. Erwartungsgemäß wirkte sich die Bremspolitik der amerikanischen Notenbank nur unterdurchschnittlich stark aus. Die hohen freien Bankreserven, die zuvor im Zuge des Quantitative Easing der US-Notenbank Federal Reserve stark gestiegen waren, verminderten sich zwar – sie waren aber immer noch überdurchschnittlich hoch, um ausreichend Spielraum für weitere Kredite zu geben. Eine Kreditklemme, die für Aktienbaissen und Konjunkturschwächephasen kennzeichnend ist, ergab sich nicht. Eine drastischere Bremspolitik der Federal Reserve war auch nicht notwendig, da die Inflationsrate sich gegen Jahresende und am Jahresanfang 2019 sogar leicht abschwächte. Hintergrund waren die vorübergehend deutlich rückläufigen Ölpreise.

Deutsche und japanische Anleihen schwach

Anleihen sind weiterhin eine renditeschwache und langfristig kursgefährdete Anlage. Die deutschen und japanischen 10-jährigen Zinssätze wurden erneut leicht negativ. Auch in den USA liegt der Realzins nur wenig über Null. An vielen Börsen besteht eine bislang selten gesehene Differenz zwischen derartig niedrigen Zinsen für Staatsanleihen einerseits – und hohen Gewinnrenditen, international durchschnittlich 6 bis 7%, von Aktien andererseits. Besonders groß ist die Differenz in Deutschland mit etwa 8% Gewinnrendite für Unternehmen bei fehlender Verzinsung, also real sogar negativ, für Anleihen.  

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