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EMX-Aktie besticht mit starker Diversifikation

Nachrichtenquelle: Rohstoffbrief.com
16.05.2019, 08:27  |  430   |   |   

EMX Royalty besitzt rund 95 Rohstoff-Projekte. Darunter befinden sich Lizenzabkommen, Explorationsgebiete und Beteiligungen. Die breite Palette senkt die Risiken für Anleger.

Gute Chancen auch bei schwierigem Umfeld

Die USA erhöhen Zölle auf chinesische Waren und US-Präsident Donald Trump droht mit weiteren Maßnahmen. Im Gegenzug belegt Peking US-Erzeugnisse mit höheren Zöllen. In diesem Umfeld ist es für Unternehmen – dies gilt in besonderem Maße für Bergbaugesellschaften – wichtig, Schwächeperioden durchstehen zu können. Beim kanadischen Konzern EMX Royalty (1,65 CAD/1,09 Euro; CA26873J1075) sollte dies der Fall sein. Denn das Unternehmen hat seine Kasse durch den Verkauf des Malmyzh-Projekts in Sibirien an ein russisches Unternehmen mit umgerechnet mehr als 60 Millionen Euro gefüllt. Somit ist EMX nicht nur nicht vom Markt vergleichsweise unabhängig. Die Kanadier könnten sogar von Schwächephasen profitieren, da sie günstig bei aussichtsreichen Projekten einsteigen können.

Breite Rohstoffpalette

Dabei ist EMX Royalty zwar auf den Edelmetallbereich (37 Prozent der Aktiva) fokussiert. Doch auch Industriemetalle wie Kupfer (37 %) und andere Rohstoffe (26 %) gehören zum Geschäft der Kanadier. Jüngst hat zum Beispiel Playfair Mining angekündigt, auf dem Rostvangen-Kvikne-Vakkerlien-Projekt in Norwegen mithilfe künstlicher Intelligenz die Exploration und damit Evaluierung voranzutreiben. Anfang März hatte EMX Royalty die Rostvangen- und Vakkerlien-Liegenschaften an Playfair verkauft. Dafür hat EMX eine 9,9-prozentige Beteiligung an Playfair erhalten sowie eine 3-Prozent-Lizenzabgabe (Net Smelter Royalty, NSR) auf zukünftige Umsätze der Projekte. Ist Playfair nun mit den neuen Explorationsmethoden erfolgreich, profitieren die EMX-Aktionäre ebenfalls.

Bewährtes Geschäftsmodell

Ohnehin hat sich der Ansatz des EMX Royalty-Managements in letzter Zeit für die Aktionäre ausgezahlt. Denn die EMX-Aktie befindet sich seit Anfang 2016 unter Schwankungen in einem Aufwärtstrend. Nicht ohne Grund, denn das Management achtet darauf insbesondere in vergleichsweise sicheren Ländern in Nordamerika und Skandinavien aktiv zu sein. Das direkte Bergbaurisiko wird durch das Optionieren beziehungsweise Verkaufen der Projekte begrenzt. Damit partizipiert EMX zwar am Erfolg der Partnergesellschaften, wie 2018 beim Verkauf des russischen Malmyzh-Goldprojektes durch die Beteiligung an IG Copper. Große Ausgaben für die Exploration lassen sich jedoch vermeiden. Zudem suchen die Geologen ständig nach neuen Gebieten, die aussichtsreiche Projekte beherbergen könnten. Mit der gefüllten Kasse im Rücken dürfte EMX in den kommenden Monaten viele Gelegenheiten bekommen, um aussichtsreiche Projekte zu generieren.

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