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Physische Investition mit 11 % Rendite p. a.: Nicht Gold, nicht Bitcoin, sondern Lego!

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.05.2019, 14:07  |  235   |   |   

Sie sind klein, bunt und lassen sich zu etwas Größerem zusammenbauen. Mal zu Fahrzeugen, mal zu Raumschiffen oder auch zu Gebäuden, technischen Anlagen oder irgendwelchen Fantasiegestalten, die derzeit in Mode sind.

Gemeint sind an dieser Stelle natürlich die bekannten Legobausteine, die Groß und Klein gleichermaßen erfreuen. Und auch wenn es innerhalb der Lego-Community einen großen Fan- und Sammlerkreis geben dürfte, werden die wenigsten wohl aus Sicht einer Geldanlage in Lego investieren.

Möglicherweise ein Fehler. Denn wie aktuelle Berichte zeigen, könnte sich ein diversifizierter Investitionsansatz in Lego durchaus lohnen. Schauen wir daher mal, was man hierzu wissen sollte und wo möglicherweise ein paar Grenzen bestehen.

Ein Blick auf die Fakten

Wie eine russische Ökonomin herausgefunden haben möchte, hätte sich in der Retrospektive ein auf Lego-Bausets basierender Investitionsansatz durchaus gelohnt. Durchschnittlich stiegen diese nämlich, aus Sicht vieler, vieler möglicher verschiedener Sets gesehen, um 11 % pro Jahr. Und ließen somit sowohl DAX als auch S&P 500 sowie die meisten gängigen globalen Aktienindizes hinter sich.

Untersuchungsgegenstand der besagten Studie waren übrigens 2.300 verschiedene Lego-Sets, die zwischen 1987 und 2015 herausgebracht wurden. Wir können daher durchaus davon ausgehen, dass es sich hierbei wohl um eine relativ repräsentative Studie gehandelt haben dürfte.

Allerdings gab es innerhalb dieser Studie natürlich gewisse Ausreißer. So hätte sich beispielsweise das Lego-Star-Wars-Set um den eher unbekannten Akteur Darth Revan binnen Jahresfrist von 3,99 US-Dollar auf 28,46 US-Dollar verteuert. Durchaus eine rasante Preissteigerung für ein paar mehr oder minder berühmte Plastikbausteine in diesem konkreten Fall.

Die Chancen, die Risiken, die Grenzen

Nichtsdestoweniger gehört bei einem solchen Investmentansatz ein gewisses Gespür, möglicherweise sogar Sammlerkenntnis dazu, welche Bausätze sich hier besser entwickeln könnten als andere. Wie der besagte Darth-Revan-Bausatz nämlich unterstreichen dürfte, haben sich nicht alle der 2.300 Vertreter des hierbei eingebrachten Lego-Index um 11 % pro Jahr im Preis verteuert, sondern einige eher stärker als andere. Und andere vielleicht auch gar nicht. Um hier erfolgreich zu sein, bedarf es einer gewissen Expertise.

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