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WeWork-IPO: 4 Dinge, die man über die Bürogemeinschaft wissen sollte

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.05.2019, 15:30  |  471   |   |   

Ein Blockbuster-Jahr bei den Börsengängen wurde gerade noch spektakulärer.

WeWork, der Büro-Sharing-Riese — jetzt offiziell bekannt als die We Company — hat gerade vertrauliche Unterlagen bei der SEC Commission eingereicht, um an die Börse zu gehen. Im Gegensatz zu den meisten Börsengängen hat WeWork nicht die üblichen Daten über die vergangene Performance und die zukünftigen Chancen, die sonst im Investorenprospekt enthalten sind, veröffentlicht. Aus den begrenzten Finanzergebnissen, die das Unternehmen in der Vergangenheit mitgeteilt hat, kennen wir jedoch einige Kennzahlen.

Da der Börsengang von WeWork nun für die nahe Zukunft geplant ist, sind hier vier wichtige Dinge, die die Investoren über das schnell wachsende Start-up, das das Wohnungsvermietungs-Unternehmen WeLive und die WeGrow-Schule zu seinen Unternehmensfeldern zählt, wissen sollten.

1. Der Umsatz steigt …

Der Umsatz von WeWork hat sich 2018 mehr als verdoppelt und stieg um 105 % auf 1,82 Mrd. US-Dollar. Der Umsatz ist gestiegen, da das Unternehmen seine rasante Expansion mit 651 Standorten in 114 Städten in 36 Ländern fortgesetzt hat. Darüber hinaus hat es das Geschäft mit dem Unternehmensmarkt ausgebaut und arbeitet mit Kunden wie UBS, Pinterest und Sprint zusammen. Im vergangenen Jahr machten die Umsätze mit Unternehmenskunden 32 % des Umsatzes aus, gegenüber 23 % im Vorjahr.

WeWork, das 2010 gegründet wurde, sagte auch, dass es im vierten Quartal einen durchschnittliche jährlichen Umsatz von 2,43 Mrd. US-Dollar erreicht habe.

2. … aber auch die Verluste

Diese Investitionen in neue Büroräume waren teuer. Im vergangenen Jahr stieg der Nettoverlust um 104 % auf 1,93 Mrd. US-Dollar. Die Verluste scheinen eine direkte Folge der aggressiven Expansion zu sein. WeWork sagt, dass einzelne Standorte nach der Inbetriebnahme und bei einer stabilen Auslastung erheblich profitabel sind. Es beendete 2018 mit einer 80-prozentigen Auslastung und einem Umsatz von 6.360 US-Dollar pro Mitglied.

Auf der Grundlage des „Community-bereinigten“ EBITDA, einer von WeWork erfundenen Kennzahl ohne Marketing-, Verwaltungs- und andere Kosten, erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 467,1 Mio. US-Dollar, doppelt so viel wie im Vorjahr. Ohne jedoch die vollständigen Ergebnisse zu kennen, ist es schwer zu sagen, ob diese Zahl eine echte Bedeutung hat.

WeWork-Präsident Artie Minson erklärte der New York Times, dass die Verluste eher eine Folge der Wachstumsstrategie als ein Fehler des Modells seien: „Wir können sehr wohl, wenn wir uns dazu entscheiden, unser Wachstum mäßigen und profitabel werden. Aber es ist an der Zeit, dass wir weiter beschleunigen.“

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