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3 Large-Cap-Aktien auf 52-Wochen Höchstständen: Solltest du jetzt kaufen?

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
16.05.2019, 17:25  |  267   |   |   

Sowohl der S&P 500 als auch der Dow Jones Industrial Average kratzen an den Allzeithöchstständen, und da ist es dann natürlich nur logisch, dass sich viele Aktien derzeit recht gut entwickeln. Baxter (WKN:853815), Merck (WKN:659990) und Welltower (WKN:A1409D) sind drei Large-Cap-Aktien, die kürzlich 52-Wochen-Höchststände erreichen konnten.

Alle drei Aktien haben in den letzten 12 Monaten die Performance der breiteren Indizes übertreffen können. Was aber steckt bei Baxter, Merck und Welltower hinter dem Erfolg? Und noch wichtiger: Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um bei diesen drei Aktien zuzuschlagen?

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1 Baxter

Die Aktien des großen Med-Techs Baxter sind in den vergangenen 12 Monaten um fast 21 % gestiegen. Davon machen die Zuwächse seit Anfang des Jahres den Löwenanteil aus. Woran lag’s? Antwort: Baxters Update für das Q4.

Obwohl Baxter kein wahnsinniges Umsatz- und Gewinnwachstum liefert, kann das Unternehmen die Erwartungen übertreffen. Baxter hat die Gewinnschätzung der Wall Street für das vierte Quartal nämlich deutlich übertreffen können. Darüber hinaus gab das Unternehmen eine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2019 ab, mit der die Anleger offenbar gut leben können.

Baxter steht vor gleich mehreren Problemen. Insbesondere die Umsätze mit der Cyclophosphamid-Chemotherapie sind angesichts der generischen Konkurrenz rückläufig. CFO Jay Saccaro wies in der Telefonkonferenz im vierten Quartal auch darauf hin, dass niedrigere Umsätze beim Herzmedikament Brevliboc das Wachstum hemmen.

Trotz dieser Schwierigkeiten will das Unternehmen für 2019 ein Umsatzwachstum von 3 % bis 4 % auf operativer Basis schaffen. Das reicht, um den Optimismus weiter zu befeuern, wenn man die Hürden bei Cyclophosphamid und Brevliboc erst einmal nehmen konnte.

2 Merck

Die Merck-Aktie ist in den letzten 12 Monaten um immerhin 54 % gestiegen. Der Schlüssel zum Erfolg des großen Pharmaunternehmens ist schnell ausgemacht: das Krebsmedikament Keytruda.

Im vierten Quartal 2019 machte Keytruda fast ein Fünftel der Gesamterlöse von Merck aus. Das Blockbuster-Medikament hat bisher 15 Zulassungen der U.S. Food and Drug Administration erhalten, darunter eine wichtige Zulassung im Oktober 2018 als Erstlinientherapie für die Behandlung einer Art von Lungenkrebs.

So wichtig Keytruda für Merck auch war, das Unternehmen hat darüber hinaus noch weitere Gewinner in der Hand. Etwa den Impfstoff Gardasil, der im vierten Quartal ein Umsatzwachstum von 32 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen konnte. Merck profitiert auch weiterhin von Bridion und mehreren anderen Impfstoffen, darunter der Pneumokokken-Impfstoff Pneumovax 23.

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