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Ein überzeugendes Argument, warum Tilray eine bessere Kaufgelegenheit ist als Aurora Cannabis oder Canopy Growth

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
17.05.2019, 07:44  |  716   |   |   

Ich möchte ganz am Anfang klarstellen, dass ich kein großer Fan von Tilray (WKN:A2JQSC) bin. Letzten November bezeichnete ich das Unternehmen als die gefährlichste Marihuanaaktie auf dem Markt. Und mir gefiel die mangelnde Transparenz bei seinem Bericht im vierten Quartal nicht. Dort hat Tilray verschiedene Kennzahlen nicht veröffentlicht, die seine Konkurrenten bereitwillig herausgeben.

Aber es gibt ein paar Investoren, die Aktien von Tilray gekauft haben und immer noch kaufen. Sie tun das, obwohl andere Investoren lieber Aurora Cannabis (WKN:A12GS7) oder Canopy Growth (WKN:A140QA) wählen.

Warum sollte jemand denken, dass Tilray eine bessere Kaufgelegenheit ist als Aurora oder Canopy? Hier ist ein überzeugendes Argument für Tilray.

Tilrays größter Vorteil

Tilrays CEO Brendan Kennedy sagte während der Telefonkonferenz zum vierten Quartalsbericht, dass die Märkte in den USA und Europa um ein vielfaches Größer sind als der in Kanada. Und er hat Recht. Diese globalen Märkte bieten Chancen für viele Produkte neben getrocknetem Cannabis und Cannabisöl.

Aurora Cannabis und Canopy Growth sind auf den gleichen Märkten aktiv, auf denen auch Tilray aktiv ist. Das Management dieser Unternehmen hat die Gelegenheiten genauso wie Kennedy erkannt. Aber es gibt eine Sache, die Tilray deutlich effizienter gemacht hat als Aurora oder Canopy: viele diversifizierte Partner zu finden und Unternehmen in vielen globalen Sektoren zu kaufen.

Klar, Canopy Growth schloss einen äußerst wichtigen Deal für Marihuanaproduzenten ab, indem es sich mit dem Hersteller alkoholischer Getränke Constellation Brands verbündete. Aber Canopy hat keine Partnerschaften mit großen Unternehmen in anderen Bereichen außerhalb der Cannabisbranche wie zum Beispiel Konsumentenprodukte (außer Alkohol) und Pharmaprodukte.

Aurora Cannabis hat überhaupt keinen großen Partner. Das Unternehmen hat zwar den Milliardär Nelson Peltz als Strategieberater an Bord geholt, um ein paar Deals anzukurbeln, aber es bleibt abzuwarten, was sich daraus tatsächlich ergibt.

Und wie sieht es bei Tilray aus? Das Unternehmen hat zahlreiche bekannte Partner in verschiedenen Branchen. Tilray und der Bierbrauer Anheuser-Busch InBev arbeiten bei der Entwicklung von nichtalkoholischen cannabisbasierten Getränken zusammen. Obwohl der anfängliche Deal zwischen den beiden Unternehmen Kanada im Fokus hatte, sagte Kennedy während der Telefonkonferenz, dass „keine Partei hofft, dass der Deal nur auf Kanada beschränkt bleibt“.

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