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3 wissenswerte Fakten über die internationale Strategie von Aurora Cannabis

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
17.05.2019, 08:30  |  1168   |   |   

Noch vor 10 Jahren wäre der Gedanke lächerlich gewesen, dass der Marihuanakonsum zu einer legalen Freizeitbeschäftigung wird. In den USA befürworteten 2009 laut Gallup nur 44 % der Befragten den Gedanken einer breiten Legalisierung, und kein einziges Land der Welt hatte ein Gesetz verabschiedet, das den Konsum von Freizeit-Cannabis erlaubt.

Aber was für einen Unterschied macht ein Jahrzehnt.

Heute unterstützen 2 von 3 Amerikanern eine breite Legalisierung von Marihuana, wobei mehr als 9 von 10 befürworten, dass Ärzte ihren Patienten medizinisches Cannabis verschreiben dürfen. Darüber hinaus haben über 40 Länder weltweit das medizinische Marihuana legalisiert, wobei zwei – Kanada und Uruguay – den freien Verkauf an Erwachsene ermöglichen. Kanada ist von besonderem Interesse, da es das erste entwickelte Land ist, das dem Freizeit-Cannabis die Pforten geöffnet hat.

Auroras Geheimwaffe: sein internationaler Vorstoß

Aus dieser wegweisenden Legalisierung ist ein legitimes Cannabis-Geschäftsmodell entstanden, mit dem sich nur wenige Namen wirklich von der Masse abgehoben haben. Eines dieser Unternehmen ist Aurora Cannabis (WKN:A12GS7), das wohl der Top-Pick unter den Millenials ist.

Die Wall Street und jüngere Investoren werden durch das branchenführende Produktionspotenzial des Unternehmens zu Aurora gelockt. Obwohl es über einige massive organische Wachstumsprojekte verfügt, darunter eine 1,62 Millionen Quadratfuß große Farm in Medicine Hat, Alberta, bekannt als Aurora Sun, und seine hochmoderne, 800.000 Quadratfuß große Anlage Aurora Sky, haben Übernahmen eine wohl größere Rolle bei der Kapazitätserweiterung gespielt. Keine dieser Übernahmen wird sich als transformativer erweisen als der Kauf von MedReleaf in Ontario im vergangenen Juli in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar.

Aber was die Investoren übersehen könnten, ist eine Strategiekomponente, die noch wichtiger ist als die Produktionskapazität – nämlich die Expansionsstrategie im Ausland. Im Moment hat Aurora eine wachsende Vertriebspräsenz in 24 Ländern, einschließlich Kanada. Das ist weitaus mehr als alle anderen. Aber es gibt einige Nuancen in seiner internationalen Strategie, die man beachten sollte.

1. Die internationale Expansion zielt auf ein margenstärkeres Geschäft ab.

Als erstes sollte man wissen, dass es bei der Erschließung der internationalen Märkte von Aurora darum geht, die langfristigen operativen Margen zu steigern. Während die meisten Produzenten bestrebt sind, den größtmöglichen Freizeitmarktanteil zu gewinnen, war für Aurora Cannabis klar, dass der Fokus in Zukunft auf den Konsumenten von medizinischem Marihuana liegen wird.

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