DAX+0,43 % EUR/USD-0,11 % Gold+0,10 % Öl (Brent)-2,58 %

Die besten Marihuana-ETFs für 2019

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
17.05.2019, 09:21  |  1750   |   |   

In den vergangenen Jahren konnte die Cannabis-Branche massiv zulegen, besonders 2018 war für alle Unternehmen, die sich mit Cannabis beschäftigen, richtiggehend wegweisend. Nachdem in den USA einzelne Bundesstaaten nach und nach Marihuana für verschiedene Zwecke legalisiert haben, hat Kanada Mitte Oktober Cannabis gleich im ganzen Land legalisiert. Nach und nach haben mehr Gesetzgeber auf der ganzen Welt beschlossen, beim Thema Cannabis die Gesetze zu lockern oder ganz umzuschreiben. 2019 scheint hier noch einmal eine ganz andere Dynamik zu herrschen.

Cannabis-Aktien sind bei Investoren immer beliebter geworden, aber sie haben auch jede Menge Volatilität abbekommen. Viele Unternehmen der Branche erlebten, dass ihre Aktien mit Marktstart in Kanada im Aktienkurs steigen konnten, nur um dann Ende des Jahres massiv einzubrechen. Diese Erfahrung lehrte viele Anleger, dass Diversifikation bei Investitionen in spekulative Bereiche – zu denen Cannabis immer noch zählen muss – äußerst sinnvoll sein kann.

Börsengehandelte Fonds (exchange traded funds, ETFs) haben dieses Problem bereits in anderen Bereichen des Marktes gelöst, und obwohl es im Moment nur eine begrenzte Anzahl von Marihuana-ETFs gibt, sind die verfügbaren Möglichkeiten in der Cannabis-Branche breit genug aufgestellt.

Im weiteren Verlauf werden wir uns die wichtigsten Marihuana-ETFs ansehen. Zuerst jedoch werfen wir einen genaueren Blick auf die Marihuana-Branche als ganze, um zu sehen, warum genau die für Anleger gerade so attraktiv ist. Wir werden auch die Vorteile von ETFs für Investitionen ansprechen und diese dem Kauf einzelner Cannabis-Aktien gegenüberstellen.

Warum die Marihuana-Branche gerade zunehmend heiß gehandelt wird

Viele Investoren wollen eigentlich nur wissen, dass Millionen von Menschen mehr denn je an Cannabis als Business interessiert sind. Unzählige Geschichten über beneidenswerte Erfolge der Früheinsteiger haben das Interesse aller anderen geweckt. Klar, alle wollen von einer schnell wachsenden Branche profitieren.

Wer es aber schlau anstellen will, muss dazu den Hintergrund des Geschäfts verstehen und welche Art von Unternehmen auch gute Chancen zum Investieren darstellen. Da nämlich fängt es an, kompliziert zu werden. Entscheidungen wollen getroffen werden.

Zuerst muss man entscheiden, was eine Cannabis-Aktie genau für einen definiert. Es gibt mehrere verschiedene Arten von Unternehmen, die an der Cannabis-Branche hängen.

  • Züchter: Der direkteste Weg, in Marihuana zu investieren, sind Aktien von Unternehmen, die sich auf den Anbau von Cannabispflanzen spezialisiert haben. Zu den Züchtern gehören einige der bekanntesten Aktien der Branche, etwa Canopy Growth (WKN:A140QA), Aurora Cannabis (WKN:A12GS7) und Tilray (WKN:A2JQSC). Einige konzentrieren sich darauf, ihre Produkte für gesundheitliche Zwecke gemäß den Vorschriften für medizinisches Marihuana zur Verfügung zu stellen. Andere wiederum haben versucht, in den neuen Lifestyle-Markt vorzudringen. Vor allem diese Unternehmen suchen Partnerschaften mit Unternehmen, die eigentlich nicht im Marihuana-Geschäft tätig sind. So kam der große Deal zwischen Canopy mit dem Bier- und Spirituosenriesen Constellation Brands (WKN:871918) zustande.
  • Veredler: Einige Unternehmen bauen selber kein Marihuana an, aber sie verwenden einige der in Cannabispflanzen enthaltenen Inhaltsstoffe für ihre Zwecke. New Age Beverages (WKN:A2DLUZ) arbeitet beispielsweise an der Entwicklung von Cannabis-Getränken. Arzneimittelhersteller wie GW Pharmaceuticals (WKN:693692) untersuchen unterdessen die medizinischen Eigenschaften verschiedener Cannabisverbindungen in der Hoffnung, Behandlungen zu finden, die denen anderer Anbieter in der Pharmaindustrie überlegen sind.
  • Service-Unternehmen: Weitere Unternehmen konzentrieren sich nicht einmal auf Cannabis selber, sondern auf die Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen, die von Marihuana-Züchtern und den Endverbrauchern benötigt werden. So arbeiten beispielsweise Cannabisbauern, die Gewerbeflächen für ihre Gewächshäuser mieten wollen, mit dem Immobilienfonds Innovative Industrial Properties (WKN:A2DGXH) zusammen, der sich auf die Vermietung solcher Immobilien spezialisiert hat. Um die Verpackungsvorschriften in vielen Ländern einzuhalten, kann ein Züchter mit KushCo Holdings (WKN:A2N456) zusammenarbeiten. Das Unternehmen verfügt über direkte, relevante Fachkenntnisse, um einem breiten Spektrum von Kunden bei der Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen zu helfen. Und das bekannte Pflanzennahrungs- und Düngemittelunternehmen Scotts Miracle-Gro (WKN:883369) hat eine Abteilung geschaffen, die sich speziell mit den Hydro-Technologien beschäftigt, die von vielen Marihuana-Züchtern verwendet werden.

Alle drei dieser Bereiche konnten gut wachsen, und sie haben damit allesamt die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich gezogen. Dennoch zeigt die Breite dieser Branche, dass die Investition in nur eine Aktie – oder auch vier oder fünf – nicht alles abdecken kann. Und an dieser Stelle kommen Cannabis-ETFs ins Spiel.

Seite 1 von 8

The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

Disclaimer für The Motley Fool GmbH Research Publikationen Hinweis: Auf diesen Seiten findest du Rechtshinweise und die Veröffentlichungen gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR (Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr. 596/2014) für alle Wertpapieranalysen und Empfehlungen von The Motley Fool GmbH („The Fool“ nachher) bezüglich aller Unternehmen, die gegenwärtig von dieser beobachtet wird.

Diese Seiten wurden zuletzt am 18. Apr 2017 aktualisiert.

Rechtshinweis / Disclaimer Die Anlageempfehlungen von The Fool enthalten ausgewählte Informationen und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Analysen stützen sich auf allgemein zugängliche Informationen und Daten („die Information“), die als zuverlässig gelten. The Fool hat die Information jedoch nicht auf ihre Richtigkeit oder Vollständigkeit geprüft und übernimmt für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Information keine Haftung. Etwaige unvollständige oder unrichtige Informationen begründen keine Haftung von The Fool für Schäden gleich welcher Art, und The Fool haftet nicht für indirekte und/oder direkte Schäden und/oder Folgeschäden. Insbesondere übernimmt The Fool keine Haftung für in diesen Analysen enthaltene Aussagen, Planungen oder sonstige Einzelheiten bezüglich der untersuchten Unternehmen, deren verbundener Unternehmen, Strategien, konjunkturelle, Marktund/oder Wettbewerbslage, gesetzlicher Rahmenbedingungen usw. Obwohl die Analysen mit aller Sorgfalt zusammengestellt werden, können Fehler oder Unvollständigkeiten nicht ausgeschlossen werden. The Fool, deren Anteilseigner und Angestellte übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Aussagen, Einschätzungen, Empfehlungen oder Schlüsse, die aus in den Analysen enthaltenen Informationen abgeleitet werden. Sollten wesentliche Angaben unterlassen worden sein, haften The Fool für einfache Fahrlässigkeit. Der Höhe nach ist die Haftung von The Fool auf Ersatz von typischen und vorhersehbaren Schäden begrenzt. Die Anlageempfehlungen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Es ist möglich, dass Gesellschafter, Geschäftsleitung oder Angestellte von The Fool in verantwortlicher Stellung, z.B. als Mitglied des Aufsichtsrats, in den in Analysen genannten Gesellschaften tätig sind, oder eine Investitionsposition darin haben. Die in Anlageempfehlungen enthaltenen Meinungen können ohne Ankündigung geändert werden. Alle Rechte vorbehalten.

Zusätzliche Informationen für Kunden in den USA Die Anlageempfehlungen sind ein Produkt von The Fool. The Fool ist der Arbeitgeber oder Auftraggeber des jeweiligen Research Analysten, der den Report erstellt hat. Der Research Analyst ist keine mit einem US regulierten Broker-Dealer verbundene Person und unterliegt damit auch nicht der Aufsicht eines US regulierten Broker-Dealer.

Erklärung gemäß § 34b Abs. 1 WpHG und MAR sowie Delegierter Verordnung (EU) Nr. 2016/958 („DelVO“) Bewertung Die Bewertung, die der Anlageempfehlung für das hier analysierte Unternehmen zugrunde liegt, stützt sich auf allgemein anerkannte und weit verbreitete Methoden der fundamentalen Analyse, wie z.B. Discounted Cash Flow (DCF)-Modell, Terminal Multiple Bewertung, Peer-Gruppen-Vergleich, „Sum of the parts“ Modell oder ein ähnliche, häufige und weit verbreitete fundementale Bewertungsmethode.

Das Ergebnis dieser fundamentalen Bewertung wird als Basis der Empfehlung benutzt, obwohl es auch von der Einschätzung des Analysten bezüglich möglichen Industrieveränderungen, alternativen möglichen Zukünfte, Unternehmensstrategienergebnisse, Wettbewerbsdruck, usw. angepasst. Die letztendliche Meinung des Analysten sollte nicht als einzigen Punkt von Modell betrachtet, sondern eher die überlegt am wahrscheinlichsten Ergebniss der vielen möglichen zukünftigen Auswirkungen.

Unabhängig von der verwendeten Bewertungsmethode besteht das Risiko, dass das Investitionsergebnis nicht erreicht wird, z.B. aufgrund unvorhergesehener Veränderungen der Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, Änderungen des Managements, der Technologie, der konjunkturellen Entwicklung, der Zinsentwicklung, der operativen und/oder Materialkosten, des Wettbewerbsdrucks, des Aufsichtsrechts, des Wechselkurses, der Besteuerung, usw. Bei Anlagen in ausländischen Märkten und Instrumenten gibt es weitere Risiken, etwa aufgrund von Wechselkursänderungen oder Änderungen der politischen und sozialen Bedingungen.

Diese Analyse reflektiert die Meinung des jeweiligen Verfassers zum Zeitpunkt ihrer Erstellung. Eine Änderung der der Bewertung zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren kann nachträglich dazu führen, dass die Bewertung nicht mehr zutreffend ist. Ob und in welchem zeitlichen Abstand eine Aktualisierung dieser Ausarbeitung erfolgt, ist vorab nicht festgelegt worden.

Es wurden zusätzliche interne und organisatorische Vorkehrungen zur Prävention oder Behandlung von Interessenkonflikten getroffen.

Die Ergebnisse der Analysen, sowie die Meinungen der Analysten, sind nicht vor der Veröffentlichung zu den analysierten Unternehmen offengelegt.

Alle Preise von Finanzinstrumenten, die in dieser Finanzanalyse angegeben werden, sind Schlusskurse des dem jeweiligen ausgewiesenen Veröffentlichungsdatums vorangegangen Börsenhandelstages, soweit nicht ausdrücklich ein anderer Zeitpunkt genannt wird.

Bedeutung der präsentierten Anlageempfehlungen Anlageempfehlung: Erwartete Entwicklung des Preises des Finanzinstruments bis zum angegebenen Kursziel, nach Meinung des dieses Finanzinstrument betreuenden Analysten.

Kauf: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren mehr als den passenden Index steigen wird. Halten: Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren entweder weniger als den passenden Index steigen wird, oder stabil bleiben wird. Verkaufen:Es wird erwartet, dass der Preis der Aktie in den nächsten 3 bis 5 Jahren fallen wird.

Handelsregeln und Offenlegungen von Analysten und Dritten in Verbindung mit der Motley Fool GmbH Wenn ein Analyst von Motley Fool über eine Aktie schreibt, von der er oder sie selbst eine Position besitzt oder davon anderweitig profitiert, dann wird dieser Umstand am Ende eines Artikels oder Berichts erwähnt.

Wir haben Aktienempfehlung in unseren kostenpflichtigen Newslettern und wir legen auch diese Empfehlungen offen, wenn wir darüber auf unserer kostenlos zugänglichen Website schreiben (Fool.de). Um unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber fair zu bleiben, legen wir diese Empfehlungen mindestens 30 Tage ab der ersten Veröffentlichung der Empfehlung nicht in unserem kostenlosen Content offen. Nach dieser Frist von 30 Tagen werden wir auch diese Empfehlungen offen legen.

Das amerikanische Mutterunternehmen, The Motley Fool, LLC (kurz als „Fool US“ bezeichnet) kann auch Positionen von den Wertpapieren haben, die in unseren Artikeln erwähnt werden. Da wir kein nicht-öffentliches Wissen bezüglich der Positionen unseres Mutterunternehmens haben, werden die Positionen von Fool US auch nicht in unserem kostenlosen oder Premium-Content veröffentlicht. Fool US hat seine eigene Offenlegungsrichtlinien.

Zusätzlich zu den oben erwähnten Anforderungen unterliegen wir unter zusätzlichen Handelsbeschränkungen und Richtlinien. Diese Beschränkungen verlangen, dass die Angestellten von Motley Fool:

- jede Aktie, die sie besitzen mindestens 10 volle Handelstage besitzen müssen. (Daytrading ist nicht zugelassen – als ob wir das überhaupt wollten!) - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen. - unsere Compliance-Abteilung informieren müssen, wenn sie eine Aktie kaufen oder verkaufen, egal ob sie darüber geschrieben haben oder nicht.

Wir arbeiten auch mit freiberuflichen Autoren, die:

- jede Aktie, die sie besitzen und über die sie bei Motley Fool schreiben, mindestens 10 volle Handelstage halten müssen. - nicht im Zeitraum von 2 vollen Handelstagen vor und nachdem sie eine Aktie gekauft oder verkauft haben, über diese Aktie schreiben dürfen.


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel
Aus der Redaktion
Fiat Chrysler und Renault

Autoindustrie in massivem Umbruch