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Wirecard hat gleich zwei Nachfolger

Gastautor: Daniel Saurenz
19.05.2019, 11:10  |  1094   |   |   

Der Brokerage-Index eines deutschen Brokers aus Quickborn, der momentan ziemlich unter Druck steht und dessen Erträge im Sinkflug sind, weist Wirecard und Bayer im April als Top gehandelte Aktien aus. Im Mai dürfte Thyssen dazu kommen. Dass die Erträge der Broker schwächeln  wundert kaum, denn die Israelis von eToro locken mit kostenfreiem Aktienhandel seit Mai, ein Start-Up aus Berlin versucht ähnliches. In den USA ist das völlig normal und es würde nicht wundern, wenn die Quickborner von eToro oder den Berliner Freunden reichlich Druck bekommen. In Zeiten nachlassender Gewinndynamik auf Unternehmensseite und niedriger Zinsen sind Wachstum und Rendite für Anleger immer schwieriger zu finden. Immerhin – seitwärts fährt man momentan mit Discount-Calls verdammt gut, wenn man mit maximal 12.000 Zählern im DAX 2019 zufrieden ist und davon ausgeht - HX465U unterstreicht das. Oder man sucht Bonusse auf Thyssen mit Barriere 9 Euro und sucht zugleich KEIN Aufgeld und 28 Prozent Rendite. Geht nicht? Doch - VF3XJE. Bei Bayer empfehlen wir ebenfalls Puffer und dann das Bonuspapier PZ6BDF

Kommen wir zurück zu den Aktien: Zwei Strategien sind möglicherweise zielführend: die Suche nach Unternehmen mit hohen Cashflows und überdurchschnittlichen Investitionen sowie die Bevorzugung von Unternehmen mit stabilen Einkommen und attraktiven Dividendenrenditen. Anleger greifen derzeit zum DAX-Bonus GA38EB von Goldman Sachs mit 10,5 Prozent p.a. Rendite und Puffer bis 10.800 Punkte. Auf den EuroStoxx ist unser Favorit die WKN GA2S7G mit 10 Prozent p.a. Rendite und Puffer bis 2960 Punkte.

Wie die Situation an den Aktienmärkten derzeit ist, schauen wir uns mit den Experten von Goldman Sachs an. Das Kompakt-Magazin mit den neusten Anlagetrends können Sie sich hier herunterladen.

Zehn Jahre sind seit dem Markttief im März 2009 vergangen. Bis zu seinem tiefsten Punkt war der S&P 500 um 57 Prozent gefallen, der STOXX Europe 600 um 61 Prozent. Die Erholung seitdem ist bemerkenswert: Der S&P 500 erzielte auf Sicht von zehn Jahren eine annualisierte Gesamtrendite in Höhe von 18 Prozent, der STOXX Europe 600 legte annualisiert um 13 Prozent zu.

Das Erstaunliche: Die starken Renditen an den Aktienmärkten sind trotz einer vergleichsweise relativ schwachen konjunkturellen Aktivität erzielt worden. Das eher bescheidene Wirtschaftswachstum lässt fast vergessen, dass der laufende Konjunkturzyklus bereits ungewöhnlich lange andauert. Trotz der Wachstumssorgen, die im vierten Quartal 2018 vorherrschten, wird die US-Wirtschaft in diesem Sommer ihre längste wirtschaftliche Expansion seit fast 150 Jahren erleben. Die wirtschaftliche Expansion in Europa wurde zwar in den Jahren 2010 bis 2012 durch die Staatsschuldenkrise unterbrochen. Auch derzeit ist das Wachstum eher verhalten, aber für das zweite Halbjahr 2019 sind eine Erholung und ein bescheidenes Wachstum zu erwarten.

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