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    Irans Revolutionsgarden geben sich kämpferisch  1360  0 Kommentare Keine Angst vorm Tod

    TEHERAN (dpa-AFX) - Die iranischen Revolutionsgarden haben sich angesichts des Konflikts mit den USA kämpferisch geäußert. Zwar wollten der Iran und seine Revolutionsgarden keinen Krieg, betonte der Kommandeur der Eliteeinheit, Hussein Salami, nach Angaben der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Isna am Sonntag. Allerdings fürchteten sie sich auch nicht vor einem Krieg, fügte er hinzu. Die US-Truppen hätten anders als die Revolutionsgarden Angst vor dem Tod, und ein solcher Gegner sei "leicht zu besiegen", erklärte Salami weiter. Die Revolutionsgarden behaupten, ihre Truppen hätten keine Angst vor dem Tod, weil sie als Muslime an den Märtyrertod glaubten. Demnach ist jedem, der im Kampf gegen Ungläubige stirbt, ein Platz im Paradies sicher.

    Auch Irans oberster Führer, Ajatollah Ali Chamenei, hatte zuvor betont, der Iran wollen zwar keinen Krieg mit den USA. Zugleich lehnte er aber Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump ab. Im Konflikt mit den USA habe Teheran "den Weg des Widerstands" gewählt. Verhandlungen mit Trump und Washington seien "wie ein Gift", sagte Chamenei, der Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist und das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat.

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    Der Iran hatte ein Jahr nach dem Ausstieg der USA aus dem internationalen Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe Anfang Mai angekündigt, sich nun auch nicht mehr an alle Vereinbarungen des Abkommens halten zu wollen. Die Lage in der Golfregion ist extrem angespannt. Die USA hatten schon kurz vor dem angekündigten Teilausstieg des Irans aus dem Abkommen einen Flugzeugträgerverband und strategische Bomber in den Nahen Osten entsandt und dies mit möglichen Angriffen auf US-Einrichtungen und ihre Verbündeten begründet. Trump wirft dem Iran vor, weiter nach Atomwaffen zu streben, die Nahost- und Golfregion zu destabilisieren und Terrorismus zu fördern. Trump hat aber auch betont, er wolle mit dem Iran verhandeln./str/fmb/DP/he





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