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Gastbeitrag Mit Logistik zum Erfolg: Wie Unternehmen mit nachhaltigen logistischen Lösungen profitieren

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Gastautor: IR-Nachrichten
29.05.2019, 00:01  |  969   |   

Zwei Themen sind für Unternehmen, die sich heute schon für Morgen rüsten wollen, unabdingbar: Effizienz und Nachhaltigkeit. Beides macht Investitionen nötig, wenn man nicht hinter der Zeit zurückbleiben will.

Die Investmentmöglichkeiten sind dabei unterschiedlicher Natur: Mitarbeiter können besser geschult, Führungskräfte besser fortgebildet, oder die Infrastruktur des Unternehmens saniert werden. Aber auch über grundsätzliche Änderungen im Betriebsablauf sollte man nachdenken. So kann eine professionelle Logistik-Lösung sowohl Effizienz als auch Nachhaltigkeit für ein Unternehmen schaffen. In einigen Fällen kann man bei der Implementierung eines solchen modernen Systems sogar noch zusätzliche liquide Mittel generieren. Doch nicht jede Lösung eignet sich für jedes Unternehmen.

Das große Ziel: Vollautomatisierung

Große Unternehmen und Konzerne setzen mittlerweile oft auf vollständig automatisierte Lager- und Logistiksysteme. Diese können selbstständig LKWs be- und entladen, Lager bestücken und benötigen nur einen minimalen Aufwand an menschlicher Überwachung. Sogar Gabelstapler und vergleichbare Hubsysteme sind mittlerweile als automatisierte Logistiklösungen zu haben. Eine solche Lösung ist zwar sehr nachhaltig und oft günstig im Unterhalt, allerdings auch mit großem Kapitalaufwand bei der Anschaffung verbunden. Für kleine bis mittlere Unternehmen sind derartige Investitionen aber meist nicht stemmbar. Deshalb gibt es attraktive Alternativen.

Die günstige Alternative: Dynamische Logistik

Dynamische Logistik bezeichnet ein Lagersystem, das sich stets an dem aktuellen Bedarf des Unternehmens orientiert. Der Vorteil sind hier die optimierten Kosten im Hinblick auf Lagerhaltung und ruhendes Kapital. Hat ein Unternehmen mehr Behälter, als es derzeit Güter hat, können die nicht benötigten Behälter fremdvermietet werden. Ist der Bedarf an Behältern größer als der Bestand, können kurzfristig einfach zusätzliche gemietet werden. Das gilt nicht nur für Behältnisse. Auch Paletten und sogar Lagerkapazitäten können ständig zugebucht und fremdvermietet werden. Natürlich kann ein Unternehmen ein solches System nicht alleine aufbauen. Hier hilft ein erfahrener Logistikdienstleister. Die Vorteile einer derartigen Lösung sind vielseitig.

Verbesserte Liquidität

Dynamische Logistiklösungen können die Liquidität des Unternehmens schlagartig verbessern. Besonders renommierte Logistik-Unternehmen bieten nämlich in der Regel „Sale-and-lease-back“-Geschäfte an. Bei dieser Transaktion verkauft eine Firma die eigenen Lagersysteme (vor allem Behälter, aber teilweise auch Hubsysteme) und least sie sofort zurück. So erhält das kleine Unternehmen einmalig einen Geldbetrag, der von dem eigenen bestehenden System abhängt. Die Leasingraten sind bei diesen Geschäften in der Regel sehr günstig für den Leasingnehmer.

Erhöhte Zuverlässigkeit

Doch nicht nur der einmalige Cash-Flow ist positiv für den Leasingnehmer. Auch die fortan kalkulierbaren Kosten sind vorteilhaft. Der Übergang in den Besitz des externen Dienstleisters hat zur Folge, dass Probleme, wie Defekte an Maschinen, an den Leasinganbieter abgetreten werden können. Dieser ist meist sehr kulant und stellt schnell neue Hubsysteme zur Verfügung. So kann man ohne zu unterbrechen weiter wirtschaften. Der Gewinn an Effizienz und Zuverlässigkeit, gerade für eher kleine Betriebe, ist hierbei enorm.

Maximale Flexibilität

Das verringerte ruhende Kapital ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Reservebehälter anschaffen, die nur zu Stoßzeiten benötigt werden, gehört der Vergangenheit an. Die zurückgehaltenen Gefäße werden, wie oben beschrieben, anderen zur Verfügung gestellt und sogar kurzfristiger Bedarf kann leicht gedeckt werden. Kurzfristig können Behälter vor allem dann knapp werden, wenn die Auftragslage gut ist und viele Behältnisse zwischen den Aufträgen gereinigt werden müssen. Um hier keine Materialknappheit entstehen und den Kunden unnötig warten zu lassen, muss man gegensteuern können.

Logistik muss nicht der erste Angriffspunkt sein

Zwar können viele Unternehmen von professionalisierter Logistik profitieren, aber nicht immer ist hier das größte Verbesserungspotenzial zu finden. Etliche haben viel größeren Aufholbedarf in Bezug auf die Digitalisierung. Wo Rechnungen schreiben immer noch Briefe verschicken bedeutet, hat man mit der Zeit nicht Schritt gehalten. Auch Buchhaltung und Mitarbeiter-Management lassen sich mit modernen Software-Tools effizient organisieren und teilweise automatisieren. In dieser immer schneller werdenden, immer kurzlebigeren Zeit muss ein Unternehmen schnell und flexibel auf Kundenwünsche und den Markt reagieren können. Auf Dauer werden nur diejenigen bestehen können, die sich immer wieder an neue Ansprüche anpassen können.



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