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E-Mobilität IG-Metall und Continental kritisieren Bundesregierung

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
22.05.2019, 08:17  |  964   |  15   |   
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Auch wenn Wechsel zur Elektromobilität begonnen hat, wächst innerhalb der Autobranche der Frust angesichts politisch bedingter Unzulänglichkeiten. Im "Handelsblatt" warfen die Personalchefin von Continental, Ariane Reinhart, und IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der Bundesregierung vor, den Wandel nicht umfassend genug anzugehen. "Die Industrie hat vorgelegt – mit den Produkten und Fabrikplanungen für die Elektrifizierung", sagte Hofmann.

Was aber aus seiner und aus Reinharts Sicht fehle, sei eine abgestimmte Politik für Verkehr, Energie und Bildung. "Da werden einerseits Ziele für die Automobilindustrie vorgegeben, aber der Energiesektor kann nicht ausreichend grünen Strom produzieren und bereitstellen", klagte Hofmann. Die Klimaziele könnten so nicht erfüllt werden. Es drohe ein beschäftigungspolitisches Debakel in Deutschland, wenn nicht schnell genug gegengesteuert werde. Digitalisierung und Elektromobilität werden laut Experten langfristig rund ein Drittel der branchenweit 1,8 Millionen Arbeitsplätze kosten, weil E-Autos mit weniger Teilen und geringerem Arbeitsaufwand produziert werden können. Es fehle eine "Langfristplanung für Deutschland, was das Thema Industrie und den Bereich Umwelt betrifft", sagte die Conti-Personalchefin. Aus ihrer Sicht muss die Bundesregierung daher nicht nur eine einheitliche Verkehrs- und Energiestrategie entwerfen, sondern auch in der Bildungspolitik nachsteuern. "Da ist durchaus eine gewisse Radikalität nötig, um tradierte Bildungskanäle aufzubrechen", sagte sie.

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Kommentare

Du hast immer noch nicht verstanden, dass Masse nicht Klasse ist! Wieder nicht "schlau"!
Übrigens, viele politische Aussagen sind vollkommen richtig!
Zum Thema Klima sind viele schlichtweg falsch, weil einfach nur von den Klimahysterikern, die davon leben und daran verdienen, übernommen.
Wahlmanipulation bleibt es allemal!
Zitat von erfg: Ein nerviger Quatscher, der aus dem Nichts eine Woche vor EU-Wahl auftaucht, ist also für Dich ein "großer Youtuber"!?
Schrang belegt mit seinem Hinweis auf die genannte 250 Quellen, die der "große Youtuber" aufführt, dass das niemand kurzfristig herbei gezaubert haben kann.
Es ist naheliegend, dass dies zur gezielten Wahlbeeinflussung professionell und von mehreren Personen produziert worden sein muss, wie von Schrang aus eigener Erfahrung, welcher Aufwand dafür notwendig ist, analysiert.
Natürlich gibt es im Video die klare Tendenz links oder grün zu wählen, ohne es direkt ausgesprochen wird!
Bei Dir hat es ja Erfolg gehabt Ein klassisches Opfer von Manipulation!


Sehe ich natrlich anders, aber wir beide haben alle Argumente ausgetauscht. Youtube ist zum Glück ein demokratischer Prozess und Rezo hat ja nicht ohne GRund 12 Mio Views und Schrang nur sehr wenige auf seinem Video.

Daran siehst Du ja sehr schön, welcher Inhalt hier als relevanter wahrgenommen wird.
Ein nerviger Quatscher, der aus dem Nichts eine Woche vor EU-Wahl auftaucht, ist also für Dich ein "großer Youtuber"!?
Schrang belegt mit seinem Hinweis auf die genannte 250 Quellen, die der "große Youtuber" aufführt, dass das niemand kurzfristig herbei gezaubert haben kann.
Es ist naheliegend, dass dies zur gezielten Wahlbeeinflussung professionell und von mehreren Personen produziert worden sein muss, wie von Schrang aus eigener Erfahrung, welcher Aufwand dafür notwendig ist, analysiert.
Natürlich gibt es im Video die klare Tendenz links oder grün zu wählen, ohne es direkt ausgesprochen wird!
Bei Dir hat es ja Erfolg gehabt Ein klassisches Opfer von Manipulation!
Zitat von erfg: https://madmimi.com/p/8c2e8e?pact=1683533-151866633-11523290…


Nur weil er einen Vermarkter hat (wie alle großen Youtuber) soll er nun gekauft sein? Dafür sehe ich nicht ein einziges Indiz. Dafür ist die Wahlempfehlung auch nicht klar genug.

Und Schrang glaube ich ohnehin kein Wort.

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