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3 falsch verstandene REITs mit hoher Dividendenrendite

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
23.05.2019, 02:08  |  1183   |   |   

2019 war der Markt für Real Estate Investment Trusts sehr stark. Der Vanguard Real Estate Index ETF legte bisher beeindruckende 18 % zu. Aber Einkommensinvestoren, die ein paar REITs mit hoher Rendite in ihr Portfolio mischen wollen, haben noch immer die Gelegenheit dazu. Man muss nur weiter schauen als bis zu den großen und sehr populären Namen, um ein paar REITs zu finden, die von den Investoren bisher vernachlässigt wurden.

Hier sind drei davon. Lies weiter, um herauszufinden, warum sie einen Platz in deinem Portfolio verdienen könnten.

1. Rechtliche Altlasten

VEREIT (WKN:A14XJT) hat ein Portfolio von knapp unter 4.000 Liegenschaften. Damit ist er einer der größten und am meisten diversifizierten Net-Lease REITs in den USA. Die meisten Investoren ignorieren ihn jedoch aufgrund der etwas trüben Geschichte. Das Unternehmen war einst als American Realty Capital Properties bekannt. Dies war ein schnell wachsender REIT, der große und schnelle Übernahmen tätigte. Die Mentalität, um jeden Preis zu wachsen, endete abrupt 2014, als ein kleiner Buchungsfehler Zweifel an den internen Abläufen des Unternehmens weckte. Obwohl der Wert des Fehlers gering war, beschädigte das Bekanntwerden den Markt für ARCP und führte zu großen Veränderungen im Unternehmen.

Unter dem neuen CEO Glenn Rufrano verschlankte VEREIT sein Portfolio und stieß die Sparte Complicated Assets ab (diese verwaltete und erstellte nicht gehandelte REITs). Zudem wurde die Bilanz gestärkt. An allen Fronten wurden große Fortschritte erzielt. VEREIT ist heute ein ziemlich langweiliger Net-Lease-REIT, der eine Rendite von 6,5 % verspricht. Das ist deutlich mehr als die 3,7 %, die du vom Branchenführer Realty Income erwarten kannst.

Aber es gibt einen Grund für diese recht hohe Rendite: VEREIT kämpft immer noch mit der Klage aufgrund des Buchhaltungsfehlers. Aber auch hier gibt es deutliche Fortschritte. Das Unternehmen hat sich mit den Inhabern von mehr als einem Drittel der Aktien geeinigt. Dies kostete 245 Millionen US-Dollar. Wenn es eine ähnliche Einigung mit dem Rest der Aktionäre abschließen kann, würden sich die Gesamtkosten auf ungefähr 1 Milliarde US-Dollar belaufen.

Das ist eine Menge Geld. Allerdings hatte VEREIT Anfang 2019 eine Kreditlinie, die hierfür genug Spielraum lässt. Mit anderen Worten, das Unternehmen sollte in der Lage sein, diesen Schlag wegzustecken und seine Ausschüttungen aufrechtzuerhalten. Die angepasste Deckung der Schulden durch die operativen Einnahmen liegt bei 80 % oder höher. Das ist eine robuste Zahl, die Raum für Missgeschicke lässt. Einkommensinvestoren, die einen Net-Lease-REIT in ihr Portfolio aufnehmen wollen und denen ein Realty Income zu zahm ist, sollten sich VEREIT genauer anschauen.

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