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First Cobalt Corp. Glencore steigt in die Raffinerie von First Cobalt ein

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Gastautor: Jörg Schulte
24.05.2019, 03:36  |  9670   |   

Aber nicht nur dafür E-Autohersteller ist die Kobaltraffinerie interessant, da sie sowohl Kobaltsulfat für den Lithium-Ionen-Batteriemarkt als auch Kobaltmetall für die nordamerikanische Luft- und Raumfahrtindustrie oder andere industrielle und militärische Anwendungen herstellen kann.

 

Was für ein Paukenschlag für den angehenden nordamerikanischen Kobaltproduzent First Cobalt (ISIN: CA3197021064 / TSX-V: FCC)! Der Kobaltexplorer, der sich auf dem Weg zum Produzenten befindet, hat mit dem Rohstoffkonzern Glencore AG eine Absichtserklärung zur Lieferung von Kobaltrohstoffen und zur Finanzierung der Wiederinbetriebnahme der ‚First Cobalt‘-Raffinerie in Ontario, Kanada, unterzeichnet. Nach Abschluss endgültiger Vereinbarungen wollen die beiden Partner bei der Erstellung des Flussdiagramms zusammenarbeiten, um die Reaktivierung der einzigen nordamerikanischen Primärkobaltraffinerie entsprechend zu beschleunigen.

 

Demnach wird Glencore die Raffinerie im ‚Canadian Cobalt Camp‘ mit zusätzlichem Verarbeitungsmaterial versorgen, um zusätzlich ca. 2.000 bis 2.500 Tonnen Kobaltsulfat pro Jahr herstellen zu können. Darüber hinaus wird Glencore die Gewährung eines Darlehens zur Finanzierung der Kapitalanforderungen für die Wiederinbetriebnahme der Raffinerie prüfen und entsprechend ein Zins- und/oder Gebührenabkommen mit First Cobalt abschließen. Die historische Raffinerie sollte dann in 18, spätestens aber 24 Monaten ihren Betrieb wieder aufnehmen. Gleichzeitig laufen Gespräche mit Regierungsvertretern der Provinzen, um Möglichkeiten zur Straffung und Beschleunigung des Genehmigungsprozesses zu eruieren.

 

Trent Mell, First Cobalts Präsident und Chief Executive Officer - https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298892 - ist davon überzeugt, dass die angekündigte Partnerschaft dem Unternehmen dabei helfen werde, sein erklärtes Ziel zu erreichen, ethisch einwandfreies Kobalt für den nordamerikanischen Markt zu liefern und betont: „Als weltweit führender Kobaltproduzent ist Glencore der ideale Partner für First Cobalt. Unsere Aktionäre werden von der finanziellen Unterstützung durch Glencore sowie der technischen Unterstützung und den Möglichkeiten für regionale Synergien mit ihren Niederlassungen in Sudbury und Rouyn-Noranda profitieren.“ Die Ankündigung markiere zudem den Höhepunkt der einjährigen Arbeit, die First Cobalt der Generierung von Cashflow näherbringen und die Abhängigkeit von den Aktienmärkten verringern werde, wodurch man die künftige Entwicklung seiner nordamerikanischen Primärkobaltaktivitäten in Idaho und Ontario deutlich einfacher finanzieren könne, so der Unternehmenschef abschließend.

 

First Cobalt

 

Die ‚First Cobalt Refinery‘ ist die einzige zugelassene primäre Kobalt-Raffinerie in Nordamerika. First Cobalt hat kürzlich die Prüfung von Kobalthydroxid eines Drittanbieters als potenzielle Materielquelle abgeschlossen und bestätigt, dass die bestehenden Prozesse in der Raffinerie in der Lage sind, ein hochreines, batterietaugliches Kobaltsulfat herzustellen. Da heute in Nordamerika keinerlei Kobaltsulfatproduktion stattfindet, könne die Raffinerie außerdem zum ersten derartigen Hersteller für den amerikanischen Elektrofahrzeugmarkt werden, so das Management von First Cobalt, das eigenen Aussagen zufolge auch schon Vertraulichkeitsvereinbarungen mit mehreren Automobilunternehmen unterzeichnet hätte, die daran interessiert seien, Kobalt für den nordamerikanischen Markt zu kaufen.

 

Aber nicht nur dafür E-Autohersteller ist die Kobaltraffinerie interessant, da sie sowohl Kobaltsulfat für den Lithium-Ionen-Batteriemarkt als auch Kobaltmetall für die nordamerikanische Luft- und Raumfahrtindustrie oder andere industrielle und militärische Anwendungen herstellen kann.

 

Eine von Primero im Jahr 2018 abgeschlossene Studie schätzt, dass die Raffinerie bei einem Basisszenario von 24 Tonnen pro Tag (tpd) für rund 30 Mio. USD wieder in Betrieb genommen werden kann. Zudem, so die Experten weiter, sei eine Ausbaustufe auf bis zu 50 tpd innerhalb der Grundfläche der aktuellen Gebäudestruktur problemlos möglich.

 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

 

 

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