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„Wir produzieren nicht auf Lager, sondern ausschließlich auf Bestellung“ – Metalcorp-CFO Mark Nunes im Gespräch

Nachrichtenquelle: Anleihen Finder
24.05.2019, 09:25  |  498   |   |   


Die Metalcorp Group S.A. meldete in dieser Woche, dass sie ihre 7,00%-Anleihe 2017/22 (ISIN: DE000A19MDV0) um bis zu 40 Millionen Euro auf ein Gesamtvolumen von bis zu 120 Millionen Euro aufstocken möchte. Wir haben bei CFO Mark Nunes nachgefragt, welche Strategie und Pläne das Unternehmen mit der weiteren Fremdkapital-Transaktion verfolgt.

Anleihen Finder: Sehr geehrter Herr Nunes, Metalcorp stockt ihre Unternehmensanleihe auf. Wofür benötigen Sie die Mittel aus der Aufstockung konkret?

Mark Nunes: Die Mittel wollen wir für die zukünftige Finanzierung unseres jüngst gegründeten Joint Ventures TCC Coke Ltd. in Großbritannien verwenden. Konkret geht es darum, das Produktionsvolumen der zugrunde liegenden Anlage zu steigern und höhere Margen zu erzielen. Zur Finanzierung dieser Maßnahmen und des Working Capital haben wir uns zur Aufstockung unserer Anleihe entschlossen.

„Unser Geschäftsmodell folgt dem strategischen Ansatz der Skalierung, Diversifizierung und Risikominimierung“

Anleihen Finder: Was sind die Hintergründe des Joint Ventures mit Portnex International? Welche generellen Vorteile sehen Sie dabei für die Metalcorp Group?

Mark Nunes: Unser Geschäftsmodell folgt dem strategischen Ansatz der Skalierung, Diversifizierung und Risikominimierung. Dazu gehört auch die Rückwärtsintegration, für die dieses Joint Venture ein sehr gutes Beispiel ist. Nachdem wir schon länger Rohstoffe für den Ferrolegierungsmarkt handeln, sind wir nun auch in der Lage, diese selbst herzustellen. Und indem wir diese Produktionsmengen künftig weiter erhöhen, werden wir noch stärker in den Produktionskreislauf unserer Kunden integriert. Gleichzeitig können wir sowohl deren als auch unsere eigene Produktversorgung langfristig sicherstellen.

Anleihen Finder: Warum ist der Ferrolegierungsmarkt (derzeit) so interessant für die Entwicklung der Gruppe?

Mark Nunes,
Metalcorp Group

Mark Nunes: Für unsere Rückwärtsintegration sind insbesondere Marktsegmente interessant, wo es auch um die Versorgungssicherheit unserer Kunden geht. Das ist im Ferrolegierungsmarkt gegeben, wo wir durch das Joint Venture die Versorgungssicherheit unserer Kunden erhöhen – ebenso wie unsere Wertschöpfung und unsere Marge. Dabei vernachlässigen wir nie unseren Grundsatz des risikoaversen Geschäftsmodells, denn wir produzieren auch auf dieser Wertschöpfungsstufe nur im konkreten Kundenauftrag.

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